Räumliche Vergrößerung unserer Pfarrei

In diesen Tagen hat sich das Gebiet unserer Pfarrei St. Wolfgang über die bisher gültige Grenze entlang der Autobahntrasse A3 (bei Ausfahrt Universität) nach Süden hinaus enorm vergrößert. Laut neuer Grenzziehung des Bischöfl. Ordinariats wurde das ganze Gelände der Universitätsklinik ab 1. Juni 2018 seelsorglich unserer Pfarrei zugeteilt, da das Klinikum Teil der Universität ist, diese aber schon bisher immer im Gebiet der Pfarrei St. Wolfgang lag.
Zuvor lag die Klinik auf dem Gebiet der Pfarrei Hohengebraching im Dekanat Alteglofsheim-Schierling. Für unsere Pfarrei ändert sich dadurch vorläufig zuerst wenig, da im Klinikum keine Personen ihren "festen Wohnsitz" haben. Sowohl in der Uni-Klinik wie auch an der Universität sind eigene Krankenhausseelsorger bzw. Studentenpfarrer eingesetzt, übrigens auch im Bezirksklinikum.
Dennoch hat dieser formale Akt juristisch gesehen bereits erste Auswirkungen: Der Pfarrer von St. Wolfgang ist damit auch Kirchenrektor der Kapelle links beim Eingang zur Klinik, die genaue Kassenführung der Klinikseelsorge wird über die Kirchenstiftung St. Wolfgang abgewickelt werden oder es müssen z.B. Taufen, besonders Nottaufen im Klinikum, nun über St. Wolfgang zum Eintrag ins Taufbuch gemeldet werden, denn Matrikelbücher können nur Pfarreien führen.

Bernhard Stephan im Pfarrgemeinderat

Herr Dr. Martin Prenninger ist von seinem Amt als Pfarrgemeinderatsmitglied zurückgetreten, somit rückt nun Herrn Bernhard Stephan in den neuen Pfarrgemeinderat nach. Herzlichen Glückwunsch.

Bitte um Kuchenspenden / Pfarrfest

Der Frauen- und Mütterverein bittet die Pfarrangehörigen um Kuchenspenden für den Kaffee- und Kuchenverkauf am Pfarrfest, da für diesen Anlass viele Kuchen und Torten benötigt werden.
Die Kuchen können am Samstag, den 23. Juni von 17.30 bis 18.15 Uhr in der Krypta abgegeben werden und natürlich auch am Sonntagvormittag im Pfarrheim.
Bereits im Voraus recht herzlichen Dank für Ihre Unter-stützung zu einem gelungenen Kuchenbuffet.

Bauerntheater: Das Wolfganger Brettl lebt!

Nach einer gefühlten Ewigkeit wird die Tradition des Bauerntheaters in St. Wolfgang endlich wiederbelebt. Bereits seit Anfang Januar übt eine engagierte und motivierte Truppe von Laien-Darstellern aus mehreren Gruppierungen der Pfarrgemeinde eifrig für die Premiere. Es sind mehrere Aufführungen rund um die diesjährige Pfarrwoche geplant und zwar am 15. und 16. Juni um 19.30 Uhr und beim Pfarrfest am 24. Juni um 18.00 Uhr. Der Preis für die Eintrittskarten beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder (bis einschl. 15 Jahre) 2,50 €.
Der Kartenvorverkauf erfolgt zu den bekannten Öffnungszeiten über das Pfarrbüro St. Wolfgang und startete bereits am Dienstag, 15. Mai.
Das Stück "Wählen Sie Franz Krakauer" handelt von einem Metzgermeister, der aus Ärger über den amtierenden Bürgermeister selbst kandidieren will. Mit Unterstützung eines Werbeprofis möchte er diesen Plan trotz aller Widerstände und fehlendem Talent in die Tat umsetzen. Lassen Sie sich überraschen, ob ihm das am Schluss gelingen wird. Bernhard Bielmeier (alias der Metzgermeister im Stück)

Dank dem Frauen- und Mütterverein

Der Frauen- und Mütterverein übergab Herrn Pfarrer Möstl bei der Muttertagsfeier des Vereins eine weitere Spende in Höhe von 1000,- € für die Renovierung der Orgel. Dafür ein herzliches Vergelt`s Gott.

Fugel-Gemälde in der Pfarrkirche

Das bekannte Gemälde vom Letzten Abendmahl wird einige Monate über dem Südportal in der Pfarrkirche angebracht.
Das riesige Bild (215 x 360 cm) schmückt immer den Altar der Fronleichnamsprozession am Kirchplatz und wird das Jahr über hinter dem Lettner aufbewahrt. Dort aber muss es jetzt der Orgelrenovierung weichen, damit es beim Umgang mit den langen Pfeifen nicht beschädigt wird.
Das äußerst wertvolle Gemälde wurde 1921 von Prof. Gebhard Fugel (1863 – 1939) in Berlin gemalt. Er gilt als einer der größten historistischen Maler Deutschlands, von ihm stammen das große Kreuzigungs-Panorama in Altötting und ungezählte religiöse Motive, die früher als Andenkenbilder in vielen Gebetbüchen liebevoll aufbewahrt wurden.
Der erste Kirchenpfleger unserer Pfarrei, Kommerzienrat Josef Habbel, der auch Dominikus Böhm aus Köln für die Planung der St. Wolfgangskirche gewann, kaufte es anlässlich der Pfarreigründung vor fast 100 Jahren, es befand sich damals im Jesuitenkolleg in Berlin. Das Kunstwerk wurde dann von seinem Schwiegersohn Emil Kaege verpackt, der in Berlin die Kath. Habbel-Buchhandlung führte.
1922 erfolgte der aufwändige Transport des Abendmahlsbildes mit der Reichsbahn von Berlin nach Regensburg, aufgerollt in einer Kiste, wie ein Rechnungsbeleg im Pfarrarchiv besagt. Das Motiv ist sehr bekannt, oft auch imitiert worden, sodass es in den Suchmaschinen schnell aufgefunden werden kann.
Noch besser und viel schärfer aber ist: Sie laden es auf unserer Homepage herunter (Aktuelles – Download) - aber das war unseren Webseiten-Freunden sicher schon längst bekannt.

Hl. Fronleichnamsfest - Neuer Weg

Die Fronleichnamsprozession beginnt mit einem Festgottesdienst am Donnerstag, 31. Mai 2018 um 8.30 Uhr in der Klosterkirche St. Vitus, der Kirchenchor singt die Kassiansmesse. Die hl. Messe ist diesmal erstmals nicht auf dem Vorplatz, sondern in der Klosterkirche, damit möglichst viele auch Sitzgelegenheiten erhalten. Anschließend Prozession auf dem unten beschriebenen Weg. Nach der Prozession ist jeweils in St. Wolfgang und in St. Theresia eine Abschlussmesse um 10.45 Uhr.
Der vorgesehene Prozessionsweg (wie vor 2 Jahren) musste wegen der vielen Straßenbaustellen in ganz Kumpfmühl nach Rücksprache mit dem Bauordnungsamt und der Polizei geändert werden, da die Arbeiten bis dahin nicht abgeschlossen werden können. Wir bitten um Verständnis: Weggang ab Vituskirche - Parkanlage an der Ludwig-Thoma-Straße (1. Altar) – Theodor-Storm-Straße – Kindergarten St. Wolfgang II an der Theodor-Storm-Straße 9 (hier 2. Altar) – Theodor-Storm-Straße – NEU: Nibelungenstraße ostwärts – Karl-Alexander-Straße - Hofgartenweg -  Simmernstraße -  rechts in den Karl-Bauer-Park (hier oberhalb des Bürgerheims der 3. Altar)  – Park - Kirchplatz (4. Altar).
Die Anwohner der beschriebenen Straßen bitten wir höflichst, die Häuser zu schmücken.

Für die Prozession bitten wir um folgende Aufstellung: Vortragskreuz – Schüler und Jugendliche – Jugendverbände mit Banner – Vereine mit Fahnen – Erstkommunionkinder – Kirchenchor – Ministranten – das Allerheiligste – alle weiteren Gläubigen in Familiengruppen.

Wir bitten, in Viererreihen zu gehen. Die Erstkommunionkinder nehmen im Festkleid mit Blumen, aber ohne Kerze teil. Während der Prozession und an den vier Altären erklingen Liedstücke von Michael Haller, Vinzenz Goller, Carl Thiel und Ignaz Mitterer.

Blütenteppiche: Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf Blumenspenden angewiesen und bitten, Blumen aus Ihrem Garten für die Altäre und den Blumenteppich zur Verfügung zu stellen und vormittags am Mittwoch im Pfarrbüro abzugeben. Vergelt´s Gott dafür!
Mitglieder unserer Verbände werden die Blumenteppiche gestalten. Im Anschluss an die Fronleichnamsprozession sind alle Pfarrangehörigen, vor allem aber die Helfer, zum traditionellen BratwürstlEssen im Garten des Pfarrheims eingeladen, das die Pfadfinder der DPSG bereiten.
Bei Regen: Wenn die Prozession entfällt, wird zum Zeichen dafür um 8.00 Uhr mit allen Glocken geläutet. Der Gottesdienst ist dann um 8.30 Uhr in St. Wolfgang, dazu 10.00 Uhr und 11.00 Uhr. In St. Theresia ist die Messe dann wie üblich um 10.00 Uhr.

Renovabis-Pfingstaktion

Verständigung in Europa, Versöhnung und Brückenbau: Das sind die Kernthemen des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis im Jahr 2018. Unter dem Leitwort „miteinander. versöhnt. leben. – Gemeinsam für ein solidarisches Europa!“ richtet Renovabis den Blick gleichermaßen nach Osten wie nach Westen.
Im 25. Jubiläumsjahr der Solidaritätsaktion sollen nicht nur Fragen der Aufarbeitung der oft gewaltbelasteten Vergangenheit in Mittel-, Ost- und Südeuropa angesprochen werden. Thema sollen auch aktuelle Konflikte im Zuge der Flüchtlingskrise sein. Renovabis ist es ein Anliegen, gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort Begegnung, Verständigung und Versöhnung im Osten Europas sowie zwischen Ost und West in Europa zu fördern.