Hl. Fronleichnamsfest am 19.Juni 2014

Die Fronleichnamsprozession beginnt mit einem Festgottesdienst um 8.30 Uhr vor der Klosterkirche St. Vitus in der Ludwig-Thoma-Straße und führt anschließend den unten beschriebenen Prozessionsweg entlang.

Für die Prozession bitten wir um folgende Aufstellung:
Vortragskreuz -Schüler und Jugendliche - Jugendverbände mit Banner â??- Vereine mit Fahnen - Erstkommunionkinder - Kirchenchor - Ministranten - das Allerheiligste - alle weiteren Gläubigen in Familiengruppen.
Wir bitten, in Viererreihen zu gehen. Die Erstkommunionkinder nehmen im Festkleid mit Blumen, aber ohne Kerze teil.

Der Prozessionsweg:

  • Parkanlage an der Ludwig-Thoma-Straße - Theodor-Storm-Straße - Kindergarten Theodor-Storm-Straße 9 (1. Altar)
  • Theodor-Storm- Straße / Ecke Karthauser Straße (2. Altar)
  • Nibelungenstraße - Bischof- Wittmann-Straße - Innenhof St. Wolfgang Bauverein (3. Altar)
  • Bischof-Wittmann-Straße - Kirchplatz (4. Altar).

Die Anwohner der beschriebenen Straßen bitten wir höflichst, die Häuser zu schmücken.

Blütenteppiche:
Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf Blumenspenden angewiesen und bitten, Blumen aus Ihrem Garten für die Altäre und den Blumenteppich zur Verfügung zu stellen und vormittags am Mittwoch im Pfarrbüro abzugeben. Vergelt´s Gott dafür! Mitglieder unserer Verbände werden die Blumenteppiche gestalten.

Im Anschluss an die Fronleichnamsprozession sind alle Pfarrangehörigen, vor allem aber die Helfer, zum traditionellen Bratwürstl-Essen im Garten des Pfarrheims eingeladen.
Bei Regen:
Wenn der Freigottesdienst und die Prozession entfallen, wird zum Zeichen dafür um 8.00 Uhr mit allen Glocken geläutet. Der Gottesdienst ist dann um 8.30 Uhr in St. Wolfgang, dazu 10.00 Uhr und 11.00 Uhr. In St. Theresia ist die Messe ist dann um 10.00 Uhr.
 

Bilder der Kardinalserhebung Erzbischof Gerhard Ludwig

Am 22. Febr. 2014 fand im Petersdom die Erhebung von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller zum Kardinal statt. Vertreter aus Regensburg waren anwesend.

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Zwei Priesterjubiläen

Am Sonntag, 28. Juli 2013 konnten zwei schöne Priesterjubiläen begangen werden. Prof. em. DDr. Karl Josef Benz dankte für 60 Jahre und unser Pfarrer Alois Möstl für 40 Priesterjahre.
 
Das Festamt begann um 10.00 Uhr, der Kirchenchor führt dabei die Krönungsmesse von W. A. Mozart auf, begleitet von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters. Diesmal sang der Chor nicht von der Empore, sondern in der Niederkirche beim Wolfgangsgrab es wurde somit ein anderes Klangbild vermittelt.
 
Die Festpredigt übernahm Monsignore Martin Neumaier, Pfarrer in Walderbach und Neubäu mit den zwei wohl schönsten Kirchen im Regental, nämlich in Walderbach und Reichenbach. Pfarrer Neumaier ist vielen Pfarrangehörigen von etlichen Pilgerfahrten gut bekannt.
 
Nach der Festmesse waren alle eingeladen zu einer bayerischen Brotzeit mit Getränken, Weißwurst oder Wiener im Pfarrheimgarten. Herzlichen Dank dem Ausschuss "Feste feiern" für die Ermöglichung der Begegnung. Von Geschenken baten beide Jubilare abzusehen. Es ist Geschenk genug, wenn Sie uns die Ehre Ihrer Festteilnahme geben.
 
Die Lebensdaten beider Jubilare
Prof. em. DDr. Karl Josef Benz
Geboren 1927 in Brühl (Rheinland), Priesterweihe am 9. August 1953 in Maria Laach, dann Studium an der Universität Löwen/ Belgien.
1964 Dozent am Liturgischen Institut in Trier. Seit 1987 Wissenschaftl. Assistent an der Universität Regensburg.
1973 wurde er in die Diözese Regensburg inkardiniert.
1973 Dozent für Historische Theologie an der Universität Regensburg.
Seit 1990 Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts Regensburg.
 
Pfarrer Alois Möstl
Geboren 1948 in Pielenhofen (Kreis Parsberg in der Opf.), aufgewachsen in Neustadt a. d. Waldnaab, Oberminisrant in St. Felix, Organist an der Stadtpfarrkirche in Neustadt.
1958 - 1967 Humanistisches Gymnasium in Weiden (heute Augustinus-Gymnasium)
1967 - 1973 Theologiestudium in Regensburg und an der Gregoriana in Rom. Abschluss mit Diplom.
1972 -1973 Pastoraljahr in der Pfarrei Heilig Geist in Mitterfels, Dekanat Bogenberg, in Mitterfels auch Diakonenweihe am 24. Februar 1973.
Priesterweihe am 30. Juni 1973 im Dom zu Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Graber, Primiz in Neustadt an der Waldnaab.
1973 - 1976 Kaplan in St. Stephanus Waldmünchen,
1976 - 1981 Kaplan in Dekanatsjugendseelsorger in St. Pankratius Roding,
1981 - 1992 Pfarrer in St. Florian Bogen an der Donau, zugleich Dekan des Dekanates Bogenberg.
Seit 1. September 1992 Pfarrer in St. Wolfgang, Regensburg, seit 1994 Dekan des Dekanates Regensburg, 1999 zum Monsignore ernannt, seit 2004 Sekretär des 71-köpfigen Priesterrates in der Diözese, 2004 zum Bischöflich Geistlichen Rat, 2006 zum Prälat ernannt.
2010 Erster Träger des Brunnenpreises von Regensburg-Kumpfmühl.

Zwei Lesungen an den Sonntagen

Nach Beratungen unter den Priestern und mit Rücksprache mit dem PGR soll bei uns in den geprägten Zeiten das Wort Gottes noch mehran Bedeutung erfahren, indem möglichst immer die beiden Lesungen and en Sonntagen der Fasten- und in der Osterzeit vorgetragen werden, zu mal sich beide Texte in dieser Zeit immer direkt auf das heilige Evangelium beziehen.

  • Das Konzil sagt dazu: "Die Kirche hat die Heiligen Schriften immer verehrt wie den Herrenleib selbst, weil sie, vor allem in der heiligen Liturgie, vom Tisch des Wortes Gottes wie des Leibes Christi ohne Unterlass das Brot des Lebens nimmt und den Gläubigen reicht." (II. Vat.Konzil, DV Nr. 21).
  • In der Einführung zum Messlektionar heißt es: "Die Liebe zur Heiligen Schrift ist die Kraft, aus der das ganze Volk Gottes lebt und sich erneuert. Aus diesem Grund sollen alle Gläubigen immer bereitsein, das Wort Gottes mit Freude zu hören. (Nr. 47). Damit "den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet" und die "Schatzkammerder Bibel weiter aufgetan" (II. Vat. Konzil, SC Nr.51) wird, haben die kirchlichen Dokumente der vergangenen Jahre eindringlich auf die Verpflichtunghingewiesen, die offizielle Leseordnung im Wortgottesdienst der Messfeier einzuhalten (Vgl. Missale Romanum, Institutio Generalis, DBK).

Herzlich sei hier für alle Altardienste, die immer sehr würdig zur Erbauung unserer Gläubigen vollzogen werden, gedankt. Ihnen allen sei gedankt, wenn Sie diese Umstellung unterstützen. Möge das vertiefte Hören auf Gottes Wort in den Herzen unserer Gläubigen reiche Frucht bringen!

Dank für 50 unfallfreie Wallfahrten

Pilgerbrüder von St. Wolfgang übergeben Votivtafel und errichten Marterl

Regensburg. (osr) „Ein großes Vergelt´s Gott für dieses wunderbare Zeugnis.“ Diesen Satz schrieb der frühere Passauer Bischof und noch frühere Regensburger Weibischof Wilhelm Schraml den Altötting-Fußwallfahrern der Pfarrei Sankt Wolfgang ins Pilgerbuch. Am Wochenende waren sie zu einer Dankwallfahrt unterwegs, nachdem sie im Mai zum 50. Mal zur Gnadenmutter gepilgert waren und in all den Jahren unfallfrei geblieben sind.

Dank fuer 50 unfallfreie Wallfahrten Gedenkmarterl

Während es sonst eine reine Männerwallfahrt ist, waren diesmal auch die Familienangehörigen dabei, als es im Bus auf dem Wolfgangsweg von Regensburg ins österreichische St. Wolfgang ging. Viele legten doch eine kurze Fußwallfahrt zurück – von St. Gilgen über die Wolfgangskapelle am Falkenstein zum Zielort. In der Pfarrkirche mit dem wunderschönen gotischen Flügelaltar von Michael Pacher wurde eine gemeinsame Vesper gefeiert. Anschließend ging es zum eigentlichen Ziel nach Altötting.

In der Gnadenkapelle zelebrierte am Sonntagvormittag Pilgerpfarrer Prälat Helmut Huber die Jubiläumsmesse, nach der Wallfahrtsrektor Prälat Ludwig Limbrunner zum Empfang in den Festsaal der bischöflichen Administration eingeladen hatte. Hier übergab Professor Heiner Menninger aus der Pilgergruppe in Anwesenheit von Bischof em. Schraml eine Votivtafel, in der er seine Erfahrungen aus 18 Wallfahrten mit Acrylfarben auf Lindenholz verewigt hat, um den Sinn des Pilgerwegs ins Bild zu rücken. Dieses farbenfrohe Bild wird schon in wenigen Tagen an der Gnadenkapelle angebracht.

Der Wallfahrtsrektor ehrte auch langjährige Fußwallfahrer aus der Gruppe, an erster Stelle Wolfgang Hesl, der 50 Mal dabei war. Auszeichnungen gab es ebenso für Wilhelm Hesl (44), Prälat Helmut Huber (35), Berthold Rumpel (34), Konrad Obermüller (33), Karl-Heinz Albert und Klaus Kühnlein (je 30), Konrad Königbauer (29) sowie für zahlreiche weitere Pilger, die schon zehn Mal und öfter nach Altötting gepilgert sind.

Auf der Heimfahrt machte Pilgergruppe noch Station in Trauseneck bei Landshut, einer traditionellen Raststation bei der Fußwallfahrt. Hier errichteten die Regensburger ein Votivbrett neben der Hubertus-Kapelle zum Gedenken an die verstorbenen Pilgerbrüder. Anschließend segnete Prälat Huber das Eichenholz-Marterl zwischen zwei Buchenbäumen, das Karl-Heinz Albert gestaltet hat.

 

Hl. Messe im Bürgerheim

Am Freitag, den 31. Mai 2013 feiern wir die vorerst letzte hl. Messe im Bürgerheim Kumpfmühl. Im August 2013 werden die Bauarbeiten voraussichtlich soweit abgeschlossen sein, dass ab September wieder eine heilige Messe in der neuen Hauskapelle im Erdgeschoß stattfinden kann.

Die Bürgerheim-Bewohner sollen dafür bitte Verständnis zeigen. Wir verweisen auf die Gottesdienst-Übertragungen im Fernsehen jeden Sonntagvormittag. Die hl. Kommunion auf den Zimmern bleibt davon unberührt.

Das Jahr des Unglaubens?

Liebe Pfarrmitglieder von St. Wolfgang,
 
Christen feiern das Jahr des Glaubens, oder sollten wir nicht besser sagen: das Jahr des Unglaubens? Viele leben tasächlich so, als ob es Gott nicht gäbe. Und diese Gottesferne erfahren sie nicht einmal als Verlust oder Mangel. Andrerseits sind Menschen auf einer oft difusen Suche nach etwas, was sie selbst gar nicht recht umschreiben können, sind fasziniert von allem, was sakral klingt. Religiöse Begriffe haben Hockonjunktur, Werbung und Reklame locken mit himmlischen Menüs, Wellness Center versprechen Heil für Leib und Seele.
 
Als solche Menschen unserer Zeit feiern wir Ostern, den Höhepunkt, die Mitte, das Zentrum unseres christlichen Lebens: die Botschaft von der Auferstehung. Eine klare Botschaft mit missionarischem Elan verkündet, gläubig angnommen, voll Freude beantwortet, das wäre Ostern im Idealzustand. Verglichen damit stehen wir, die wir manchmal zaghaft und lau nach Gott suchen, mit unseren Fragen und Zweifeln ziemlich bescheiden da.

Der Auferstandene lässt sich finden, aber wir können ihn nicht dingfest machen. Darum müssen wir ihn immer neu suchen mit neuen Augen, die der Osterglaube uns schenkt. Er ist bei uns in der Eucharistie, verborgen unter den heiligen Gestalten von Brot und Wein. Er kommt zu uns, oft unerkannt, im Kreuz, das er uns auferlegt, in den Widrigkeiten, die uns das Leben schwer machen. Wer Christus in seinem Leben gefunden hat, hört nicht auf, ihn zu suchen, ja er wird noch intensiver suchen, um ihm immer näher zu kommen. Diese österliche Glaubenserfahrung wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen,
Ihr Alois Möstl, Pfarrer von St. Wolfgang