Hochfest Pfingsten

Pfingsten, das drittgrößte Hochfest im Kirchenjahr, ist das Fest der Sendung des Heiligen Geistes und gilt als Geburtsfest der Kirche. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten. Gefeiert wird Pfingsten 50 Tage nach Ostern - daher auch die Bezeichnung "Pentekoste" (= griechisch: 50).

Kirchenmusik am Pfingstsonntag

Zum Pfingstfest werden in der Wolfgangskirche, wie zuletzt an Christi Himmelfahrt, die Messen wieder mit solistisch aufgeführten Messvertonungen gestaltet. In der Vorabendmesse und im Amt am Pfingstsonntag singen Juan Lopez (Tenor) und Andreas Meixner (Bariton) die Missa quarta op. 8a von Michael Haller, an der Orgel begleitet von unserm Kirchenmusiker Thomas Engler.

Die 10.00 Uhr-Messe werden Herr Meixner und Herr Engler mit Liedern des "Neuen geistlichen Liedgutes" gestalten. In der 11.00 Uhr-Messe erklingt dann von Aloys Edenhofer die Missa tertia, wieder gesungen von Andreas Meixner. Den Abschluss des Pfingstsonntages wird die 19.00 Uhr-Messe mit der Aufführung der "Gloria-Messe" von Johannes Matthias Michel bilden, bei der die Sopranistin Marina Szudra (verh. Engler) singen wird.

Zum Ein- und Auszug, zur Gabenbereitung und Kommunion einer jeden Messe werden Orgelmusik zu Pfingstliedern aus der Feder Johann Sebastian Bachs und Dietrich Buxtehudes bzw. Improvisationen erklingen - die genauen Titel entnehmen Sie bitte dem Aushang in der Kirche.

Priesterweihe im Dom St. Peter

Das Bistum Regensburg darf sich bald über acht neue Priester freuen. Am 29. Juni wird der Hochwürdigste Herr Bischof Dr. Rudolf Voderholzer sechs Priesteramtskandidaten das Sakrament der Priesterweihe erteilen. Es gibt dazu ein Live-Streaming.

Neuer Pfarrvikar

Inzwischen ist es auch schriftlich: Zum 1. September 2020 wurde an Hochw. Herrn Andreas Reber die Admission als neuer Pfarrvikar hauptamtlich zur seelsorglichen Mithilfe bei uns zugeteilt. Er stammt aus Lappersdorf und war zuletzt in der Pfarreiengemeinschaft Weiden Herz-Jesu und St. Johannes. Der neue Pfarrvikar (53 Jahre) war schon hier und hat sich eingehend über sein Arbeitsfeld erkundigt. Herzlich sagen wir ihm: Willkommen!

Hl. Fronleichnamsfest

Das Hochfest "Fronleichnam" gibt es seit 1246. Damals haben die Menschen "Mittelhochdeutsch" gesprochen. Aus dieser Sprache kommt das Wort "Fronleichnam". Es besteht aus zwei Teilen: "Fron" bedeutete damals "Herr" und "Leichnam" bedeutete den lebendigen Körper. Es ist also "Das Fest des Leibes Christi".

Wir glauben, dass Jesus selbst das heilige Brot ist, das wir empfangen. Das heißt, dass Jesus in der Eucharistie nicht nur in unserer Erinnerung bei uns ist. Er ist wirklich bei uns in der hl. Kommunion! Und genau das feiern wir an Fronleichnam. Da diesmal eine feierliche Prozession von St. Vitus (diese Kirche im Klinikumsgelände bleibt nach wie vor für auswärtige Besucher geschlossen) zur Pfarrkirche nicht möglich sein darf, werden wir nach dem hl. Amt um 8.30 Uhr in der Wolfgangskirche das Allerheiligste am Altar aussetzen.

Wir nehmen die Gebete und Texte des vierten Altares (sonst immer am Kirchplatz), also das hl. Evangelium, die Fürbitten und der feierliche Schlusssegen über die Pfarrei. Das anschließende Beisammensein bei Grillwürstchen im Pfarrheimgarten, das bisher immer auch dazugehörte, wird es diesmal leider nicht geben können.

Ein Licht für Berufungen

Die Anliegen bei vielen Sonntagen, auch Sondersammlungen wie Misereor, gingen in dieser Pandemiezeit natürlich etwas unter. Am 4. Ostersonntag war der Sonntag der Geistlichen Berufe, aber damals waren noch keine Hl. Messen in der Kirche möglich. Kleine Kerzen liegen jetzt am Schriftenstand zum Mitnehmen und Mitbeten um Priesterberufe auf

Erlös Palmbuschenverkauf

Ein herzliches Dankeschön an den Familienkreis Lichtblick, der auch dieses Jahr Palmbuschen, trotz coronabedingter Hindernisse, bereitgestellt hat. Der Erlös des diesjährigen Verkaufs beträgt 329,46 €, damit werden die Stiftung Pfadfinderinnen und die Missionare der Pfarrei zu gleichen Teilen unterstützt.

Was ist bei Corona mit dem Bauvorhaben Kindergarten St. Wolfgang I und dem Schmauskeller?

Inzwischen sind – trotz der von Corona bedingten Verzögerungen – alle Pläne und die fünf Bauanträge seitens unserer Kirchenverwaltung und auch von der Bischöflichen Administration unterschrieben und damit freigegeben. Alle Bauantragsunterlagen liegen nun bei der Genehmigungsbehörde, dem Bauordnungsamt der Stadt Regensburg. Sobald wir von dort grünes Licht erhalten, das kann noch dauern, werden die Detailpläne ausgearbeitet und es kann die Ausschreibung beginnen.

Jedenfalls sind damit die Würfel gefallen und es geht nur mehr vorwärts. Für einen eventuellen neuen Pfarrer als Nachfolger ist damit die Hauptlast mitsamt den Verhandlungen, Planungsschritten und schwierigen Abwägungen für das Beste unserer Pfarrei genommen. Das Projekt wird nun erwartungsgemäß seiner Realisierung entgegengehen.

Danke der Kirchenverwaltung, die das Vorhaben immer mitgetragen hat, besonders dem früheren Kirchenpfleger Prof. Dr. Gottfried Nahr und dem jetzigen Kirchenpfleger Peter Eibl. Das ganze Gelände bei der Kirche, das bisher irgendwie einen heruntergekommenen Eindruck machte, wird damit das neue Schmuckkästchen für ganz Kumpfmühl werden. Es war höchste Zeit dafür.