Zwei Priesterjubiläen

Am Sonntag, 28. Juli 2013 konnten zwei schöne Priesterjubiläen begangen werden. Prof. em. DDr. Karl Josef Benz dankte für 60 Jahre und unser Pfarrer Alois Möstl für 40 Priesterjahre.
 
Das Festamt begann um 10.00 Uhr, der Kirchenchor führt dabei die Krönungsmesse von W. A. Mozart auf, begleitet von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters. Diesmal sang der Chor nicht von der Empore, sondern in der Niederkirche beim Wolfgangsgrab es wurde somit ein anderes Klangbild vermittelt.
 
Die Festpredigt übernahm Monsignore Martin Neumaier, Pfarrer in Walderbach und Neubäu mit den zwei wohl schönsten Kirchen im Regental, nämlich in Walderbach und Reichenbach. Pfarrer Neumaier ist vielen Pfarrangehörigen von etlichen Pilgerfahrten gut bekannt.
 
Nach der Festmesse waren alle eingeladen zu einer bayerischen Brotzeit mit Getränken, Weißwurst oder Wiener im Pfarrheimgarten. Herzlichen Dank dem Ausschuss "Feste feiern" für die Ermöglichung der Begegnung. Von Geschenken baten beide Jubilare abzusehen. Es ist Geschenk genug, wenn Sie uns die Ehre Ihrer Festteilnahme geben.
 
Die Lebensdaten beider Jubilare
Prof. em. DDr. Karl Josef Benz
Geboren 1927 in Brühl (Rheinland), Priesterweihe am 9. August 1953 in Maria Laach, dann Studium an der Universität Löwen/ Belgien.
1964 Dozent am Liturgischen Institut in Trier. Seit 1987 Wissenschaftl. Assistent an der Universität Regensburg.
1973 wurde er in die Diözese Regensburg inkardiniert.
1973 Dozent für Historische Theologie an der Universität Regensburg.
Seit 1990 Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts Regensburg.
 
Pfarrer Alois Möstl
Geboren 1948 in Pielenhofen (Kreis Parsberg in der Opf.), aufgewachsen in Neustadt a. d. Waldnaab, Oberminisrant in St. Felix, Organist an der Stadtpfarrkirche in Neustadt.
1958 - 1967 Humanistisches Gymnasium in Weiden (heute Augustinus-Gymnasium)
1967 - 1973 Theologiestudium in Regensburg und an der Gregoriana in Rom. Abschluss mit Diplom.
1972 -1973 Pastoraljahr in der Pfarrei Heilig Geist in Mitterfels, Dekanat Bogenberg, in Mitterfels auch Diakonenweihe am 24. Februar 1973.
Priesterweihe am 30. Juni 1973 im Dom zu Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Graber, Primiz in Neustadt an der Waldnaab.
1973 - 1976 Kaplan in St. Stephanus Waldmünchen,
1976 - 1981 Kaplan in Dekanatsjugendseelsorger in St. Pankratius Roding,
1981 - 1992 Pfarrer in St. Florian Bogen an der Donau, zugleich Dekan des Dekanates Bogenberg.
Seit 1. September 1992 Pfarrer in St. Wolfgang, Regensburg, seit 1994 Dekan des Dekanates Regensburg, 1999 zum Monsignore ernannt, seit 2004 Sekretär des 71-köpfigen Priesterrates in der Diözese, 2004 zum Bischöflich Geistlichen Rat, 2006 zum Prälat ernannt.
2010 Erster Träger des Brunnenpreises von Regensburg-Kumpfmühl.

Kulturforum: Termine 2013

Samstag, 23.02. 2013, nach der Abendmesse um 19h30 in der Pfarrkirche St. Wolfgang

Vernissage zur Ausstellung von Herbert Muckenschnabl:

Acht Bilder (Fahnen) mit Szenen aus der Passionsgeschichte

 
 

Mittwoch, 27. Februar 2013, nach der Abendmesse um 19.30 Uhr im Pfarrheim

„Exerzitien …doch das Allerbeste“

Vortrag von Frau Monika Röttger


Montag, 08. April  2013, nach der Abendmesse um 19h30 im Pfarrheim

Gesellschaft ohne Gott

Vortrag von Dr. Andreas Püttmann, Bonn


 

Im Mai:

Gemeinsamer  Besuch der Ausgrabungen ‚Dokument Niedermünster‘

(Termin wird im Pfarrbrief und im Internet bekannt gegeben)

  

Samstag, 15. Juni 2013, um 19h45 im Pfarrheim

Aktenzeichen XY. Mord an Heinrich Zant in Kumpfmühl am 15.6.1313

Vortrag von Joachim Friedl M.A., Universität Regensburg

 

 Mittwoch, 23. Oktober 2013, nach der Abendmesse um 19h30 im Pfarrheim

Die heilige Helena – Mutter, Christin, Pilgerin

(gemeinsame Veranstaltung mit dem Frauenbund)

 

 Samstag, 16.11. 2013, 15 Uhr

Altbayrische Sitzweil

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Zwei Primizen: Eine große Freude für die ganze Pfarrei

 

 

Priester sind immer letztlich ein Geschenk Gottes. Für St. Wolfgang ist es jedoch eine besondere Gnade, wenn zwei uns bekannte Diakone am 29. Juni 2013 im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht und hier bei uns an den beiden folgenden Sonntagen ihre erste heilige Messe feiern werden: am 30. Juni Steffen Brinkmann, dann am 6. Juli Sebastian Scherr.

 

Sebastian Scherr

Sebastian Scherr ist 27 Jahre alt und wohnt in Neuprüll. Er ist in der Wolfgangskirche getauft, empfing hier die hl. Erstkommunion und Firmung. Mit 12 Jahren wurde er Ministrant, engagiert ist er auch bei den Schützen und in der Freiw. Feuerwehr Oberisling. Zunächst wollte Herr Scherr Agrarwirtschaft studieren, doch verspürte er schon als Ministrant den Ruf zum Priester. Das Studium der Theologie in Eichstätt und Regensburg hat er im Sommer dieses Jahres beendet, seine Abschlussarbeit ging über den „Deutschen Orden in seiner Entstehung“. Seit September 2012 ist Sebastian Scherr im Pastoralkurs, der aus Einheiten im Priesterseminar und in seiner Praktikumspfarrei Mariä Himmelfahrt Furth im Wald besteht. Seine Primiz feiert er als Neupriester in der St. Wolfgangskirche am Sonntag, 6. Juli 2013.

 

Steffen Brinkmann

Auch Diakon Steffen Brinkmann feiert bei uns seine heilige Primiz. Er ist 29 Jahre alt und allen während seines Praktikums im vergangenen Jahr gut bekannt. Er stammt aus Paderborn. Nach seiner Ausbildung zum Raumausstatter 2003 holte er das Abitur auf dem Westfalen-Kolleg in Paderborn nach. Dann folgte im Collegium Leoninum das Studium an der Theol. Fakultät Paderborn, das er 2011 als Diplomtheologe beendete. Seine Freisemester 2008/09 verbrachte er in Regensburg, das später seine neue Heimat werden sollte. Im November 2011 wurde er im Priesterseminar Regens­burg aufgenommen und war dann für fast sieben Monate Praktikant bei uns in St. Wolfgang. In dieser Zeit konnte er viele Kontakte mit den Pfarrangehörigen knüpfen. Seit Juni 2012 ist er in Neustadt an der Donau im Praktikum. Seine Primiz feiert der Neupriester Steffen Brinkmann in unserer Pfarrei, und zwar am Tag nach seiner Priesterweihe, am Sonntag, 30. Juni 2013 um 9.30 Uhr in der Kirche St. Vitus bei der Universität.

Hl. Messe im Bürgerheim

Am Freitag, den 31. Mai 2013 feiern wir die vorerst letzte hl. Messe im Bürgerheim Kumpfmühl. Im August 2013 werden die Bauarbeiten voraussichtlich soweit abgeschlossen sein, dass ab September wieder eine heilige Messe in der neuen Hauskapelle im Erdgeschoß stattfinden kann.

Die Bürgerheim-Bewohner sollen dafür bitte Verständnis zeigen. Wir verweisen auf die Gottesdienst-Übertragungen im Fernsehen jeden Sonntagvormittag. Die hl. Kommunion auf den Zimmern bleibt davon unberührt.

Das Jahr des Unglaubens?

Liebe Pfarrmitglieder von St. Wolfgang,
 
Christen feiern das Jahr des Glaubens, oder sollten wir nicht besser sagen: das Jahr des Unglaubens? Viele leben tasächlich so, als ob es Gott nicht gäbe. Und diese Gottesferne erfahren sie nicht einmal als Verlust oder Mangel. Andrerseits sind Menschen auf einer oft difusen Suche nach etwas, was sie selbst gar nicht recht umschreiben können, sind fasziniert von allem, was sakral klingt. Religiöse Begriffe haben Hockonjunktur, Werbung und Reklame locken mit himmlischen Menüs, Wellness Center versprechen Heil für Leib und Seele.
 
Als solche Menschen unserer Zeit feiern wir Ostern, den Höhepunkt, die Mitte, das Zentrum unseres christlichen Lebens: die Botschaft von der Auferstehung. Eine klare Botschaft mit missionarischem Elan verkündet, gläubig angnommen, voll Freude beantwortet, das wäre Ostern im Idealzustand. Verglichen damit stehen wir, die wir manchmal zaghaft und lau nach Gott suchen, mit unseren Fragen und Zweifeln ziemlich bescheiden da.

Der Auferstandene lässt sich finden, aber wir können ihn nicht dingfest machen. Darum müssen wir ihn immer neu suchen mit neuen Augen, die der Osterglaube uns schenkt. Er ist bei uns in der Eucharistie, verborgen unter den heiligen Gestalten von Brot und Wein. Er kommt zu uns, oft unerkannt, im Kreuz, das er uns auferlegt, in den Widrigkeiten, die uns das Leben schwer machen. Wer Christus in seinem Leben gefunden hat, hört nicht auf, ihn zu suchen, ja er wird noch intensiver suchen, um ihm immer näher zu kommen. Diese österliche Glaubenserfahrung wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen,
Ihr Alois Möstl, Pfarrer von St. Wolfgang
 

Wege zur Glaubenserneuerung

jahr-des-glaubens.png"Glaube ist die Entscheidung, beim Herrn zu sein und mit ihm zu leben." So hieß es im apostolischen Schreiben von Papst Benedikt XVI., in dem er das Jahr des Glaubens grundlegte.

Die Entscheidung mit dem Herrn zu leben findet ihren sichtbaren Ausdruck in der Taufe. Die wenigsten der bei uns lebenden Christen haben diese Entscheidung selbst getroffen. Sie wurden als Kleinkinder getauft. Es ist wichtig, dass sie später als Erwachsene selber ihr Ja zu dieser Christusbeziehung sagen. Aber auch jede und jeder, der das schon einmal getan hat, merkt, dass er dieses Ja zu Christus immer wieder erneuern muss. Es entspricht einfach der Natur des Menschen, dass die zu einem Zeitpunkt sehr tief erlebte Beziehung mit der Zeit verflacht und einer ständigen Erneuerung bedarf. Das wissen Eheleute, die ihre Beziehung ernst nehmen und Freunde, die auf eine lange Freundschaft stolz sind. Jede Beziehung braucht Pflege und ab und an auch eine Erneuerung, eine Besinnung auf ihren Ursprung und ihre Grundlagen. Dasselbe gilt auch für die Beziehung zum Herrn, die wir mit dem Wort Glauben beschreiben.
 
Wege zur Glaubenserneuerung
In der katholischen Kirche haben sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Formen entwickelt, die diesem Anliegen Rechnung tragen.

Ein Artikel in der Weihnachtsrosette nennt Möglichkeiten.

Ein herzlicher Gruß allen neu Zugezogenen der Pfarrei St. Wolfgang

Alle, die in den letzten Monaten in unserem Pfarrgebiet eine neue Bleibe gefunden haben, begrüße ich sehr herzlich bei uns. Sie alle zu besuchen lässt sich kaum ermöglichen.
 
Der Pfarrbrief „Rosette“ kann eine erste Kontaktmöglichkeit sein und eine gute Gelegenheit sich schnell und unkompliziert zu informieren. Beim Durchblättern werden Sie spüren, dass wir für Sie da sein wollen. Eine Fülle von Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.wolfgangskirche-regensburg.de: Aktuelles aus der Pfarrgemeide; Geschichte der Pfarrei St. Wolfgang, Kirchenbeschreibungen St. Wolfgang, St. Theresia, St. Vitus; Geschichte Kumpfmühls seit der Römerzeit; die großen Einrichtungen auf dem
Pfarrgebiet von St. Wolfgang wie Universität, Hochschule, Kliniken, Alten- und Studentenheime.
 
Sehr herzlich möchte ich Sie aber ermutigen, die Vielfalt unserer Pfarrgemeinde auch persönlich kennen zu lernen: In den Gottesdiensten, im reichen Angebot unserer Verbände und Gruppen und vor allem in der Begegnung mit Menschen, die unserer Pfarrei St. Wolfgang im wahrsten Sinn des Wortes „An-Sehen“ verleihen. Ich bin sicher, wir haben einiges für Sie bereit. Darüber hinaus steht Ihnen natürlich der direkte Kontakt zu den Seelsorgern immer offen, wir freuen uns über jedes Gespräch. 
 
Seien Sie uns herzlich willkommen! 
Ihr Pfarrer Alois Möstl