Fugel-Gemälde in der Pfarrkirche

Das bekannte Gemälde vom Letzten Abendmahl wird einige Monate über dem Südportal in der Pfarrkirche angebracht.
Das riesige Bild (215 x 360 cm) schmückt immer den Altar der Fronleichnamsprozession am Kirchplatz und wird das Jahr über hinter dem Lettner aufbewahrt. Dort aber muss es jetzt der Orgelrenovierung weichen, damit es beim Umgang mit den langen Pfeifen nicht beschädigt wird.
Das äußerst wertvolle Gemälde wurde 1921 von Prof. Gebhard Fugel (1863 – 1939) in Berlin gemalt. Er gilt als einer der größten historistischen Maler Deutschlands, von ihm stammen das große Kreuzigungs-Panorama in Altötting und ungezählte religiöse Motive, die früher als Andenkenbilder in vielen Gebetbüchen liebevoll aufbewahrt wurden.
Der erste Kirchenpfleger unserer Pfarrei, Kommerzienrat Josef Habbel, der auch Dominikus Böhm aus Köln für die Planung der St. Wolfgangskirche gewann, kaufte es anlässlich der Pfarreigründung vor fast 100 Jahren, es befand sich damals im Jesuitenkolleg in Berlin. Das Kunstwerk wurde dann von seinem Schwiegersohn Emil Kaege verpackt, der in Berlin die Kath. Habbel-Buchhandlung führte.
1922 erfolgte der aufwändige Transport des Abendmahlsbildes mit der Reichsbahn von Berlin nach Regensburg, aufgerollt in einer Kiste, wie ein Rechnungsbeleg im Pfarrarchiv besagt. Das Motiv ist sehr bekannt, oft auch imitiert worden, sodass es in den Suchmaschinen schnell aufgefunden werden kann.
Noch besser und viel schärfer aber ist: Sie laden es auf unserer Homepage herunter (Aktuelles – Download) - aber das war unseren Webseiten-Freunden sicher schon längst bekannt.