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Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez stellt sich vor

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Aktualisierung der COVID19 Hygieneregeln

Liebe Pfarrgemeinde, die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie fordern uns allen Einiges ab. Auch beim Besuch der hl. Messen haben wir einige Einschränkungen hinzunehmen. Aber sind wir nicht alle froh, wieder gemeinsam Gottesdienst zu feiern und so unseren Glauben zu leben? Einige Regeln finden sich auch im normalen Alltag wieder und so sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, diese einfachen Regeln auch beim Besuch des Gottesdienstes einzuhalten.

Vergelt’s Gott an alle Gottesdienstbesucher, die sich in den vergangenen Wochen um die Einhaltung der Hygieneregeln bemüht haben. Lassen Sie uns das gemeinsam die nächsten Wochen so weiterleben. Helfen wir dabei den Mitmenschen, die sich beim Einhalten der Regeln noch unsicher sind. Um diese evtl. Unsicherheiten auszuräumen, möchten wir Ihnen die wichtigsten Regeln noch einmal näherbringen.

- Beim Betreten der Kirche setzen wir die Mund-Nasen-Bedeckung auf und desinfizieren uns die Hände.

- Wir setzen uns auf die grün markierten Bereiche (Einzelperson, Familien oder Personen aus einem Haushalt). Rot markierte Bereiche bleiben frei, um die geforderten Mindestabstände einhalten zu können. Wenn Sie die Kommunion empfangen wollen, suchen Sie sich gleich einen Randplatz an den vielen Gängen, damit Sie später nicht über andere hinwegsteigen müssen. Am Platz dürfen die Mund-Nasen-Bedeckungen abgenommen werden.

- Zum Empfang der hl. Kommunion beachten wir bitte die Einbahnregelung, folgen also den Markierungen auf dem Kirchenboden und setzen vor Verlassen des Sitzplatzes die Mund-Nasen-Bedeckung auf.

- Wir treten, nachdem die Ministranten kommuniziert haben, bankweise nach vorne und zwar in folgender Reihenfolge: Zuerst das Mittelschiff, dann die Seitenschiffe jeweils bankweise geordnet von vorne nach hinten (bitte vermeiden Sie ein voreiliges Vortreten aus den hinteren Bänken oder aus den Seitenschiffen).

- Direkt vor dem Empfang der hl. Kommunion nehmen wir die Mund-NasenBedeckung ab, strecken die Hände unter der Plexiglasscheibe durch, empfangen sogleich die Kommunion vor der Plexiglasscheibe stehend und setzen beim Wegtreten die Mund-Nasen-Bedeckung wieder auf.

- Auf den Wegen von und zum Platz beachten wir die Einbahnregelung und den Abstand von 1,5 m.

Zur Verdeutlichung sind diese Regeln auf den Aufstellern beim Betreten der Kirche visualisiert. Lassen Sie uns in dieser schwierigen Zeit weiterhin zusammenstehen, damit wir auch weiterhin gemeinsam Gottesdienst feiern können.

Oktober – Der Rosenkranzmonat

Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen des Rosenkranzgebets. Mit den Perlen des Rosenkranzes und dem wiederkehrenden „Gegrüßet seist du, Maria“ versuchen die Christen sich an der Hand Marias zu den entscheidenden Bildern ihres Glaubens und ihrer Erlösung führen zu lassen.

Leider können die bei uns sonst besonders festlich gestalteten Oktober Rosenkranzgebete diesmal nicht in stattfinden, denn viele Beter aus unserer Rosenkranzgemeinschaft gehören zur Risikogruppe. Nehmen Sie sich also Zeit für ein Rosenkranzgebet zu Hause.

Erstkommunion in Kleingruppen

Erstkommunion in Kleingruppen - Engpass um 10.00 Uhr. An drei Sonntagen (4., 11. und 18. Oktober) feiern jeweils fünf Kinder ihre hl. Erstkommunion. Sie freuen sich schon sehr darauf.

Da doch mit einer größeren Anzahl von Verwandten zu rechnen sein wird, sind die Gottesdienstbesucher der 10 Uhr-Messe herzlich gebeten, wenn es bei ihnen nur irgendwie möglich ist, an diesen drei Sonntagen auf andere Messzeiten auszuweichen, denn unsere Kirche ist zwar groß, hat aber für solche Feierlichkeiten nur 62 ausgewiesene Platzeinheiten.

Dank an die Helfer der Holzaktion

Dank an die Teilnehmer der Holzaktion in Lindach. Dabei wurde Brennholz gehackt, verarbeitet und für den Winter eingelagert. Ein besonderes Danke unserem Lindach-Hausmeister Sebastian Dorfner.

Caritas – Herbstsammlung

Die Herbstsammlung der Caritas findet von Montag, 28. September 2020 bis Sonntag, 4. Oktober 2020 als Haussammlung im Gebiet unserer Pfarrgemeinde statt.

Das Leitwort heißt: „Nähe schaffen!“

Um Ansteckungen zu vermeiden, kann Ihre Gabe gerne auf unser Konto IBAN DE 71 75090300 000 1100572, Kennwort „CaritasSpende“ überwiesen werden. Die Kirchenkollekte für die Caritas ist am Sonntag, 4. Oktober 2020 bei allen Messen.

Schola im Gottesdienst

Nach den Ferien haben die Sängerinnen und Sänger unserer Chorensembles unter der Leitung von Herrn Engler begonnen die Gottesdienste mit Scholagesängen wieder etwas "gewohnter" zu gestalten. Dies soll ein Zwischenschritt auf unserem gemeinsamen Weg Richtung neue Normalität sein;

Maßgaben und Schutz vor Infektionen auf der einen Seite und der Wunsch nach Gesang in der Messe auf der anderen Seite. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, sich bei Herrn Engler unter der bekannten Mailadresse zu melden.

Messintentionen

Ab Donnerstag, 15. Oktober 2020 können im Pfarrbüro Messintentionen für Januar bis Dezember 2021 eingetragen werden.

Dank an Frau Sieglinde Herrmann

 Frau Herrmann will ihren Dienst in der Pfarrei in jüngere Hände legen, auch wenn es Ihr besonders schwer fällt, sich aus Altersgründen zurückzuziehen. Stand sie doch über dreißig Jahre als „Mädchen für alles“ immer und jederzeit zur Verfügung, was in und um die Küche im Pfarrheim geschah, und das bereits im früheren Pfarrheim im Altenclub (Scalakino an der Augsburger Straße).

Die Seniorennachmittage, bei denen sie mitgeholfen hat, die tausende Kannen Kaffee kann keiner zählen. Frau Herrmann war aber nicht nur im Pfarrheim fleißige und tüchtige Mitarbeiterin, sie half auch im Bürgerheim bei den hl. Messen als Sakristanin aus und überall dort, wo Not am Mann, bessrer gesagt an der Frau war. Beim Helferabend müsste sie hoch geehrt werden, doch ob dieser unter Corona stattfinden wird? So wird sich wohl der Herr Pfarrer persönlich im Namen der Pfarrei bei ihr für alles bedanken und ihr noch viele gesunde Jahre bei uns wünschen.

Neues vom Kindergartenneubau

Seit Anfang September 2020 wird das Erdreich hinter dem Schmauskeller für archäologische Forschungen abgetragen, dort soll später der neue Kindergarten St. Wolfgang I entstehen. In einem Meter Tiefe stießen die Archäologen tatsächlich auf die dunkle Siedlungsschicht aus der Römerzeit, also vor 1900 Jahren. Erst in der kommenden Rosette werden wir dann Genaueres und erste Ergebnisse über die Römerfunde berichten können.

Pfarrvikar Andreas Reber stellt sich vor

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Wir begrüßen den neuen Pfarrpraktikanten Ramon Rodriguez und den Pfarrvikar Andreas Reber

Neuer Pastoralpraktikant im Jubiläumsjahr

Bei den Messen am 5./6. September 2020 wird sich unser neuer Praktikant Ramon Rodriguez aus Hirschau vorstellen. Er befindet sich nun nach seinem Theologiestudium und nach den fünf Jahren im Priesterseminar und einem Praktikumsjahr in Roding in der unmittelbaren Zeit vor seiner Priesterweihe, macht also bei uns in St. Wolfgang sein letztes Pastoralpraktikum. Er wird im Pfarrhaus wohnen.
Wir wollen ihn dabei gerne begleiten und in unseren Gremien und Treffen nicht nur aufnehmen, sondern auch Mut zusprechen, seinem Weg zum Priester weiterzugehen, gehört sich in unserer Zeit schon eine große Portion Entschlusskraft und Glaubensstärke dazu. Er ist 26 Jahre alt, sein Vorname Ramon ist die spanische Form von Raimund, sein Familienname Rodriguez kommt daher, weil sein Vater hier bei uns in der US-Armee diente. Seine Mutter ist Hirschauerin (bei Amberg), wo er auch geboren wurde und seitdem dort in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hirschau wohnt.
All dies und noch viel mehr von sich wird er uns dann auch persönlich sagen können. Er wird möglichst viele Bereiche der Seelsorge kennenlernen, auch Religionsstunden in unseren Schulen besuchen und Kontakte mit unseren Gruppen unterhalten, soweit das bei Corona möglich ist.
Wenn alles gut geht, was wir natürlich alle wünschen und worum wir beten, erhält er am Samstag, 5. Dezember 2020 die Diakonenweihe und am Samstag, 26. Juni 2021 im Dom die Priesterweihe.

So empfangen wir in wenigen Tagen - wie bereits angekündigt - nicht nur den neuen Pfarrvikar Andreas Reber, sondern dürfen im kommenden Jubiläumsjahr (100 Jahre Pfarrei St. Wolfgang) einen jungen Mann zum Weihealtar begleiten und hier sogar auch seine Nachprimiz feiern, was ein weiterer Glanzpunkt sein wird. Wir wollen ja nicht nur auf erfolgreiche 100 Jahre Pfarrei zurückschauen, sondern aufzeigen, dass unsere Pfarrei auch eine Zukunft hat. Wenn dann auch noch „endlich“ der Spatenstich bzw. Grundstein zum neuen Kindergarten St. Wolfgang I gelegt wird, wird dieser Blick in die Zukunft besonders deutlich.

Hier stellt sich der neue Pfarrpraktikant selbst vor:

Liebe Pfarrfamilie von St. Wolfgang! Nachdem ich im August in Roding mein erstes Praxisjahr abgeschlossen habe, freue ich mich nun sehr, bei Ihnen in St. Wolfgang noch einmal ganz neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und Begegnungen erleben zu dürfen. Als Pfarrpraktikant darf ich ab September ein Jahr bei Ihnen sein und mich dann ab Dezember auch als Diakon in die Pfarrei einbringen. Gerade die ersten Erfahrungen sind die prägendsten Erfahrungen für den eigenen Weg, weshalb ich mich schon sehr freue, Ihre schöne Pfarrei kennenzulernen und durch Sie alle, durch die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, durch das gemeinsame Feiern der Liturgie und durch das Mitmachen und Mitgestalten des Pfarrlebens Erfahrungen sammeln zu dürfen, welche mich auf meinem Weg hin zum Priester und darüber hinaus begleiten werden.
Auf diese Zeit freue ich mich sehr, bin Ihnen allen im Gebet verbunden und freue mich auf viele persönliche Begegnungen.
Ihr Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez

Der neue Pfarrvikar Andreas Reber hat inzwischen seine Wohnung in der Kumpfmühler Straße bezogen. Er wird am Sonntag, 6. September seine ersten Gottesdienste in der Wolfgangskirche halten. Wir wünschen ihm ein gutes und rasches Eingewöhnen.

Hohe Auszeichnung für unsere Pfarrbücherei

Unsere Pfarrbücherei hat vom St. Michaelsbund, der Dachorganisation aller Pfarrbüchereien, eine besondere Auszeichnung erhalten, das begehrte Bücherei-Siegel, weil sie bei einer Umfrage von 15 möglichen Punkten und Kriterien die meisten erreicht hat. Natürlich würden wir das gerne und gebührend groß in einem Festakt im Pfarrheim feiern, da es ja auch ein Dank an unser Büchereiteam wäre, aber diese Coronazeit lehrt uns in allen Bereichen die Stellvertretung und die Bescheidenheit.
Bereits die große Feier 70 Jahre Pfarrbücherei, die in diesem Jahr für Juli mit Beiträgen und einer Lesung geplant war, musste auf 2021 verschoben werden. Unsere Pfarrbücherei hat gegenwärtig 6.022 Medien (Bücher, Spiele und Tonträger) und hatte im letzten Jahr 2019 fast ebenso viele Entleihungen.
Herzlicher Glückwunsch an Helga Antesberger mit ihrem Büchereiteam.

Wallfahrt nach Frauenbründl am 20. September

Alljährlich pilgern beherzte Leute aus der Pfarrei den 15 km langen Fußweg zur Wallfahrtskirche Frauenbründl bei Bad Abbach. Die Dankwallfahrt geht zurück auf ein Versprechen von Kumpfmühlern am 30. Mai 1946, da die erst fertiggestellte Stadtpfarrkirche St. Wolfgang beim Luftangriff am 28. Dez. 1944 dennoch nicht ganz zerstört wurde, wenngleich die Beschädigungen (besonders der gesamte Dachstuhl der Vorhalle) unter großen Opfern (1946-1948) wieder beseitigt werden mussten. Auch auf die Fassade und auf das gesamte Seminar in St. Theresia fielen am gleichen Tag und nochmals am 16. April 1945 Bomben. Die Wallfahrt wurde wiederbelebt 1983.In diesem Jahr wird auf jeden Fall die hl. Messe der St. Wolfganger in Frauenbründl am Sonntag, 20. September um 11.00 Uhr gefeiert.
Eine Bewirtung wird dort diesmal nicht angeboten. Trotz Coronazeit wird es auch eine Prozession um 7.00 Uhr ab Pfarrkirche geben, wenn auch in bescheidener Form. Es haben sich Leute gemeldet, die auf jeden Fall mitgehen wollen, es ist auch Wolfgang Hesl mit dabei, der den Fußweg durch Wälder und Fluren gut und genau kennt.

Unsere ABC-Schützen und Grundschüler

Schulbeginn ist der Dienstag, 8. September. Da diesmal die Erstklässler nicht gemeinsam den Unterricht beginnen können, sondern abgestuft im Halbstundentakt in Kleingruppen ihren Klassenraum betreten dürfen, was sich auf den ganzen Vormittag verteilt, kann an einen gemeinsamen Anfangsgottesdienst nicht gedacht werden.
Mit den Schulleitungen sind wir übereingekommen, dass jedes Schulkind dafür einen persönlichen Segensgruß unseres Pfarrers Alois Möstl erhält, der am ersten Schultag in der Klasse überreicht wird. Auch die Anfangsgottesdienste der weiteren Schulklassen können nicht wie bisher gemeinsam stattfinden, da die Klassen nicht miteinander vermischt werden dürfen.

Schülermessen

Schülermessen können zur Zeit noch nicht angeboten werden, solange auch die Schulen kein Konzept für ihre Religionsstunden aufgestellt haben. Das wird sich alles erst einspielen müssen.

„Sonntag der Solidarität“ für die Corona-Opfer

Corona-Sonderkollekte am 5./6. September 2020 Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie soll eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie gestartet werden als „Sonntag der Solidarität“. Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit, besonders in Lateinamerika, Afrika und Asien mit Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe.
Es soll den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden.

Rückzahlung Eintrittskarten Bauerntheater

Leider musste dieses Jahr die Bauerntheater-Aufführung coronabedingt ausfallen. Es liegen noch immer einige Umschläge mit den Rückzahlungen für die bereits gekauften Karten im Pfarrbüro zur Abholung bereit.

Neues vom Frauenbund

250 duftende Kräuterbuschen fertigten die Frauen des Frauenbundes zu Mariä Himmelfahrt. Die Spenden in St. Wolfgang gingen in die allgemeine Kollekte und sind somit für unsere Pfarrgemeinde. Die Spendengelder aus St. Theresia und St. Vitus betrugen 160 Euro und gehen in den Fond des KDFB „Frauen helfen Frauen in Not“. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden.

Die Führung durch die Synagoge am 14.09.2020 um 14.30 Uhr kann nach momentanem Stand stattfinden. Anmeldungen bitte bei Reil: Tel. 0941/993429 oder Wetzel: Tel: 0176/579 22 99 2

Kinder wollen sich sozial engagieren

Felix und Moritz, zwei Kinder aus der Pfarrei St. Wolfgang, wollen sich inder Corona-Zeit sozial engagieren. Nachdem in der Nachbarschaft keine Einkaufshilfe benötigt wurde, entschlossen sie sich dazu, den Gemeindemitgliedern von St. Wolfgang eine kleine Freude zu bereiten und gleichzeitig die Pfarrei zu unterstützen. Dazu haben sie 22 Teelichtgläser mit einem Regenbogen aus Glasmalfarbe verziert, welche gegen eine  kleine Spende am Schriftenstand zum Mitnehmen bereitstehen (Kasse Schriftenstand).
Wir freuen uns sehr über diese nette Aktion und bedanken unsrecht herzlich bei den beiden für ihr Engagement. Großartig!

Neues zum Neubau Kindergarten - Baueinrichtung

Im September ziehen die letzten Mieter aus dem Gelände Schmauskeller aus. Drei Baufirmen werden im Vorfeld anrücken: Zur Bodenuntersuchung des Denkmalamtes (etwaige Römerfunde), ebenso zur Kampfmittelerkundung (Bomben aus dem Weltkrieg) und schließlich eine Firma zur Bodenuntersuchung auf verseuchte Schadstoffe; wird doch das Erdreich derTiefgarage in Deponien wegtransportiert.
Offen ist, wo später der Baukran stehen soll: Am Kirchplatz oder vor dem Pfarrheim, denn im Hof des Schmauskellers ist wegen des Erdaushubs dazu keine Möglichkeit.

Pfadfinderinnen in Zeiten von Corona

Es wurde eine sogenannte „Weltträumerin-Challenge“ angeboten, bei der die Kinder wöchentlich neue Aufgaben für zuhause bekamen. Es gab zum Beispiel Anleitungen, wie man Haargummis näht oder Seedbombs basteln kann oder leckere Rezepte für Blütenbrot oder einen Ingwer-Shot.
Die Mädchen konnten dabei einen Aufnäher gewinnen. Das ausgefallene Zeltlager wurde durch einen Lagerbrief ersetzt, dem einige typische Zeltlagerutensilien beigelegt waren, mit denen die Pfadfinderinnen auch ein Zeltlager zuhause umsetzen konnten.
Außerdem fanden bei einigen Gruppen Online-Gruppenstunden statt, die sehr gut angenommen wurden. Außerdem konnte, wie geplant, unser Leiteraktionstag Anfang Juli stattfinden.
Dort lernten wir im Rahmen einer Stadtführung die bedeutendsten Frauen kennen, die die Geschichte Regensburgs im Laufe der Zeit geprägt haben, bevor anschließend der Tag noch mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet wurde.
Es bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Veranstaltungen und Aktionen im Stamm bald wieder stattfinden können Gut Pfad!

Wie andere unsere Wolfgangskirche schätzen

Der bundesweit bekannteste Komponist und Liedermacher für Neues Geistliches Liedgut Gregor Linßen war am 4. Juli in der Wolfgangskirche zu einem privaten Konzert, ganz allein. Von ihm stammen viele Gesänge für die Weltjugendtage und Mottolieder für Katholiken- und Kirchentage.
Er wohnt in Neuss bei Düsseldorf und suchte im Internet nach einer „wunderschönen Kirche“, wie er sagte. Er fand ausgerechnet unsere Wolfgangskirche, rief hier an und nahm einen Abend lang sein Konzert mit modernstem Videoequipment auf. Besonders die Architektur der Taufkapelle hatte es ihm angetan, worin er Teile des Konzerts für seine große Fangemeinde sang. In der Coronazeit, wo er keine Aufführung geben könne, suchte er sich gerade unsere Kirche als Kontext zu einem Podcast zum Streamen auf seiner Seite im Internet, YouTube usw. aus. Respekt!

Goldenes Priesterjubiläum von H. H. BGR Nikolaus Poitsch

Pfarrer Klaus Poitsch wurde vor 75 Jahren in Regensburg geboren und am 18. Juli 1970 zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle hieß Schierling, dann wurde er 1972 zum Diözesanseelsorger der Kath. Jugend (BDKJ) ernannt. Im gleichen Jahr kam er für 4 Jahre als Kaplan zu uns nach St. Wolfgang.
1976 wurde er Pfarrkurat und dann Pfarrer in der Pfarrei Bach a.D., wo er acht Jahre wirkte. Sein Hauptschaffen jedoch fiel in die Zeit von 1984 bis 2015, als er 31 Jahre Stadtpfarrer in Regensburg-Hl. Geist war und ob seiner hervorragenden Verdienste 2009 den Ehrentitel Bischöfl. Geistl. Rat erhielt.
Seit September 2015 verbringt er seinen Ruhestand bei uns, wobei sich der Kreis seines Lebens irgendwie schloss, war er doch vor beinahe 50 Jahren hier bereits Kaplan. Pfarrer Poitsch wird im Ruhestand bei uns sehr benötigt, anfangs in der täglichen Zelebration in St. Theresia, nun aber regelmäßig in der Pfarrkirche St. Wolfgang.
Ein Goldenes Priesterjubiläum wäre normalerweise eine Sternstunde für die ganze Pfarrei mit Festmesse, feierlichem Festakt und Festmahl. Dies alles ist unter Corona nicht möglich. So wollen wir mit ihm in einfacher, aber deshalb ebenso dankbarer und inniger Weise sein großes Fest feiern.

Abschied von H. H. Pfarrvikar Dr. Andreas Ring

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschieden wir Dr. Andreas Ring. Er kam vor 43 Jahren in Oberwinkling bei Bogen a. Donau zur Welt. 2006 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht. Vier Jahre war seine erste Kaplanstelle in Mainburg und Oberempfenbach. 2010 wurde er zum Promotionsstudium freigestellt, dabei war er ein Jahr lang nebenamtlicher Pfarrvikar in Regensburg-Herz Marien.

Seit 2011 ist er dies hier bei uns, nur 2013/14 unterbrochen durch eine nebenamtliche Tätigkeit als Pfarrvikar am Bezirksklinikum. 2015 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Fach Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg, wo er im Frühjahr 2020 zum Doktor der Theologie promoviert wurde, seine Forschungsarbeit ging über Kardinal John Henry Newman. Seit 9 Jahren wirkt er nun nebenamtlich bei uns, war überall gern gesehen und besonders mit den Sonntagsmessen im Johannesstift und werktags mit den Frühmessen betraut. Nur ganz ungern lassen wir ihn ziehen.

Doch hat ihm Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum 1. Sept. 2020 die Pfarreien Geisenfeld St. Emmeram und Ainau St. Ulrich übertragen. Wir wollen Dr. Andreas Ring am Sonntag, 19. Juli bei der Familienmesse dankend verabschieden und ihm alles Gute als zukünftiger Stadtpfarrer in der Holledau (Oberbayern) wünschen. Sein Nachfolger wird ab September 2020 Pfarrvikar Andreas Reber sein, der damit eine hauptamtliche Stelle innehat.

Wann öffnet endlich das Pfarrheim?

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben über die Nutzung des Pfarrheims beraten. Im großen Saal dürften zurzeit nur wenige Leute Platz nehmen. Auch für unsere Jugendgruppen wären die Abstands- und Hygienevorschriften in keinem einzigen Gruppenraum umzusetzen. Dennoch werden alle Erwachsenen-, Familien- und unsere vielen Pfarrjugendgruppen gebeten, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu, besonders Treffen oder Unternehmungen im Freien. Das Pfarrheim ist jetzt, zudem wie immer während der Sommerferien, geschlossen, da nötige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen und in dieser Zeit auch unser Hausmeister seinen Urlaub zu nehmen hat. Zum Schulbeginn wird bei den dann hoffentlich etwas gelockerten staatlichen Bestimmungen neu beraten, wie das Pfarrheim endlich wieder von allen genutzt werden kann.

Reisesegen am letzten Juli-Sonntag

In diesen Zeiten ist der Beistand Gottes besonders wichtig, nicht nur, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind oder kühne Abenteuer auf uns nehmen. Besonders erbitten wir Gottes Schutz, damit wir nicht mit dem lebensgefährlichen Virus zurückkommen, den wir irgendwo beim Schlange-Anstehen, am überfüllten Strand oder in einer gemütlichen Kneipe unbemerkt eingeatmet haben. Und wer daheim „auf Balkonien“ seinen Urlaub verbringt, muss achten, dass nicht Touristen die Gefahr zu uns einschleppen. Bei den hl. Messen am Sonntag, 25. und 26 Juli wollen wir den Reisesegen erbitten, damit wir nach den Sommerferien auch wieder heil und gesund heimkommen.

Die Pfarrbücherei macht Sommerferien

Die Pfarrbücherei ist in den Sommerferien vom 30. Juli bis einschließlich 7. September geschlossen. Bitte decken Sie sich rechtzeitig mit Leselektüre ein, die letzte Ausleihmöglichkeit ist am Mittwoch, den 29. Juli, 15 bis 18 Uhr. Das Büchereiteam wünscht schöne Ferien.

Sommerferien Pfarrbüro

In den Schulferien ist das Pfarrbüro von Dienstag bis Freitag nur vormittags von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet, Montag geschlossen (27. Juli – 7. September). Der Pfarrbrief erscheint in den Ferien in größeren Abständen, um die Pfarrbriefausträger zu entlasten: 26. Juli – 29. August und dann 30. August – 12. September. Der Abgabetermin für Bekanntmachungen ist immer eine Woche vor Erscheinungstermin.

Ministranten-Zeltlager

Aufgrund der Corona-Pandemie muss das Ministranten-Zeltlager in diesem Jahr leider entfallen. Es werden gegenwärtig Überlegungen angestellt, was den Minis als Ersatz angeboten werden könnte.

WICHTIG: Erstkommunion 2020 und 2021 – Kerzen wollen wieder brennen

Es gab eine Umfrage unter den Eltern, die Rückmeldemöglichkeit war am 1. Juli abgeschlossen. Das Ergebnis: Von 43 angeschriebenen Eltern haben 32 teilgenommen, 14 Kinder wünschen ausdrücklich das Angebot im Oktober, die anderen möchten noch warten bis zur hl. Erstkommunion der ganzen Klasse im Mai 2021. Jene Kinder, die den Oktober 2020 als Termin gewählt haben, erhielten daraufhin ein Schreiben mit Informationen, wie das Fest würdig ablaufen wird.

Diese Feiern in Kleingruppen sind für die ersten drei Oktober-Sonntage (4., 11. und 18. Okt.) vorgesehen und inzwischen namentlich aufgeteilt, damit sich die Familien schon auf das große Ereignis einstellen können. Mehr als jeweils 4, maximal 5 Erstkommunionkinder können es nicht sein, denn zu jedem Kind erscheinen erfahrungsgemäß 10 bis 20 Angehörige. Die Pfarrkirche mit 62 möglichen Plätzen wird bereits bei 4 Kindern übervoll sein. Es wäre unverantwortlich, weit mehr Gäste einzuladen, als wir dann Plätze zur Verfügung haben und zugelassen sind. Solch sträfliches Verhalten könnte sogar zu einer Anzeige führen.

Die gegenwärtigen Überlegungen zielen darauf ab, sofern die Abstandsregeln auch im kommenden Jahr leider so bleiben, die 4. Klassen auf die ersten beiden Maisonntage 2021 aufzuteilen, mit jeweils einer sehr beschränkten Platzkartenzahl. Anschließend müssen die liturgischen Gewänder zurückgegeben, die Wachsflecken entfernt und sorgsam gereinigt werden, dies bedarf naturgemäß wiederum einige Zeit, bis die Letzten ihr Gewand zurückgegeben haben. Die 3. Klassen werden dann diesmal erst Anfang Juni 2021 ihre weißen Gewänder erhalten und ihre hl. Erstkommunion feiern können. So weit erste, nur mal vorläufige Gedanken dazu, sollten die Hygieneregeln bis dahin noch andauern.
Wenn diese bis dahin aufgehoben wären, muss neu überlegt werden, dann könnte alles wieder normal stattfinden. Wir bitten aber schon jetzt um Ihr Verständnis.

Im Mai 2021 wollen wir also die große hl. Erstkommunionfeier der 4. Klassen nachholen. Es bieten sich die ersten beiden Mai-Sonntage an, da ja auch die kommende dritte Klasse dann Anfang Juni 2021 Erstkommunion hätte. Da die Hygieneregeln bis dahin niemand wissen kann, werden wir auf Einzelheiten bis Januar wohl warten müssen. Erst dann wird den Eltern Genaueres mitgeteilt werden können.

Vor der Coronazeit waren unsere Erstkommunionkinder sehr eifrig und fleißig. Seitdem die hl. Messen ab März ausfallen mussten, wurden die vielen Vorbereitungskerzen im linken Bogen der Wolfgangskirche kaum mehr entzündet, sind verstaubt und warten sehnsüchtig darauf, wieder für jedes Erstkommunionkind zu brennen. Also: Bitte besuchen Sie mit der Familie auch weiterhin die hl. Messen, auch wenn sie nicht mehr so abwechslungsreich gestaltet werden dürfen, damit das Erstkommunionkind im Eifer nicht nachlässt.

Festmesse der Ehejubilare

Festmesse der Ehejubilare am 25. Oktober Die Festmesse für die Ehejubilare ist für Sonntag, den 25. Oktober um 10.00 Uhr vorgesehen. Anschließend gibt es, wie bereits angekündigt, einen kleinen Sektempfang im Pfarrheim. Bitte melden Sie sich schon jetzt im Pfarrbüro an.

Schulschluss und Vorschulkinder

Leider können Schulschlussgottesdienste mit einer großen Schar von Schulkindern jetzt nicht stattfinden. Pfarrer Alois Möstl will daher jedem Schulkind einen persönlichen Segenswunsch mit einer schönen Karte der Wolfgangskirche in die Ferien mitgeben. Bei jedem Vorschulkind, das unsere beiden Kindergärten verlassen wird, ist das bereits geschehen.

In unserer Kirche ist jeder sicher, aber Hygiene kostet auch.

In unserer Kirche kann sich niemand anstecken, denn unsere Hygienemaßnahmen sind enorm. Allein die zusätzlichen Hygieneausgaben aufgrund Corona belaufen sich bis 30. Juni auf stattliche und stolze 5.805,- €, und der Betrag wird mit jedem Monat höher. Darin enthalten sind mehrere Desinfektionsmittelspender (auch für das Pfarrheim), 5 Hygieneschutzwände (auch für die Pfarrbücherei), über 100 hochwertigste Schutzmasken FFP 2 für unsere vielen Ordner, dazu Reserve-Masken, wenn Gläubige sie vergessen haben, die Schutzkleidung für Priester bei Noteinsätzen, literweise Desinfektionsmittel, die immer wieder nachbestellt werden müssen, die weißen, eleganten Handschuhe für jeden Ministranten, wenn sie die heiligen Gefäße ohne Kontamination zum Altar bringen (ein sehr edler Anblick!), dazu Sicherheitshandschuhe aus Plastikgummi, Absperrbänder, Schilder, Bodenmarkierungen und vieles mehr.

Eine Spende über 300,- € ist für Desinfektionsmittelspender eingegangen. Vergelt‘s Gott dafür. Sie sehen selbst: Die Bewahrung Ihrer Gesundheit ist uns das Wichtigste! Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Disziplin unserer Gläubigen nicht nachlässt.

Dann gilt, was oben gesagt wurde: In unserer Kirche kann sich niemand anstecken!

Gottesdienstzeiten in den Schulferien

Da während der Schulferien nicht alle Priester zur Verfügung stehen, kann das reiche Messangebot, wie auch in den früheren Jahren, nicht im vollen Umfang aufrechterhalten werden. Bitte haben Sie Verständnis. Die Seelsorge bleibt natürlich bestehen, ein Priester wird immer erreichbar sein, auch in den Seniorenheimen, dort können am Radio oder Fernseher jeden Sonntag die Gottesdienste mitgebetet werden.
So gelten für die Ferienwochen folgende Regeln, bitte dabei immer den Pfarrbrief beachten:

St. Wolfgang: Es entfallen die Werktags-Frühmessen ab Montag, 27. Juli, Frühmessen dann wieder ab Dienstag, 8. September.

St. Theresia: Vorläufig ist keine Änderung der Mess-Ordnung vorgesehen. Sollten aber weitere Priester im August ausfallen, könnte das Auswirkung auf die 10 Uhr-Messe in der Nebenkirche haben, da ja eine hl. Messe zur gleichen Uhrzeit auch in der nahen Pfarrkirche parallel dazu angeboten ist.

St. Vitus: Keine Änderung der 9.30 Uhr-Sonntagsmesse. Die Hygienevorschriften sind in dieser Klinikkirche noch strenger als üblich.

Bürgerheim: Während Corona sind die Freitags-Messen nicht möglich, wahrscheinlich auch nach den Schulferien noch nicht.

Johannesstift: Es entfallen im Seniorenheim schon seit März die Samstag-Vorabendmessen und wahrscheinlich auch noch nach den Ferien, bis die Pandemie abgeklungen ist

Neue Regelungen aufgrund der Coronakrise

Ab sofort gelten neue Änderungen, sie werden jedoch in einer Pfarrgemeinderatsitzung am 23. Juni noch auf unsere Verhältnisse in St. Wolfgang angepasst, ebenso wird besprochen, wie dabei die immer noch geltenden Hygienevorschriften bei uns von Fall zu Fall umgesetzt werden können.
In Kirchen: Abstand nicht mehr 2 Meter, sondern mind. 1,5 Meter. Der Mundschutz ist entgegen vieler Meinungen keineswegs aufgehoben, sondern nur gelockert. Bitte kommen Sie immer mit Ihrem Mundschutz in die Kirche. Sie benötigen ihn, sobald Sie Ihren Platz wieder verlassen. Am Platz dürfen Sie Ihren Mundschutz während der hl. Messe jedoch ab sofort abnehmen, was sicher für alle eine große Erleichterung bedeutet. Bezüglich der Kirchenmusik im Gottesdienst warten wir noch auf konkrete Erlasse in den kommenden Tagen. 
Für das Pfarrheim: Auch hier gibt es gesetzliche Vorgaben, die Lockerungen vorsehen. Die beiden Gremien Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat arbeiten derzeit ein Hygienekonzept 

Alte Messe

Die Gläubigengemeinde der Alten Messe (Tridentinische Messe) trifft sich vorübergehend in der Theresienkirche, solange ihre eigentliche “Hauskirche“ St. Ägid für auswärtige Besucher nicht geöffnet ist, weil sie als Seniorenheimkirche dient.
Die Hygienevorschriften werden eingehalten. Der Besuch der Messe ist nur nach Voranmeldung möglich.

Parken am Kirchplatz

Die Coronazeit ohne hl. Messen war für uns ein Anlass, den Kirchplatz abzusperren, weil seit Jahren immer mehr Autos die Fläche vor der Kirche unberechtigt als Parkplatz benutzen. Man parkt offenbar für alle möglichen Besorgungen und Termine in Kumpfmühl. Auch wurden Dauerparker festgestellt.
Zu den Abendgottesdiensten oder bei Requiem oder Hochzeiten war die Fläche vor der Kirche oft mit Fahrzeugen zugeparkt, so dass Gottesdienstbesucher für ihr Fahrzeug keinen Stellplatz bekamen und ihren Ärger auch gegenüber dem Pfarrer ansprachen. Offen ist der Platz ausschließlich für Besucher der Kirche, des Pfarrbüros und des Pfarrheims.
Hinweiszettel an der Windschutzscheibe mit dem Vermerk, dass das Fahrzeug unberechtigt abgestellt ist, mussten danach immer zusammengeknüllt am Kirchplatz eingesammelt werden, oft gab es dabei Beschimpfungen. Auch die bei Regen entstehenden großen Wasserflächen auf dem Vorplatz der Kirche haben ihre Ursache in der übermäßigen Nutzung des Platzes als Dauerparkplatz für Fahrzeuge. Im Winter entstehen entsprechend grosse Eisflächen mit bekannten Unfallgefahren für Kirchbesucher. Ausbesserungen des handverlegten Kopfsteinpflasters werden einen hohen Geldaufwand erfordern.
Die Kirchenverwaltung beschäftigte sich in der jüngsten Sitzung mit diesem Thema. Wir werden die unschönen Absperrungen wieder entfernen in der Hoffnung, dass der Vorplatz künftig wieder nur für Besucher der Kirche und des Pfarrbüros genutzt wird.
Dasselbe gilt für die Parkplätze an der Simmernstraße vor dem Pfarrheim. Da das Pfarrheim in diesen Wochen sowieso geschlossen war, bot sich auch hier eine Absperrung an, damit auch hier kein „Gewohnheitsrecht“ entsteht.

Wieder Hl. Messen in St. Vitus

Die Gottesdienste in St. Vitus sind ab Sonntag, 28. Juni (9.30 Uhr) wieder für alle zugänglich. Bitte dabei die strengeren Regeln einhalten, die für eine Klinikkirche speziell sind: Zugang nur durch den Kirchhof (Von der Ludwig-Thoma-Straße her). Abstände in St. Vitus 2 Meter (nicht nur 1,5 m). MNS-Pflicht während des gesamten Gottesdienstes!
Kein Volksgesang, sondern Orgel und Kantor (Diakon Wieder). Zum Kommunionempfang bitte in der Bank bleiben, der Priester kommt zu Ihnen. Die Hl. Messen werden auch in die Zimmer der Medbo übertragen.

"Who's calling?- Wozu berufen sein?"

Wortgottesdienst mit Prof. Dr. Rupert M. Scheule am Dienstag, 30. Juni 2020 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche. Nach einem Grußwort durch Frater Matthias Wagner erfolgt eine Gebetseinheit, dann spricht Prof. Scheule über Berufungen zum Thema: "Who's calling?-Wozu berufen sein?"  Er lehrt als Professor am Lehrstuhl für Moraltheologie und ist Diakon. Anschließend Fürbitten und Dankgebet.
Alle Coronamaßnahmen sind einzuhalten, bitte nur die ausgewiesenen Plätze einnehmen. Keine anschließende ungeordnete Versammlung auf dem Kirchplatz. Der Impulsabend wird auf dem Youtube-Kanal der Pfarrei St. Wolfgang übertragen durch Gebetsinitiative RUACH (Hl. Geist).

Wolfgangswoche

Vom 21. bis 27. Juni 2020 feiern die Gläubigen im Bistum Regensburg ihren Bistumspatron, den heiligen Wolfgang, Die Wolfgangswoche wurde 1964 erstmals auf Anregung von Bischof Dr. Rudolf Graber gefeiert. Für die Dauer der Wolfgangswoche wird der Schrein des Heiligen im Dom aufbewahrt. Den Höhepunkt der Wolfgangswoche bildet die Priesterweihe am Samstag, den 27. Juni. Für die Mitfeier im Dom steht eine sehr beschränkte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Anmeldung über das Infozentrum Domplatz 5. Die Feier wird live auf www.bistum-regensburg.de übertragen.

Gedanken des Pfarrers aus seiner Predigt an Fronleichnam

Vor 4 Wochen dachten wir an das Ende des 2. Weltkriegs (8. Mai 1945) und an das Ende des NS-Terrors vor genau 75 Jahren. Ich habe deshalb unsere Wolfgangsmonstranz auf den Altar stellen lassen. Erst vor 4 Jahren haben wir sie neu im Feuer vergolden lassen, sie ist fast 7 kg schwer, darauf reicher Schmuck mit Seraphim, dem hl. Wolfgang und flehendem Volk.
Es ist eine außergewöhnliche, eine ganz besondere Monstranz! Sie wurde nicht gefertigt in der üppigen Barockzeit, auch nicht angeschafft während des Wirtschaftswunders der letzten Jahre. Sie hat vielmehr eine äußerst dramatische Geschichte.
Es ist die einzige Monstranz in der Diözese, die in dieser ärmsten Zeit bei der Goldschmiede Brandner in Auftrag gegeben worden ist. Der Bestellschein wird im Pfarrarchiv aufbewahrt.
Stellen Sie sich vor: Nach dem Krieg war Kumpfmühl eine Ruinenlandschaft. Die Not war unbeschreiblich. Soldaten kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück, vermisst, verschollen. Die Wolfgangskirche hatte keine Glasfenser mehr, der Druck der Fliegerbombe hatte sie hinausgesprengt, die Niederkirche war ohne Dach.
Für die Erstkommunionkinder gab es keine Kerzen, es gab auch keine Schuhe. In diesen Jahren der schlimmsten Armut, am Nullpunkt unserer Geschichte, haben unsere Vorfahren diese goldene Monstranz und den kostbaren Wolfgangskelch gestiftet, bezahlt mit einem Strom von Tränen und mit dem letzten Hab und Gut, das der Krieg noch übrig ließ.
Es sind nachweislich die einzigen Goldschmiedearbeiten in der Diözese aus jener Zeit, darum einmalig von ihrem inneren Wert her. Warum? Weil man damals wusste: Wenn schon alles, Kirche, Häuser, Familien, Schicksale, Menschenleben zerstört sind: Wir brauchen eine Mitte! Jesus Christus! Eine Gesinnung, die heute längst nicht mehr vorherrscht. Heute würde man stattdessen sagen: Man muss doch zuerst die Häuser wieder aufbauen, die Familien brauchen ein Dach über dem Kopf, man muss Straßen und Leitungen reparieren, die Infrastruktur wieder herstellen.
Da kann man doch nicht auch noch für eine Monstranz spenden! So erinnern uns Monstranz und Wolfgangskelch in fast beschämender Weise an das einzige Notwendige im Leben, damit uns das Gespür, auch jetzt in der Corona-Zeit, nicht verloren geht.

Corona – Danke den Ordnern und aktuelle Informationen

Seit sechs Wochen (seit 4. Mai) dürfen wir wieder die hl. Messen besuchen. Offene Kirchen sind für uns wesentlich, denn eine Pfarrgemeinde lebt erst, wenn die Glocken zur Messe rufen, wenn Gläubige in ihr gemeinsam beten und die Orgel erklingen kann.

Insgesamt gesehen hat sich die Umstellung mit den neuen Regeln bei uns ganz gut eingespielt. Dabei gilt unser aller Dank den Ordnern und Hygienebeauftragten, die uns schon beim Zutritt in die Kirche freundlich empfangen und begrüßen „wie in einem Grandhotel“ und mit wohlriechenden Desinfektionsmitteln antiseptisch versorgen, solche Wohltat findet man sonst selten! Dabei werden beim Verreiben unsere Hände nochmals sorgsam gepflegt. Danke besonders dem Pfarrgemeinderat mit seinem Sprecher Andreas Jäger, der die Koordination und Einteilung aller Sonntagsmessen übernommen hat. Es helfen dabei auch Mitglieder aus Kirchenverwaltung und aus den Familienkreisen mit. Schließlich wurden jeden Sonntag bei sechs Messen über 30 Ordner benötigt, manche waren zuweilen den ganzen Sonntagvormittag dienstbereit, wischten nach jeder Messe alle Bänke ab und bereiteten für den folgenden Gottesdienst alle Desinfektionsmittel wieder her. Das ist eine große Leistung aller unserer Ehrenamtlichen, ohne sie ginge das nicht. Es muss aber auch erwähnt werden, dass immer noch einige wenige Gläubige sehr „beratungsresistent“ sind. Sie mögen sich bitte wie alle anderen auch an die Regeln halten, wir wollen kein Hotspot werden. Es wäre unser dringlicher Wunsch, dass die Zahl der Ordner endlich reduziert werden kann, würden auch wirklich alle Gläubigen ohne Nachhilfe selbständig und selbstbewusst die jetzt gültigen Regeln annehmen.

Danken möchte ich besonders den Älteren untere uns, die sich ein Herz gefasst haben und nach wie vor treu zur hl. Messe kommen.

Auch die Familien mögen bitte wieder zahlreich erscheinen, es sind immer noch Plätze frei, denn „Kämpfe“ um die markierten Sitzplätze sind bisher nicht bekannt geworden.

Singen mit Masken ist schwierig und kann obendrein zu einer neuen Ansteckungsquelle werden. Darum werden die Gottesdienste musikalisch zurzeit allein vom Organisten, Kantor oder Solisten gestaltet.

Das Pfarrheim kann erst wieder geöffnet werden, wenn das Hygienekonzept erarbeitet ist, das auf die dortigen Gegebenheiten abgestimmt wird. 

Das Pfarrbüro hat andere Öffnungszeiten, solange die Ansteckungsgefahr der Pandemie besteht. Bitte beachten.

Bei Unsicherheiten oder wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich oder an das Pfarrbüro.

Pfarrbücherei wieder eingeschränkt offen

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Bücherei ab Mittwoch, 17. Juni bis zum 29. Juli, immer n u r am Mittwoch, von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr (drei Stunden), für Sie geöffnet, nachdem ein eigenes Hygienekonzept für die Bücherei erstellt worden ist. Bitte bringen Sie Ihren Mundschutz mit, für Desinfizierung der Hände wird gesorgt. Bitte treten Sie alle nicht auf einmal in den Bücherraum ein, sondern maximal 2 Personen (bzw. Familien), warten Sie dann vor der Glastüre oder im Foyer. Sie können nach vielen Wochen Ihre gelesenen Bücher endlich wieder zurückbringen und gegen neue eintauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Büchereiteam

Rundbrief an die Eltern der Erstkommunikanten

Am 29. Mai sind neue Direktiven der Diözese für die Feier der Erstkommunion erschienen, worin es darin ausdrücklich heißt: "Die Bayerische Staatsregierung lässt eine Erstkommunion … in einfacher Form zu, z.B. in kleineren Gruppen auf mehrere Sonntage verteilt.“ Pfarrer Alois Möstl nahm diesen Vorschlag als Möglichkeit bei uns auf und schlug den Eltern zwei Lösungen zur Auswahl vor: Entweder die Hl. Erstkommunion in Kleingruppen, das Kind kommt mit Kleid und Kerze mit seiner Familie zur Hl. Messe an einem Oktobersonntag. Oder die Hl. Erstkommunion als große Feier in der ganzen Klassengemeinschaft wie bisher, was hoffentlich dann im Mai 2021 wieder möglich sein wird. Wir werden das Ergebnis der Elternbefragung im Juli wissen.

Die geplante Pfarrwallfahrt nach Passau am Sonntag, den 21. Juni wird verschoben. H. H. Bischof Stefan Oster von Passau wird uns einen neuen Termin für 2021 nennen, an dem wir ihn dann werden besuchen können. Dies wird im kommenden Jahr hoffentlich möglich sein.

Das Sommerkonzert der JohannesSingers in St. Theresia am 21. Juni entfällt leider aus den bekannten Gründen. So freuen wir uns auf das Adventskonzert.

Ausbesserung einiger Fußbodenplatten in der Pfarrkirche

In den letzten Tagen wurden in der Pfarrkirche einige schadhafte Solnhofer Fußbodenplatten ausgebessert und an manchen Stellen neu verfugt. Sie wurden 1979 verlegt und stammten aus dem Altmühltal. Ausbesserungen waren nach 40 Jahren nötig, weil sich sonst benachbarte Kalksteinplatten auch lösen könnten. Die Arbeiten mussten natürlich sorgsam geschehen, da sich darunter die Fußbodenheizung befindet.

Neuer Kindergarten - Archäologische Voruntersuchungen

Bei der Sitzung vom 4. Juni 2020 mit Vertretern unserer Kirchenverwaltung (Pfarrer und Kirchenpfleger) und der Bischöflichen Administration (Klerikalstiftung St. Jakob) wurde unter anderen Punkten auch vereinbart, dass baldmöglichst archäologische Voruntersuchungen durch die Denkmalpflege auf dem Gelände des künftigen neuen Kindergartens St. Wolfgang I (Schmauskeller und Kastaniengarten) stattfinden sollen, um dann ungehindert mit dem Bauen beginnen zu können. Das ganze Gelände bei der Wolfgangskirche ist nämlich geschichtlich vielversprechend für Bodenfunde aus der Römerzeit. Schließlich befand sich nördlich des heutigen Kirchplatzes die Porta Principalis Dextra, also das Südtor des Kumpfmühler Kastells (ca. 79 bis 170 nach Christus).

Von hier aus ging die Fernstraße zur Provinzhauptstadt Augsburg (Augusta Vindelicorum), drei Tagereisen weit. Sie war eine wichtige Versorgungsstraße der römischen Provinz Rätien, besonders gedacht für das Militär, für den Nachschub und für Kaufleute. Weiter oben am Ziegetsberg hatte man an dieser Heeresstraße bereits 1935 ein Merkurheiligtum entdeckt.

Wir können nur hoffen, dass bei uns kein Gräberfeld oder keine Villa Rustica entdeckt wird - so interessant, faszinierend und geschichtserhellend das natürlich wäre. Schließlich befindet sich im Bereich der Wolfgangskirche das historisch älteste Siedlungsgebiet ganz Regensburgs. Im Pfarrheim zeigt eine Vitrine von 1998 einige Römerfunde. In jüngster Zeit hat man 2006 genau gegenüber von unserem Kastaniengarten an der Bischof-Wittmann-Str. 41 einen römischen Getreidespeicher von etwa 40 Meter Länge aus der Zeit um 150 nach Chr. entdeckt, daneben im Haus 39 sogar einen noch weitaus älteren Fund, ein Grab aus der Jungsteinzeit (3000 vor Christus) mit einem Skelett in einer damals typischen Hockstellung. So hoffen wir, dass die Bayerische Denkmalschutzbehörde das Grundstück bald für unsere Bauzwecke wieder freigeben wird.

Hl. Johannes der Täufer (Sein Hochfest ist am 24. Juni)

Die Kirche feiert – wie bei Jesus und seiner Mutter Maria – nur bei Johannes dem Täufer den Geburtstag. Bei allen anderen Heiligen wird der Todestag als Geburtstag für die Ewigkeit gefeiert. Das weist auf die große Bedeutung des Johannes hin. Er steht als Prophet zwischen dem Alten und Neuen Bund und ist der Wegbereiter für den kommenden Erlöser. Schon in vorchristlicher Zeit feierten die Menschen den Mittsommertag als Tag mit der größten Lichtfülle. Zu Ehren der Sonne entzündeten sie Sonnwendfeuer. In christlicher Deutung wurden aus diesen Feuerbräuchen Johannisfeuer. 

Eine schöne Steinfigur des Johannes steht im nördlichen Kreuzschiff unserer Wolfgangskirche. Es handelt sich um einen Abguss der Johannesfigur des sog. „Dingolfinger Meisters“ aus der Schule Hans Leinberger von 1520/30 aus der Stadtpfarrkirche Dingolfing, welche dort im Chorraum links aufgestellt ist. Hans Leinberger, auch Lemberger, war ein Bildhauer der Spätgotik und einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit. Zum Abguss musste nach ausdrücklicher Erlaubnis des damaligen Bischofs die Originalfigur im Sommer 1939 von Dingolfing nach Regensburg transportiert werden. Des Abguss besorgte Bildhauer Jakob Grau in Regensburg. Es gab damals übrigens auch zurückhaltende Stimmen dazu, besonders seitens der Dekmalpflege.

Es war aber während der NS-Zeit und kurz vor Ausbruch des Weltkrieges kein namhafter Künstler mehr bereit, Kunstbeiträge für Kirchen zu liefern, das wurde vom Regime nicht geduldet und zumeist als abartig beurteilt. Gottlob wurden alle unsere Steinabgüsse nach dem Krieg nicht vorschnell aus der Kirche entfernt und durch zeitgemäße ersetzt. Somit erinnern sie an eine für die Kirche sehr schwere Zeit. Ursprünglich stand die Johannesfigur seit 1939 auf dem Seitenaltar unter dem rechten Steinbogen.

Bei der Anordnung der Dreifigurengruppe (Marienfigur gegenüber und Thriumphkreuz im Zentrum) hat Architekt Dominikus Böhm dabei das ostkirche Vorbild jeder Ikonostase aufgegriffen, die so genannte „Deesis“ (deutsch: Unsere großen Fürsprecher), also ein sehr tiefes uind altes Motiv. Dann erfolgte nach dem II. Vat. Konzil (1962-1965) eine der größten Umgestaltungen aller Kirchenräume, die auch an unserer damals noch jungen Pfarrkirche nicht vorüberging. Im März 1964 wurde das Triumphkreuz mit der Kreuzigungsgruppe und dem Tabernakel vom zentralen Hochaltar weggenommen und in den Lettner eingefügt. 1968 wurden dann auch die Seitenaltäre entfernt, somit kam unsere besagte Johannesfigur an die Kirchenwand, der Altar dazu steht heute als Steintisch in der Bußkapelle. Ab 1. Advent, den 30. November 1969 gab es dann die ersten Hl. Messen in der jetzigen, so genannten ordentlichen Form. Seit 2007 hat Papst Benedikt XVI. auch die früher übliche Feier der Alten Messe wieder erlaubt, bekannt als außerordentliche Form.

Kommunionempfang wieder möglich

Zum Pfingstfest erhält unsere Pfarrgemeinde ein besonderes Geschenk. Es wird wieder möglich sein, die sakramentale Kommunion in der Hl. Messe zu empfangen. Wir konnten sie aufgrund der aktuellen Lage nur geistig empfangen, dies war in dieser Notzeit ebenso gültig. Wir hatten intern viele Optionen der Kommunionausteilung diskutiert und uns für die würdigste Form, wenn man das bei diesen Hygienevorschriften überhaupt sagen kann, entschieden. Auch darf ich als Pfarrer das heiligste Altarsakrament allen Gläubigen der Gemeinde nicht noch länger als elf Wochen (seit 16. März) vorenthalten, da auch in der folgenden Zeit ein Ende der Pandemie nicht absehbar ist.

Unser Lösungsvorschlag der hl. Kommunion:

1. Sie wählen bereits beim Betreten der Kirche einen Platz in den Außenbereichen einer Bank, wenn Sie beabsichtigen, die hl. Kommunion zu empfangen. So vermeiden Sie ein „Übersteigen“ in der Bank vor und nach dem Empfang der hl. Kommunion.

2. Der Priester desinfiziert unmittelbar vor der Kommunionausteilung nochmals öffentlich die Finger seiner Hände.

3. Bei der Kommunionstufe wird eine große Glasscheibe aufgestellt. Durch die Scheibe ist jegliche Tröpfcheninfektion in das Ziborium (in den Kelch mit den hl. Hostien) durch Gläubige ausgeschlossen.

4. Die Gläubigen treten bankweise (!) und einzeln (2 Meter Abstand) heran. Unsere Ordner werden Ihnen anfangs beistehen. Bitte dabei die Bodenmarkierungen beachten.

5. Sie reichen Ihre Hände zum Empfang unter der Scheibe durch. Antwort wie immer: Amen. Sie führen die hl. Hostie zum freien Mund. So kommunizieren Sie würdig und treten weiträumig zur Seite nach links bzw. rechts. Bitte nicht mehr über den Mittelgang zurückgehen. Es ist Einbahnverkehr. Bereits das nächste Mal sind wir dann auch mit dieser Ordnung vertraut.

Es wird derzeit leider noch nicht möglich sein, den Leib Christi in der Hl. Messe durch Mundkommunion zu empfangen, obwohl sie nach wie vor die eigentlich gebotene Form vor der Handkommunion ist. Wer lieber weiterhin die hl. Kommunion geistig empfangen will, der mache es bitte wie bisher.

Lektoren und Ministranten

 Ab Pfingstsonntag sollen wieder Lektoren zum Einsatz kommen, sofern sie sich bei diesen Hygienevorschriften diesen wichtigen Dienst wieder zutrauen. Ebenso können gerne jeweils zwei Ministranten wieder ihren Altardienst versehen. Auch der musikalische Teil soll ab Pfingsten um eine kleine Stufe weiter ausgebaut werden.

Nebenkirche St. Theresia

Ab Pfingstsonntag (31. Mai) geschieht auch die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften in der Theresienkirche. Der Sicherheitsplan des Pfarrgemeinderats muss eingehalten werden: Desinfektion der Hände beim Eingang, der Ausgang soll über das Seitenportal geschehen. Den Ordnern ist unbedingt Folge zu leisten. Bei der vorgegebenen Anordnung der Kirchenbänke sind 20 Platzeinheiten ausgewiesen, gedacht jeweils für Einzelpersonen oder für Paare oder für Familien.

Lockerung der Maskenpflicht?

Am 22. Mai gab es eine Telefonkonferenz der acht Regionaldekane mit dem H. H. Bischof. Dabei ließ der H. H. Bischof wissen: Das bayerische Staatsministerium will die Maskenpflicht während der Gottesdienste überdenken, denn was in Schulen und Restaurants erlaubt ist, sollte auch bei den Gottesdienstbesuchern möglich sein. Das wäre für uns alle natürlich ein sehr großer Gewinn. Auf dem Weg zum oder von Ihrem Platz in der Bank werden sie wie überall auch weiterhin getragen werden müssen. Diese Anordnung ist noch nicht offiziell, wir werden sehen.

Hl. Erstkommunion im Herbst möglich?

Bei dieser Konferenz mit dem H. H. Bischof (am 22. Mai 2020) sickerte durch, dass die Erstkommunionkinder eventuell schon ab Herbst in Kleingruppen Sonntag für Sonntag zur ersten hl. Kommunion geführt werden könnten, da die Abstandsregeln so schnell nicht aufgehoben werden. Wird das erlaubt, werden wir mit den Eltern Verbindung aufnehmen, ob sie das so wollen oder lieber eine andere Form wählen. 

Pfarrheim St. Wolfgang

Das Pfarrheim bleibt vorläufig weiterhin für alle geschlossen. Die Pfarrbücherei wird dann nach den Pfingst-Schulferien wieder öffnen, im nächsten Pfarrbrief dazu mehr.

Beerdigungen

Nach den neuesten Bestimmungen sind bei Beerdigungen am Friedhof nun schon 50 Personen möglich, jedoch kein Erd-Ritus und kein Weihwasser-Ritus. Die Regeln beim Requiem sind die gleichen wie bei jeder hl. Messe in diesen Zeiten.

Weihwasser

Seit dem 10. März darf kein offenes Weihwasser aufgestellt sein. Unsere Osterwasser-Aktion fand darum großen Anklang. Inzwischen wurde neu geweihtes Wasser in Fläschchen zum Mitnehmen abgefüllt. Viele bekreuzigen sich täglich daheim mit Weihwasser oder nehmen es zu einem Gräberbesuch mit.

Hochfest Pfingsten

Pfingsten, das drittgrößte Hochfest im Kirchenjahr, ist das Fest der Sendung des Heiligen Geistes und gilt als Geburtsfest der Kirche. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten. Gefeiert wird Pfingsten 50 Tage nach Ostern - daher auch die Bezeichnung "Pentekoste" (= griechisch: 50).

Hl. Fronleichnamsfest

Das Hochfest "Fronleichnam" gibt es seit 1246. Damals haben die Menschen "Mittelhochdeutsch" gesprochen. Aus dieser Sprache kommt das Wort "Fronleichnam". Es besteht aus zwei Teilen: "Fron" bedeutete damals "Herr" und "Leichnam" bedeutete den lebendigen Körper. Es ist also "Das Fest des Leibes Christi".

Wir glauben, dass Jesus selbst das heilige Brot ist, das wir empfangen. Das heißt, dass Jesus in der Eucharistie nicht nur in unserer Erinnerung bei uns ist. Er ist wirklich bei uns in der hl. Kommunion! Und genau das feiern wir an Fronleichnam. Da diesmal eine feierliche Prozession von St. Vitus (diese Kirche im Klinikumsgelände bleibt nach wie vor für auswärtige Besucher geschlossen) zur Pfarrkirche nicht möglich sein darf, werden wir nach dem hl. Amt um 8.30 Uhr in der Wolfgangskirche das Allerheiligste am Altar aussetzen.

Wir nehmen die Gebete und Texte des vierten Altares (sonst immer am Kirchplatz), also das hl. Evangelium, die Fürbitten und der feierliche Schlusssegen über die Pfarrei. Das anschließende Beisammensein bei Grillwürstchen im Pfarrheimgarten, das bisher immer auch dazugehörte, wird es diesmal leider nicht geben können.

Kirchenmusik am Pfingstsonntag

Zum Pfingstfest werden in der Wolfgangskirche, wie zuletzt an Christi Himmelfahrt, die Messen wieder mit solistisch aufgeführten Messvertonungen gestaltet. In der Vorabendmesse und im Amt am Pfingstsonntag singen Juan Lopez (Tenor) und Andreas Meixner (Bariton) die Missa quarta op. 8a von Michael Haller, an der Orgel begleitet von unserm Kirchenmusiker Thomas Engler.

Die 10.00 Uhr-Messe werden Herr Meixner und Herr Engler mit Liedern des "Neuen geistlichen Liedgutes" gestalten. In der 11.00 Uhr-Messe erklingt dann von Aloys Edenhofer die Missa tertia, wieder gesungen von Andreas Meixner. Den Abschluss des Pfingstsonntages wird die 19.00 Uhr-Messe mit der Aufführung der "Gloria-Messe" von Johannes Matthias Michel bilden, bei der die Sopranistin Marina Szudra (verh. Engler) singen wird.

Zum Ein- und Auszug, zur Gabenbereitung und Kommunion einer jeden Messe werden Orgelmusik zu Pfingstliedern aus der Feder Johann Sebastian Bachs und Dietrich Buxtehudes bzw. Improvisationen erklingen - die genauen Titel entnehmen Sie bitte dem Aushang in der Kirche.

Ein Licht für Berufungen

Die Anliegen bei vielen Sonntagen, auch Sondersammlungen wie Misereor, gingen in dieser Pandemiezeit natürlich etwas unter. Am 4. Ostersonntag war der Sonntag der Geistlichen Berufe, aber damals waren noch keine Hl. Messen in der Kirche möglich. Kleine Kerzen liegen jetzt am Schriftenstand zum Mitnehmen und Mitbeten um Priesterberufe auf

Priesterweihe im Dom St. Peter

Das Bistum Regensburg darf sich bald über acht neue Priester freuen. Am 29. Juni wird der Hochwürdigste Herr Bischof Dr. Rudolf Voderholzer sechs Priesteramtskandidaten das Sakrament der Priesterweihe erteilen. Es gibt dazu ein Live-Streaming.

Erlös Palmbuschenverkauf

Ein herzliches Dankeschön an den Familienkreis Lichtblick, der auch dieses Jahr Palmbuschen, trotz coronabedingter Hindernisse, bereitgestellt hat. Der Erlös des diesjährigen Verkaufs beträgt 329,46 €, damit werden die Stiftung Pfadfinderinnen und die Missionare der Pfarrei zu gleichen Teilen unterstützt.

Neuer Pfarrvikar

Inzwischen ist es auch schriftlich: Zum 1. September 2020 wurde an Hochw. Herrn Andreas Reber die Admission als neuer Pfarrvikar hauptamtlich zur seelsorglichen Mithilfe bei uns zugeteilt. Er stammt aus Lappersdorf und war zuletzt in der Pfarreiengemeinschaft Weiden Herz-Jesu und St. Johannes. Der neue Pfarrvikar (53 Jahre) war schon hier und hat sich eingehend über sein Arbeitsfeld erkundigt. Herzlich sagen wir ihm: Willkommen!

Was ist bei Corona mit dem Bauvorhaben Kindergarten St. Wolfgang I und dem Schmauskeller?

Inzwischen sind – trotz der von Corona bedingten Verzögerungen – alle Pläne und die fünf Bauanträge seitens unserer Kirchenverwaltung und auch von der Bischöflichen Administration unterschrieben und damit freigegeben. Alle Bauantragsunterlagen liegen nun bei der Genehmigungsbehörde, dem Bauordnungsamt der Stadt Regensburg. Sobald wir von dort grünes Licht erhalten, das kann noch dauern, werden die Detailpläne ausgearbeitet und es kann die Ausschreibung beginnen.

Jedenfalls sind damit die Würfel gefallen und es geht nur mehr vorwärts. Für einen eventuellen neuen Pfarrer als Nachfolger ist damit die Hauptlast mitsamt den Verhandlungen, Planungsschritten und schwierigen Abwägungen für das Beste unserer Pfarrei genommen. Das Projekt wird nun erwartungsgemäß seiner Realisierung entgegengehen.

Danke der Kirchenverwaltung, die das Vorhaben immer mitgetragen hat, besonders dem früheren Kirchenpfleger Prof. Dr. Gottfried Nahr und dem jetzigen Kirchenpfleger Peter Eibl. Das ganze Gelände bei der Kirche, das bisher irgendwie einen heruntergekommenen Eindruck machte, wird damit das neue Schmuckkästchen für ganz Kumpfmühl werden. Es war höchste Zeit dafür.

Aktualisierte Regelungen für unsere Pfarrei aufgrund Covid 19

Folgend die aktualisierten Regelungen für unsere Pfarrei St. Wolfgang, sie müssen laut diözesanen Vorgaben immer mit dem PGR-Sprecher und dem Kirchenpfleger abgestimmt worden sein, was bei uns natürlich immer geschieht. Es tut uns wirklich aufrichtig leid, wenn hier nur Verbote, Absagen und Gebote ausgesprochen sind, wir hätten das lieber anders, aber das verlangt nun mal die Situation:

Wolfgangskirche Die ersten Hl. Messen nach der Wiedererlaubnis haben sich gut eingespielt, die notwendigen Einschränkungen und Regelungen wurden von Ihnen größtenteils angenommen. Danke an Sie und den vielen Ordnern bei jeder Messe. Unser Pfarrer Alois Möstl bezeichnete sie warmherzig als unsere Corona-Engel. Es wird weiterhin Ordner geben. Alle Regeln vom letzten Pfarrbrief gelten auch fortan.

Neu ist: Die Opferkörbchen stehen künftig gleich beim Eingang in der Nähe der Desinfektionsspender, nicht mehr beim Ausgang.

Ab Pfingstsonntag sollen wieder Lektoren zum Einsatz kommen, dazu jeweils zwei Ministranten, die sich ja auch schon freuen, mitfeiern zu können. Auch der musikalische Teil soll ab Pfingsten um eine kleine Stufe weiter ausgebaut werden.

Nebenkirche St. Theresia Die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften bedeutet einen enormen Aufwand. Wir werden die Theresienkirche ab Pfingstsonntag (31. Mai 2020) für die 10.00 Uhr-Messe und dann auch für alle weiteren Tage öffnen, da wir den umfangreichen Sicherheitsplan bis dorthin auch für die Theresienkirche fertig gestellt haben. Dieser muss eingehalten werden, ebenso ist den Ordnern auch dort unbedingt Folge zu leisten.

Pfarrheim St. Wolfgang Das Pfarrheim bleibt vorläufig weiterhin für alle geschlossen.

Pfarrbüro, neue Öffnungszeiten

Das Pfarrbüro hat ab Montag, 18. Mai wieder für den Parteiverkehr offen. Wir bitten, den Aufenthalt im Pfarrbüro dennoch auf das Nötigste zu beschränken oder, wenn möglich, die Anliegen über den Briefkasten abzuwickeln. Zutritt hat immer nur eine Person nach Aufforderung durch die Pfarrsekretärin. Das Tragen von Mundschutz und vorherige Händedesinfektion (Spender befindet sich vor dem Pfarrbüro) sind verpflichtend.

Neue Öffnungszeiten: Montag 14.00 - 16.30 Uhr, Dienstag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr

Diözesane Anweisungen für die Liturgie unter Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften (Auszug)

Hl. Taufe: Bei einer Taufe gelten dieselben Platz- und Abstandsregeln wie bei der Messe. Die Mitfeiernden sollen während der Taufliturgie auf einem festen Platz bleiben, mit Ausnahme des Täuflings, der Eltern, des Paten/der Patin und ggf. der Geschwister des Täuflings. Der Taufpriester trägt zum Taufritus im engeren Sinne und zu den ausdeutenden Riten Mund-Nase-Bedeckung und Handschuhe.

Die hl. Erstkommunion findet zu einem späteren Zeitpunkt statt, leider nicht mehr in diesem Schuljahr. Ich selbst hätte für uns geplant, den Kindern in vielen Kleinguppen jeden Sonntag im Juni/Juli die hl. Erstkommunion zu reichen, denn dann wäre endlich deutlich geworden, worauf es wirklich ankommt: nur und allein auf den Empfang Jesu Christi im Herzen, das allein ist das größte aller Geschenke. Mehr braucht es nicht. Nicht auf das „Drumherum“, auf das große Essen, Riesenrad, Geschenke und auf die vielen Verwandten, so wichtig das natürlich auch sein mag und irgendwie dazugehört. Aber vor September ist uns offiziell nun nichts mehr erlaubt. Eltern und Kinder haben inzwischen vom Herrn Kaplan jeweils ein kleines Religionsbüchlein erhalten – zum gefälligen Heimstudium.

Hl. Firmung: Alle Firmungen für das Jahr 2020 werden ausgesetzt. Alles Weitere wird für das Jahr 2021 neu geregelt.

Trauung: Für die Trauung im engen Familien- und Freundeskreis gelten dieselben Platz- und Abstandsregeln wie bei der Messe. Dies gilt insbesondere auch für den Vermählungsteil mit Vermählungsspruch. Bei der Bestätigung der Vermählung reichen sich die Brautleute nur die Hände, die Deuteworte bleiben, der Stola-Ritus und die Handauflegung müssen entfallen. Dies alles wäre notwendig für die Gültigkeit dieses Sakramentes, die Kirche aber gibt darauf eine Dispens, solange diese Notzeit anhält, damit ist das Sakrament in diesem Falle immer voll wirksam. Ob eine anschließende Hochzeitsfeier möglich ist, muss das Brautpaar anderweitig unter Beachtung der staatlichen Vorschriften klären.

Beichte: Eine persönliche Beichte muss vorher terminlich vereinbart werden unter Wahrung eines großen Abstandes (mind. 2,5 m) in der Kirche außerhalb des Beichtstuhls. Zur Wahrung des Beichtgeheimnisses darf sich keine weitere Person in der Kirche befinden.

Hl. Krankensalbung und Krankenkommunion: Dazu müssen wir Priester zur Mund-Nase-Bedeckung und Handschuhen nun auch eine komplette Schutzkleidung tragen und ausreichenden Abstand wahren. Die heilige Salbung geschieht bei den vorgeschriebenen Gebeten ausnahmsweise ohne direkte Berührung, was grundsätzlich unabdingbare Voraussetzung für die Gültigkeit dieses Sakramentes wäre, diesmal nun nur mittelbar mit Einmalhandschuhen. Es hat Jesus, in dessen Auftrag das Sakrament gespendet wird, immer direkt die Kranken berührt und damit seelisch ganz gesundet, wie es alle Evangelien berichten. Das heilige Sakrament wird darum nur in dieser Notzeit auch ohne diese vorgeschriebene direkte Berührung immer ganz und gültig und vollkommen gespendet. Alle Hinscheidenden sind damit für die Ewigkeit vorerst bestens versorgt, soweit wir das von uns aus hier vermögen. Diese Dispens gewährt uns die Kirche gottlob während dieser Pandemie.

Hl. Kommunion als Wegzehrung: Die staatlichen Vorgaben genehmigen ausdrücklich die Begleitung Sterbender. Beim Reichen der Wegzehrung (= letzte hl. Kommunion in dieser Welt, bevor dann die letztgültige Gottesbegegnung bei jedem erfolgen wird) in privaten Wohnungen hat der Priester die komplette Schutzkleidung und Handschuhe, genügend Abstand zum Sterbenden und nach den vorgesehenen Gebeten die hl. Kommunion mit aller hygienischen Vorsicht in die Hand des/der Sterbenden zu legen, nicht in den Mund, sofern die letzten Kräfte des Scheidenden die Hinführung in seinen Mund dies noch ermöglichen.

Sterbebegleitung: Ein Besuch in einem Krankenhaus oder Altenheim oder Pflegeheim ist für den Priester immer möglich zur Sterbebegleitung.

Kirchliches Begräbnis: Für Bestattungen gelten allein die staatlichen Vorschriften. Danach darf bei Bestattungen nur ein Kreis von max. 50 Personen teilnehmen, diese Zahl ist seit 12. Mai neu. Die Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander immer ein. Trauerfeiern in der Trauerhalle, die bisher verboten waren, sind seit einer Woche wieder zulässig, wenn die Türen geöffnet sind. Für das Requiem gelten die kirchlichen Vorgaben für die Feier der Messe.

Rückzahlung der Theaterkarten

Liebe Freunde des Wolfganger Brettl, wie bereits in der letzten Rosette angekündigt, werden wir selbstverständlich die Kosten für die bereits verkauften Karten für unsere - leider dem Corona-Virus zum Opfer gefallenen - Aufführungen im Mai dieses Jahres in vollem Umfang zurückerstatten. Um die Damen im Pfarrbüro nicht über Gebühr zu beanspruchen bzw. durch zusätzlichen Publikumsverkehr in unnötige Gefahr zu bringen, haben wir folgende Vorgehensweise vereinbart:

Das Geld wurde anhand der Reservierungspläne in Kuverts mit den dort vermerkten Namen sortiert. Die Kuverts wurden im Pfarrbüro hinterlegt und können dort ab sofort - nach telefonischer Voranmeldung - kontaktlos abgeholt werden. Die Karten müssen nicht zurückgegeben werden, aber die Rückzahlung ist bei Abholung schriftlich zu bestätigen.Wir halten diese Vorgehensweise angesichts der immer noch nicht vollständig gebannten Ansteckungsgefahr für die für alle Beteiligten sicherste und unkomplizierteste Variante.

Und seid versichert: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die neuen Termine für nächstes Jahr sind bereits fest für den Mai im Kalender gebucht (07./08./14./15.05.) und wir freuen uns schon Alle darauf, Euch in gewohnter Manier zu unterhalten.

Bleibt’s weiterhin gesund! Euer Wolfganger Brettl! Viele Grüße, Bernhard Bielmeier

Worte zum Tag

Aus dem heiligen Evangelium vom letzten Sonntag nach Johannes. In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“.

Aus der Predigt am 10. Mai von Pfarrer Alois Möstl: In den Tagen dieser großen Unsicherheit kann uns dieses Wort Jesu Trost und Stärkung sein, denn es ist nicht nur die Sorge um die Gesundheit. Da kommt noch so vieles hinzu: Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Angst vor Ansteckung, Verlust der Existenz. Das Alltagsleben war wochenlang wie tot und ist auch jetzt noch sehr eingeschränkt. Wir meinten immer, das Leben von Jahr zu Jahr sicherer gemacht zu haben. Die Lebenserwartung ist ständig gestiegen. Gegen Krankheiten haben wir Medikamente und Impfungen. Wir meinten immer: Wir sind gut abgesichert! Alles im Griff!Und dann ist dieser Schock mitten im abgesicherten Leben. Über Nacht sind alle unsere aufgebauten Sicherheiten zusammengebrochen. Die Illusion der modernen Gesellschaften, eine solche Pandemie problemlos meistern zu können, ist zerplatzt.

Jesus sagt uns heute: „Ich bin der Weg“. Sein Weg führt mitten durch diese Welt, er ist kein Höhenflug und keine Illusion, er führt durch die Sorgen, auch durch Kummer und Leid, jetzt durch die Krise. Darum: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Niemand weiß, was noch alles auf uns zukommen wird, darum halten wir uns an Christus. Dieser Weg ist der Einzige, der hindurch führt durch das Elend dieser Zeit, hinausführt aus Illusionen, aus der Rat- und Hilflosigkeit dieser Welt.Und sind wir dankbar für jeden Tag in Gesundheit, dass wir nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist und wir nicht alles kontrollieren können.

Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. Euer Herz lasse sich nicht verwirren.

Hl. Messen während der Pandemie

Wir Priester von St. Wolfgang freuen uns, dass die Hl. Messen in der Pfarrkirche ab Montag, 4. Mai 2020 wieder zusammen gefeiert werden können. Aber es ist noch lange nicht alles „vorbei“ und so wie früher, vieles bleibt immer noch sehr eingeschränkt. Die Umstellung erfolgt darum schrittweise, damit wir uns an die neuen Regeln gewöhnen.

Ab sofort gilt in der Pfarrkirche wieder die übliche Gottesdienstordnung, sie ist auf den vorderen Seiten dieses Pfarrbriefs abgedruckt, dazu läuten die Glocken. Unser Pfarrgemeinderat hatte in einer virtuellen Sitzung die diözesanen Anweisungen für die Liturgie zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften besprochen und Maßnahmen zu deren Umsetzung für unsere Pfarrei vorgeschlagen.

Unser PGR-Sprecher Andreas Jäger hat das perfekt und souverän organisiert. Dafür danken wir sehr! Als Schutzkonzept ist nun folgendes festgelegt:

Wir verteilen uns auf alle Bänke

Zur Mitfeier der Hl. Messen in der Wolfgangskirche gibt es in den Bänken Bereiche (sie sind grün gekennzeichnet). Diese können besetzt werden. Ein Bereich ist entweder gedacht für eine Einzelperson oder auch für Paare. Ganze Familien sollten in den Bänken der Kreuzarme Platz nehmen, denn dort sind die grünen Bereiche breiter. Diese Zonen haben mindestens 2 Meter Abstand voneinander und erfüllen damit die Vorgaben. Somit muss keine Hausgemeinschaft getrennt werden, so lässt sich viel besser mitfeiern! Ein Ordnungsdienst des Pfarrgemeinderates wird Ihnen besonders bei den Gottesdiensten ab 9./10. Mai behilflich sein.

Die 5 Regeln beim Besuch jeder hl. Messe:

1. Kommen Sie bitte immer besonders frühzeitig mit Ihrer Schutzmaske durch das Hauptportal, die Schwingtüre ist vor und nach den Gottesdiensten offen, sodass immer der gebotene Abstand gewährleistet ist. Ihr Gotteslob benötigen Sie zurzeit noch nicht, da wir mit Masken schwerlich singen können. Es gibt fünf Sonntagsmessen, nutzen wir auch die Vorabend- und die Abendmesse.

2. Desinfektion der Hände gleich beim Betreten der Kirche, zwei Behälter stehen bereit. Unser Ordnungsdienst hilft Ihnen, dann einen Platz in einem grünen Bereich zu finden. Dem Ordnungsdienst ist unbedingt Folge zu leisten.

3. Die Messfeiern werden natürlich einfacher gestaltet sein, kaum Gesang, keine Lektoren, keine Ministranten. Aber wir sind trotz schwieriger Zeit endlich wieder eine Gemeinschaft um und mit Christus. Im Lauf der künftigen Wochen werden wir versuchen, die Liturgie etwas auszubauen, soweit es die Vorschriften dann ermöglichen.

4. Wir empfangen die hl. Kommunion wie in den letzten Wochen in geistiger Weise, sie ist bei diesem Extremfall der Pandemie voll gültig. Der Priester betet dazu das Gebet zum Empfang der geistigen Kommunion für alle vor. Solange bei einer Spendung diese gegenwärtig sehr strengen hygienischen Vorschriften gelten, und wir uns daran halten wollen, ist eine Austeilung bei uns schlichtweg nicht durchführbar und wäre der Würde des heiligen Sakramentes auch nicht angemessen. Kranken und Sterbenden wird die Kommunion immer gereicht.

5. Vor dem Verlassen der Pfarrkirche können Sie Ihre Opfergabe in ein Körbchen legen. Am Kirchplatz vermeiden Sie bitte Gruppenbildungen, auch hier gilt das übliche Abstandsgebot. Daheim bitte wieder gründlich Hände waschen.

(Ausnahme: Nur nach der 10-Uhr-Messe sollen Sie die Kirche durch die vorderen Ausgänge Simmernstraße oder Portal zum Garten hin, dort Stufen, verlassen, um keinen Gegenverkehr für die Besucher der 11-Uhr-Messe zu erzeugen).

Wer soll zur hl. Messe in die Kirche kommen?

Wer Fieber oder Atemwegsprobleme hat, wenn Sie sich infiziert haben, unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Erkrankten gehabt hatten oder keinen Platz mehr in der Kirche findet, der soll bitte die Sonntagsmesse wie bisher am TV daheim mitfeiern. Die Sonntagspflicht ist für sie damit erfüllt, solange diese Notzeit anhält. Wer aufgrund des Alters oder einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört, möge bitte selbst entscheiden, ob er die hl. Messe besuchen kann.

Alle Regeln gelten auch bei den Werktagsmessen und bei einem Requiem.

Hygienevorschriften

Ordnung der hl. Messen für St. Theresia

Die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften bedeutet einen enormen Aufwand, alles wird sich erst einspielen müssen. Darum beginnen wir zuerst mit der Pfarrkirche. Für die Nebenkirche St. Theresia werden wir zeitnah entscheiden, auch dort wird es dann ein Schutzkonzept geben.

Aktion „Jung hilft Alt“: Einkaufservice.

Wenn Sie in der Pfarrei wohnen und das Haus wegen der Seuche nicht gern verlassen wollen oder können, bieten Ihnen inzwischen viele junge Mitglieder des Studentengebetskreises "Ruach" ihre Dienste beim Einkaufen an. Dazu stehen etliche junge Leute für Telefonate bereit. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro St. Wolfgang.

Wenn der Einkauf getätigt ist, werden Sie kurz zuvor angerufen, damit Sie wissen, wer vor der Tür steht, und das Geld bereithalten können.

Rückblick auf die „gottesdienst-lose“ Zeit des Corona-Virus

Vier Wochen vor dem Osterfest traf es uns alle wie ein Blitz, mit voller Wucht, wie eine Katastrophe: Ab 17. März 2020 durften die Gläubigen nicht mehr die Hl. Messen mitfeiern. Schon vier Tage davor, ab 13. März, mussten unsere beiden Kindergärten (bis auf eine Notgruppe) geschlossen werden.

Zum Problem wurde dabei das Verfassen der zum Druck anstehende Osterrosette, da sie wegen der täglich neuen Beschränkungen und Absagen dreimal umgeschrieben werden musste. Doch es kam für viele noch schwerer und erdrückender: Kurzarbeit, Ladenschließungen, Arbeitslosigkeit, Angst vor dem Virus, Ausgangsbeschränkungen. Das Alltagsleben war wie tot. Auch das Pfarrheim, wo sich täglich viele unserer Gruppen treffen, musste geschlossen werden. In diesen ersten sieben Wochen der Kontaktarmut versuchten wir immer wieder, Verbindung zu den Pfarrangehörigen zu halten, soweit das eben ging: Das war einmal unsere Homepage, die sehr oft angeklickt wurde, dazu gab es täglich auch einen geistlichen Impuls zu den Schriftlesungen des Tages, wo wir ein wenig verkosten vom Reichtum der Heiligen Schrift.

Pfarrer Alois Möstl sprach am 21. März auf YouTube ein Trostwort, das viele Male gesehen wurde. Am Palmsonntag lagen 200 Palmbuschen aus, mit Liebe daheim von Familien des Familienkreises Lichtblick gebastelt. Osterbeichten waren beim vorgeschriebenen Mindestabstand in unseren Beichtstühlen nicht möglich, die Gläubigen wurden zu einer Reuebeichte aufgerufen, ebenso sollen sie die heilige Kommunion geistig empfangen. Für unsere Fleißigsten warteten 100 Ostereiertüten in der Wolfgangskirche aufs Mitnehmen: für die Chormitglieder, für das Schmuckteam des Frauenbundes, für das Büchereiteam und die Kirchenputzgruppe, und jeder Ministrant holte sich seinen lila Schokohasen ab.

Die Gottesdienste an den drei Kartagen wurden im Internet übertragen und jeweils über 800 Mal aufgerufen, danke dem Übertragungs- und Aufnahmeteam Andreas Jäger, Matthias und Valentin Schatz. Da oft die ganze Familie diese Liturgie verfolgte, waren es weitaus mehr Mitfeiernde. Sie können auch jetzt noch auf unserem YouTube-Kanal nochmals gesehen werden.

Liturgie am Karfreitag: https://youtu.be/m9uEboWfS-0

Feier der Osternacht: https://youtu.be/4T2sp83goLw

Am Ostersonntag gab es dann das geweihte Ostertaufwasser zum Abholen, immer war es ein kleiner, persönlicher Ostergruß, dann gab es kleine Weihwasser-Fläschchen in der Pfarrkirche zum Mitnehmen.

Erste hl. Messen mit strengen Hygienemaßnahmen und begrenzter Teilnehmerzahl waren erst wieder ab 4. Mai erlaubt. Unsere Kindergärten sind noch immer geschlossen. Dank dem PGR, der mit seinem Einsatz aus vielen Ordnern die Gottesdienste ab 10. Mai 2020 wieder zu einem geregelten Leben mit allen Sicherheitsvorkehrungen zurückführte.

Wir werden eine sehr lange Zeit mit dem Virus leben lernen müssen.

Einmalig in der Geschichte unserer Pfarrei

Dass unsere Gläubigen die Hl. Messen seit sieben Wochen nicht persönlich mitfeiern durften, ist einmalig in der fast 100-jährigen Geschichte unserer Pfarrei. Seit der Benediktion der damals eben fertig erbauten Wolfgangskirche am 3. März 1940 wurden darin 80 Jahre lang durchgehend täglich Hl. Messen bis zum 17. März 2020 immer mit den Gläubigen gefeiert, unterbrochen nur durch die Bombardierung am 28. Dezember 1944 bis zur Wiedereröffnung am 19. März 1948, ein Jahr vor der feierlichen Kirchweihe. Aber auch während dieser schweren drei Aufbaujahre nach dem Krieg konnten die Gläubigen immer und jederzeit auf die hl. Messen in der Krypta und in St. Vitus ausweichen. Ein Ausweichen irgendwohin für einen Messbesuch war in diesen letzten 48 Tagen jedoch nicht möglich.

Aktuelle Lage: Jetzt ist die Hauskirche gefragt

Während aller schweren Verfolgungszeiten der Kirche war dies ähnlich und die einzige Möglichkeit, als Christ zu überleben. Die Gläubigen werden gebeten, daheim zu beten, Hausgottesdienst zu halten, eine Andacht aus dem Gotteslob zu wählen und am Bildschirm die hl. Messen mit­zu­feiern. Sie mögen die hl. Kommunion geistig empfangen.

Die Priester le­sen stell­vertre­tend für Sie die hl. Messe. Das Gebet ist in diesen schwe­ren Zeiten am notwendigsten. Die große Glocke erinnert sonn­tags um 8.30 Uhr, werktags um 19.00 Uhr daran.

Das Gebetsläuten bleibt wie bisher.

Dispens Das Gebet da­heim oder auch die Mit­fei­er einer Mes­se am Fernsehen er­setzt in dieser ex­tre­men Notlage die Sonn­tags­pflicht.

Ihre Chance Diese Wochen sind die beste Gelegenheit, daheim auch mal zur Ruhe zu kommen: im Gebetbuch ein Lied sum­men, den Rosenkranz be­ten, das Glaubensbuch oder den verstaubten Ka­te­chismus im Regal neu entdecken, den Kindern vom Glau­ben und von Jesus erzählen, im TV-Pro­gramm die religiösen Sen­dungen her­aussuchen, nicht nur das Sport­studio und Krimis.

Wir sind bei Ihnen Keiner soll sich jetzt einsam vor­kommen. Gerne nehmen wir Pries­ter Ihre Sorgen und An­lie­gen in die hl. Messe mit auf. Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder sich aussprechen woll­en!

Kranke und Ältere Diese Leute gehören zu der am meisten gefährdeten Gruppe. Sie sollen wissen, dass die Priester sie nicht vergessen haben. Wir kommen auch jetzt Tag und Nacht im Notfall zu Ihnen. Wir spen­den dann das Sakrament der hl. Krankensalbung (früher „Hl. Ölung“) oder reichen den Ster­benden die hl. Wegzehrung –unter strengs­ter Be­achtung aller hygienischen Vor­schriften mit Mund­schutz un­se­rerseits.

Einmaliges Angebot für die Älteren unter uns Wohnen Sie in der Pfarrei und wollen das Haus nicht ver­lassen, bieten Ihnen sehr viele Helfer des Stu­dentengebetskreises "Ru­ach" und unsere Pfadfindergruppe DPSG ihre Dienste beim Einkaufen an, weitere stehen dazu am Telefon bereit. Bitte im Pfarr­büro (Tel. 97088) anrufen und Ihre Einkaufs­wünsche nennen. Sie werden dann kurz zuvor angerufen, damit Sie wissen, wer vor der Tür steht, bitte das Geld bereithalten.

Pfarrbüro, Pfarrheim Der Par­teiverkehr soll telefonisch getroffen werden. Pflegen Sie nur mehr Mailkontakt. Alle weiteren Vorgänge einschließ­lich Brief­verkehr verlaufen normal. Pfarrheim und Lindach bleiben für alle geschlossen.

Kindergärten Beide Tagesstätten sind ge­schlos­sen. Notgruppe im KG I.

Doppelter Glückwunsch!

Pfarrvikar Dr. Andreas Ring (seit 2011 bei uns) gratulieren wir wegen seiner erfolgten Promotion im Fach Fundamentaltheologie über Kardinal John Henry Newman, dem bedeutendsten Theologen des 19. Jahrhunderts. Zum anderen hat ihn Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ab 1. September 2020 zum neuen Stadtpfarrer von Geisenfeld in der Holledau ernannt (5482 Katholiken, dazu die Pfarrei Ainau). Wir gratulieren sehr herzlich! Sein Abschied ist geplant für Samstag, 18. Juli 2020 um 18.15 Uhr bei der Vorabendmesse, danach Treffen im Pfarrheim.


Pfarrwallfahrt am 21. Juni
Sofern es die aktuelle Lage erlaubt, wollen wir am Sonntag, 21. Juni 2020 unsere Pfarrwallfahrt nach Passau wie folgt durchführen:

8.30 Uhr Abfahrt ab Wolfgangskirche mit Bussen nach Passau. Das Dreiflüsseeck ist weltweit die einzige Stelle, wo drei Flüsse (Ilz, Inn und Donau) aus drei Himmelsrichtungen kommend sich vereinen.

10.30 Uhr Domplatz, dort kurze Freizeit. Der prunkvolle Stephansdom stammt vom berühmten Architekten Lurago, der schwe­re Barockstuck von Carlone. Größte Domorgel der Welt.

 11.00 Uhr Wiedersehen mit Hwst. H. Bischof Stefan Oster im Domkreuzgang, dann Fuß­weg zum Dreiflüsseeck nach Hl. Kreuz.

11.45 Uhr Hl. Messe in Niedernburg. Die ehem. Klosterkirche birgt das Grab der Sel. Gisela. Die Schwester des hl. Kaisers Heinrich II. wurde nach dem Tode ihres Gatten, des Königs Stephan von Ungarn, 1042 Äbtissin des Hochstifts.

12.45 Uhr Busfahrt zum Restaurant Oberhaus, Gelegenheit zum Mittagessen. Die Veste mit Panoramablick gehört zu den mächtigsten Burganlagen.

15.00 Uhr Busfahrt zur Donau. Nachmittagsprogramm, Auswahl für die nächsten 2 Stunden: - Großes Kinderprogramm (Familientag in Passau!) - Dreiflüsserundfahrt mit Schiff (9.50 € pro Person). - Altstadtführung (2 €) - Private Freizeit in der Altstadt zum Kaffeetrinken.

 18.00 Uhr Schlussandacht in der Wallfahrtskirche Mariahilf. Schönster Blick auf die "italienische" Seite Passaus.

Gegen 20.00 Uhr Ankunft in St. Wolfgang.

Preis der Busfahrt: Erwachsene 15 €, Kinder 7.50 €, Familie 35 €. In Passau ist zugleich Familientag. Das Programm ist für die Kinder sicher interessant.

Pfarrbrief gratis elektronisch

Sie wollen immer aktuell informiert sein über das Gemeindeleben? Sie wollen die aktuelle Gottesdienstordnung immer parat haben? Sie wollen immer über die neuesten Termine und Aktivitäten informiert sein? Dann registrieren Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für den elek­tronischen Versand des Pfarrbriefes per email.

Nachhaltig und papierlos auch auf unserer homepage abrufbar. Hier finden Sie auch die früheren Ausgaben zum Nachlesen.

Natürlich gibt es den 2-wöchentlich erscheinenden Pfarrbrief auch wie bisher gedruckt am Schriftenstand oder ausgetragen zu Ihnen nach Hause.

70 Jahre Pfarrbücherei St. Wolfgang

Seit 1950 gibt es die Pfarrbücherei St. Wolfgang. Dieses Jubiläum feiern wir am 4. Juli 2020 mit einem Festgottesdienst um 18.15 Uhr. Anschließend Festakt mit einer Lesung von Richard Gabler bei Stubenmusik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Am 5. Juli, 11.30 Uhr beim Kirchenkaffee, tritt die Zauberkünstlerin Frau Hardy für unsere Kinder auf

Bis 1998 befand sich die Pfarrbücherei im Keller des Kindergartens I. Ende 2002 übernahm Frau Helga An­tesberger die Leitung der Pfarrbücherei, mit großem Engagement steht sie dem Büchereiteam von zehn Frauen vor. Das Team zeichnet sich durch guten Zusammenhalt und einem großen Herz für seine Leser aus. Besonders für die klei­nen Leser en­gagieren sich die Frauen. Regelmäßig besuchen uns Mut­ter-Kind-Gruppen, die Kindergär­ten I und II und Schul­klassen. Für die großen Leser bie­tet das Büchereiteam gut besuchte Leseabende an.

Die Bücherei verfügt über 6400 Medien und 300 aktive Benützer. 2019 gab es 6000 Ausleihen. Wir sind stets bemüht, durch Neuerwerbung von Medien auf aktuellstem Stand zu bleiben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, kommen Sie doch einfach einmal  zum Schmökern vorbei.

Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Virus COVID-19 in Gottesdiensten und Kirchenräumen

Das Coronavirus hat inzwischen auch Regensburg erreicht. Darum sollen hier (in Auszügen) jene Anweisungen weitergegeben werden, die uns vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und vom Bischöflichen Ordinariat Regensburg erreichten:

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche. Wegen des erhöhten Risikos verlangt die Mundkommunion ganz besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedensgruß. Die Weihwasserbecken in unseren Kirchen sind inzwischen geleert, bis die Epidemie vorüber ist.

Der gute und sinnvolle Brauch der Bekreuzigung beim Betreten der Kirche soll dennoch beibehalten werden. Es soll aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern. (Soweit die oberhirtlichen Anweisungen, die wir mit Schmerzen leider annehmen müssen).

Kunstinstallation zur Fastenzeit 2020 in St. Wolfgang

Von Februar bis April 2020 zeigt in der Fastenzeit die Münchner Künstlerin Sabine Straub filigrane plastische Gebilde, die durch ihre ungegenständlichen Formen in Kargheit, Linearität und Bewegung unterschiedliche Empfindungen verursachen. Zur strengen Architektur unserer Pfarrkirche vermitteln sie eine Beziehung zum Kirchenjahr und Kirchenraum.

Frau Straub wurde in Köln geboren, verbrachte aber ihre Kindheit und Schulzeit in Regensburg bis zum Abitur 1982. Von 1984 -1988 studierte sie an der Universität der Künste in Wien mit einer Unterbrechung 1987 in London in St. John Cass, der Faculty of Arts. Von 1988-1991 immatrikulierte sie sich an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim.

Bereits 1993 erhielt Sabine Straub den Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Weitere Preise und Auszeichnungen folgten. Viele Ausstellungen führen sie von München über Berlin bis nach Tallin in Estland und in die Tschechische Republik. Seit 2004 bestreitet sie Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und Akademien, zuletzt von 2014-2016 in Rosenheim an der Fakultät Innenarchitektur. Heute lebt die Künstlerin in München.

Kartenvorverkauf für das „Wolfganger Brettl“

In dem ländlichen Lustspiel frei nach Toni Lauerer geht es um den Bauern Paul, der sich nach einer feucht-fröhlichen Nacht nicht mehr so recht an die Geschehnisse erinnern kann. Das führt zu einigem Ärger und noch mehr lustigen Ereignissen. Wie so oft nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Der Kartenvorverkauf im Pfarrbüro beginnt nach den Faschingsferien am Dienstag, den 3. März 2020. Die Termine für die Aufführungen sind: Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr, Samstag, 9. Mai, 19.30 Uhr, Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr und Sonntag, 17. Mai, 16.30 Uhr.

Caritas-Frühjahrssammlung

In der Woche von 8. bis 15. März findet die Caritas-Haussammlung statt. Die hier gesammelten Gelder werden nur für die Arbeit der Caritas in der Region verwendet. 50 Prozent der Caritas-Sammlung bleiben direkt in den Pfarreien für deren soziale Arbeit vor Ort. Eine wirksame Hilfe - für zahllose Notlagen in unserer Nachbarschaft. Die anderen 50 Prozent gehen an die Caritasverbände in der Diözese und werden für die Hilfen der verbandlichen Caritas für Menschen in Not eingesetzt.

Ohne Spenden könnten viele zusätzliche Dienste von der Caritas nicht mehr erbracht werden. Vor allem solche, für die es eben keine öffentlichen Mittel gibt, beispielsweise in der Sozialberatung, Schuldnerberatung, Altenhilfe, für Freizeitmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen oder für schnelle Hilfe bei Katastrophen.

Angesichts der immer enger werdenden Spielräume der öffentlichen Geldgeber werden die Spenden umso notwendiger. Unterstützen Sie bitte die Caritas – durch Ihre Offenheit, Mitarbeit oder Ihre Spende!

Wir suchen dringend Helfer, die sich aktiv an der Haussammlung beteiligen. Die Sammellisten können ab Dienstag, 3. März 2020 im Pfarrbüro abgeholt werden. Die Kirchenkollekte findet am Sonntag, den 8. März statt. Bereits im Voraus ein Vergelt´s Gott für Ihre Spende!

Aschermittwoch – Bußgottesdienste

Der Mensch ist ein sterbliches Geschöpf. Der Christ erinnert sich am Aschermittwoch daran und lässt sich die Asche auflegen. Er tut das inder Gemeinschaft der Sünder und derer, die zur Umkehr bereit sind. Das Fasten an diesem Tag - nur eine einfache Mahlzeit – ist Zeichen und Hilfe zugleich. Denn der Mensch bleibt Geschöpf, geborgen in der Hand dessen, der ihn geschaffen hat.

Die Palmzweige des Vorjahreswurden verbrannt; mit dieser Asche wird ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.Wir werden sterben, aber mit Christus ist der Tod besiegt.„Bedenke, Mensch, dass du Straub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“
Vierzig Tage dauert die Fastenzeit bis zum Ostersonntag; Passionszeit heißen die letzten beiden Wochen, die Sonntage werden nicht mitgezählt. Vierzig ist die Zahl der Vorbereitung: VierzigTage fastete Jesus in der Wüste; vierzig Jahre zog Israel durch die Wüste in das gelobte Land.

Eine besondere Gebetsform in der Fastenzeit ist die Kreuzwegandacht. Betend den Weg gehen, den Jesus gegangen ist, entlang anden Kreuzwegstationen in der Kirche, ist die meditative Annäherung anden Karfreitag. Dabei geht es immer auch um Nähe zu den Menschen, zum Nächsten, zum Notleidenden; das Hilfswerk Misereor (wörtlich: sich erbarmen) vereint die Spenden und Almosen zu einer tatkräftigen Hilfe und macht das Erbarmen und die Gerechtigkeit Gottes sichtbar und wirksam erfahrbar.Das „Hungertuch“ lenkt den Blick auf die Leiden der Menschen und das Leiden Jesu, auf die Solidarität Gottes mit den Armen.
Wir weisen zur Vollständigkeit darauf hin, dass dies Bußgottesdienste sind. Hl. Messen mit Aschenauflegung an diesem Tag sind um 7.00Uhr (in St. Wolfgang) und um 8.30 Uhr (in St. Theresia), siehe Gottesdienstordnung.

Kreuzwegandachten in der Fastenzeit

In der Fastenzeit wird der Kreuzweg jeden Freitag um 18.15 Uhr in St. Wolfgang und jeden Mittwoch um 17.00 Uhr in St. Theresia gebetet.
Der erste Kreuzweg findet jedoch erst am Freitag, den 5. März in St. Wolfgang (wegen des Diözesankomitees) statt und am Mittwoch, den 26. Februar in St. Theresia.

Das Fasten- und Abstinenzgebot

Auch wenn in unserer Zeit so viel an guter Tradition oft gedankenlos über Bord geworfen wird, besitzt die Fastenzeit einen tiefen Sinn, der im Konsumzeitalter umso leuchtender hervortritt. Darum sei hier erinnert an zwei alte Kirchengebote:

Das Abstinenzgebot mit dem „Freitagsopfer“ nach der freien Verantwortung des einzelnen Christen bzw. dem Verzicht auf Fleischspeisen, es gilt ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, dieses Freitagsopfer hat sich bei vielen als Bestandteil im Leben festgesetzt.

Dagegen gilt das strenge Fastengebot (einmalige Sättigung am Tage) nur an zwei Tagen des Jahres, am Aschermittwoch und Karfreitag, gebunden sind alle zwischen dem vollendeten 14. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres. An diesen beiden Tagen gilt übrigens auch das Abstinenzgebot.

Diözesankomitee trifft sich am 28. Februar 2020 in St. Wolfgang

Seit 2006 gibt es nach der Neuordnung des früheren Diözesanrats zwei wichtige Beratungsgremien des Bischofs im Bistum Regensburg. Das Diözesankomitee ist ein Zusammenschluss der katholischen Verbände im Bistum. Hier spricht die Stimme der katholischen Laien und Weltchristen.

Auf Landesebene vertritt das Diözesankomitee die Anliegen der Laien im Landeskomitee, auf Bundesebene ist es im Zentralkomitee (ZdK) vertreten. Das Diözesankomitee umfasst 47 Mitglieder, meist zusammengesetzt aus den gewählten Vorsitzenden der Mitgliedsverbände.

Am Freitag, 28. Februar ist deshalb bereits um 18.00 Uhr Messe mit dem Hwst. H. Bischof, dann geschlossene Sitzung im Pfarrheim. Leider müssen somit an diesem Freitag der Kreuzweg und die 19 Uhr Abendmesse entfallen.

Das zweite Beratungsgremium des Bischofs ist der Diözesanpastoralrat. Man könnte ihn beschreiben als Pfarrgemeinderat auf Bistumsebene, darin sind Vertreter der Priester und der pastoralen Mitarbeiter präsent. Diesem Gremium gehören 44 Personen an, sie kommen zwei bis drei Mal pro Jahr zusammen, um aktuelle, übergreifende Themen aus der Seelsorge aufzugreifen und zu erörtern. Pfarrer Alois Möstl ist als Regionaldekan automatisch Mitglied. Dieses Gremium unter Vorsitz des Hwst. Herrn Bischofs hatte während der letzten Jahre immer bei uns in St. Wolfgang Aufnahme gefunden, solange das Obermünsterzentrum saniert wurde.

Kartenvorverkauf für das „Wolfganger Brettl“

Am Dienstag, den 3. März startet im Pfarrbüro der Kartenvorverkauf für die diesjährigen Aufführungen des „Wolfganger Brettl“. Die Proben haben bereits begonnen und das Team ist voll motiviert. Nähere Infos zum Theaterstück und den Aufführungen entnehmen Sie bitte der Osterrosette.

Der „Stararchitekt“ Prof. Gottfried Böhm ist 100

 Architekt Gottfried Böhm konnte am 23. Januar 2020 seinen Hundertsten Geburtstag in Köln begehen. Seit 1986 ist er als einziger lebender Deutscher mit dem Pritzker-Preis (etwa der Nobelpreis in Architektur) ausgezeichnet. Von ihm stammt der berühmte Mariendom in Neviges bei Wuppertal.
Bei uns hat er die Wolfgangsstatue am Kirchplatz und zwei Fenster in der Bußkapelle (bei der Taufkapelle) gestaltet. Sein Vater Dominikus erbaute die Wolfgangskirche, sein Sohn Prof. Peter Böhm schuf unser Pfarrheim, wobei deutlich die Handschrift seines Vaters, des Professors Gottfried Böhm, zu erkennen ist.
Er war damals sehr oft hier und hat das Werden des Pfarrheims mit seinen Ideen ständig bereichert. Erst 2017 hatte eine Gruppe aus der Pfarrei den erstaunlich rüstigen und hellwachen Senior in Köln besucht. Pfarrer Alois Möstl, der gute Beziehungen zu ihm unterhält, gratulierte ihm natürlich im Namen der ganzen Pfarrei.

Festfeier Maria Lichtmess

Festfeier Maria Lichtmess am Samstag, 1. Febr. um 18.15 Uhr und Sonntag, 2. Februar in der Pfarrkirche

Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Der früher gebräuchliche Name Mariä Reinigung erinnert an den jüdischen Brauch, auf den sich das Fest bezieht. Der erste Sohn galt zudem als Eigentum Gottes und musste von den Eltern zuerst zurückgekauft werden: Er wurde zum Tempel gebracht, vor Gott dargestellt und mit zwei Tauben ausgelöst, so hieß die jüdische Vorschrift für arme Leute. Als die Eltern zu diesem Zweck in den Tempel kamen, begegneten sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hanna, die erkannten, dass Jesus der Erlöser ist.

Das Fest ist schon Ende des 4. Jahrhunderts in Jerusalem bezeugt. Lichtmess war bis 1912 auch ein Feiertag, an diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder. Wir feiern das Fest - weil es wegen der Kerzenprozession dunkel sein sollte - am Vorabend, Samstag, den 1. Februar als Vorabendmesse, dabei auch Kerzenweihe und Lichterprozession, nach der Messe Erteilung des Blasiussegens.

Blasius-Segen

Der Segen auf die Fürsprache des hl. Bischofs, Märtyrers und Nothelfer Blasius wird an Maria Lichtmess und tags darauf (3. Februar) am Schluss der hl. Messen gespendet. Er geht zurück auf jene Begebenheit, als der hl. Blasius für ein halskrankes Kind betete und es wieder heilte.

Lichtmessfeiern der Kindergärten

Die Lichtmessfeier des Kindergartens St. Wolfgang II findet am Montag 3. Februar um 9.30 Uhr statt, die Lichtmessfeier des Kindergartens St. Wolfgang I um 10.30 Uhr. Die kindgemäß gehaltenen Feiern enden mit dem BlasiusSegen.

Nachruf für Chordirektor Norbert Grünbeck

Unser langjähriger Chordirektor und Regensburger Dekanatskirchenmusiker Norbert Grünbeck wurde am 27. Dezember 2019 im Alter von 68 Jahren von seiner Krankheit erlöst. In St. Wolfgang war er von 1975 bis 2013, also über 38 Jahre als Kirchenmusiker und Leiter unseres Kirchenchores mit ganzer Hingabe tätig.
Wir alle erfreuten uns an seinen hervorragenden musikalischen Fähigkeiten, hörten gern seine wohlklingende Tenorstimme, besuchten seine großartigen Chorkonzerte und danken ihm noch jetzt für seine vielfache Hilfsbereitschaft, wenn es um musikalische Beiträge bei den Vereinsveranstaltungen im Pfarrheim ging. Mit Herrn Grünbeck ist ein äußerst hochverdienter Kirchenmusiker mit dem höchsten Musiker- Abschluss in der Klassifizierungsprüfung Note A von uns gegangen.
Die Zusammenarbeit mit ihm war immer bestens und hervorragend. Herr Grünbeck war auch Komponist, die Melodie der Kumpfmühl-Hymne stammt von ihm.
Sein Requiem sollte aber in seiner Heimatpfarrei St. Josef, Ziegetsdorf stattfinden, wir haben das respektiert, lassen aber mehrere Hl. Messen für ihn hier lesen. Unsere Bitte sei: Gott nehme ihn nun auf in die himmlischen Chöre der Engel.

Nachruf für Schwester M. Evidia

Die Pfarrei St. Wolfgang hat der verstorbenen Sr. Evidia sehr viel zu verdanken. Sie hat die längste Zeit ihres Lebens, ganze 57 Jahre, den Kindern der Pfarrei geschenkt, davon die letzten 6 Jahre als Leiterin des Kindergartens St. Wolfgang II.
Über Generationen hinweg hat sie sich der Kinder angenommen. Wie viel Gutes ist grundgelegt worden durch das gute Herz unserer Schwester. Würde man diese Jahre im Kindergarten hochrechnen, dann wurde ein großer Teil aller St. Wolfganger von ihr erzogen, empfing durch sie ihre Liebe, darum ist sie unvergesslich.
Als sie dann aus Altersgründen die Leitung zurückgeben musste, war Sr. Evidia weiterhin rastlos tätig. Sie hatte viele Geburtstagsgrüße überbracht und die Kranken der Pfarrei besucht, bis dann der Konvent der Schwestern 2012 leider aufgelöst worden ist.
Gerne denken wir zurück an ihre Festtage und Jubiläen, die ebenso groß und feierlich begangen wurden wie Priesterjubiläen. Sie war ein Segen für unsere Pfarrei.

Neue Bilder im Pfarrheim

Inzwischen sind Ausstellungsstücke von Herrn Litvai, Galerist aus Landshut, im Foyer des Pfarrheims ausgestellt, die Herr Pfarrer Rossmaier und Dr. Reidel vermittelt haben. Sie zeigen Räume und Türen in der ehem. Brauerei Firmer in Landshut.
Es sind Tore: Tore des Todes und der Auferstehung. Die Reihe der Bilder beginnt mit dem Gewölbe der Martinskirche mit der Bezeichnung „Ebenbild Gottes“.

Hl. Firmung am 16. Mai 2020

Inzwischen wurde uns der Tag der hl. Firmung mitgeteilt. Es ist der Samstag, 16. Mai 2020 um 9.30 Uhr in der Kirche St. Wolfgang. Der Firmspender wird H. H. Domkapitular Dr. Roland Batz, Caritasdirektor, sein.
Inzwischen haben alle Firmlinge der 5. und 6. Klassen die genauen Termine auf dem Weg zur hl. Firmung erhalten, darunter auch die Proben vorher, denn diese können erst festgesetzt werden, wenn der Firmtag feststeht. Es versteht sich von selbst, dass die Firmlinge dazu immer erscheinen sollen. Sollte ein Firmling diese unsere Nachricht nicht erhalten haben, bitte sich im Pfarrbüro melden.

Großer Dank an die Sternsinger

Über 12.000,- Euro in bar haben unsere Sternsinger während der drei Tage gesammelt, als sie Anfang Januar von Haus zu Haus zogen, jedem ein gutes Neujahr angesungen und das „Christus segne dieses Haus“ als Türschild angebracht haben. Kommende Überweisungen sind in dieser Summe noch nicht mitgerechnet. 25 Kinder, darunter viele Ministranten, angehende Firmlinge und Erstkommunionkinder sammelten dabei aber nicht für sich, sondern für Kinder in schwierigen Lebenslagen.
Vergelt‘s Gott Ihnen, den vielen Spendern in der Pfarrei, ein weiteres großes Danke unseren Sternsingern, besonders aber dem eifrigen Team aus engagierten Eltern (diesmal waren vielen „neue“ Eltern dabei) und Helfern, die die Planung, Einteilung, Begleitung, Fahrdienste und Verköstigung der Kinder übernommen haben, namentlich sei hier Familie Schatz, Familie Jäger und Kaplan Johannes Kindler genannt.
Haben Sie bitte auch in Zukunft Verständnis, wenn unsere Sternsinger nur eine Grußkarte hinterlassen mussten, wenn niemand öffnete. Die Straßen der Pfarrei sind so viele, die Wohnungen so zahlreich, das Gebiet so groß, dass es für die emsigen Mädchen und Buben ein endloses Unterfangen wäre, mehrmals in der Kälte denselben Straßenzug durchzugehen, um wirklich alle daheim anzutreffen.

Großer Frühjahrsbasar des Kindergarten St. Wolfgang I

Am Samstag, den 21.03.2020 von 8 Uhr bis 11 Uhr findet wieder im Pfarrheim unser Frühjahrsbasar für Kinderkleidung, Spielsachen, Kinderwägen, Bademode uvm. statt. Nutzen Sie unser köstliches Kuchenbuffet - auch für Kuchen zum Mitnehmen.

Sternsingeraktion 2020

Möchtest Du dabei sein, um als Sternsinger den Menschen den Segen von Weihnachten zu bringen? Es ist eine großartige Gelegenheit, mit anderen Menschen in der Pfarrei, Jugendlichen und Erwachsenen in Kontakt zu kommen und auch das Leben in der Pfarrei und ihre soziale Tätigkeit kennenzulernen.
Als Dankeschön für alle Teilnehmer streben wir an, im nächsten Jahr gemeinsam an einem Spiel des Jahn Regensburg teilzunehmen.
Anmelden können sich alle Kinder und Jugendlichen ab der Grundschule. Jüngere dürfen grundsätzlich mit den eigenen Eltern als Begleiter mitgehen. Übrigens: Erwachsene Begleiter, evtl. mit eigenem Fahrzeug, werden dringend gesucht. Anmeldezettel liegen in der Kirche auf.

Mach mit – Aktion für die Sternsinger

Der Fundus unserer Wolfganger Sternsinger bedarf einiger Restauration und Ergänzung. Falls Sie Stoffe, Knöpfe, Hüte, Dekobänder, Schmuck, Bordüren, Quasten, Kordeln, Vorhangstoffe, fertige Umhänge oder gar Kostüme nicht mehr benötigen, können Sie dies gerne bei Matthias Schatz melden (siehe Mailadresse unten).

Weiterhin suchen wir viele fleißige Helfer, Näher, Ideengeber, Kreative und Anpacker, die sich an den Fundus heranwagen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie bekommen dann Bescheid, wann die gemeinsame Nähaktion stattfindet

Jahreskrippe in St. Theresia

Bitte beachten Sie die immer aktuell gestaltete Jahreskrippe in St. Theresia. Ab dem ersten Advent sehen Sie die Verkündigung Mariens.

Nikolausaktion der DPSG

Wie jedes Jahr, können Sie auch heuer wieder einen Nikolausbesuch bei unseren Pfadfindern der DPSG bestellen. Das Nikolaus-Telefon unter Tel. 99 98 97 ist ab dem 25.11.2019 täglich von 17.00 – 20.00 Uhr besetzt.

Frauentragen im Advent

Das Frauentragen ist ein Adventsbrauch. Er nimmt Bezug auf das Lukasevangelium: Denn in der Herberge war kein Platz für sie (Lk 2,7). In der Adventszeit sind die Familien unserer Pfarrgemeinde eingeladen, dem Bild der tragenden Gottesmutter auf ihrer Herbergssuche für einen Tag bei sich zuhause eine Bleibe zu geben. Am Abend findet jeweils eine kleine Adventsandacht in der Gastfamilie statt. Tags darauf wird das Marienbild an die nächste Familie bzw. im Pfarrbüro weitergegeben.
Wer unsere Skulptur Maria in der Hoffnung zu sich heimholen will, trägt sich in die ausgelegte Liste ein, sie liegt ab sofort wochentags im Vorraum des Pfarrbüros und sonntags beim Wolfgangsgrab aus

Ergebnis der Elternbeiratswahlen in den Kindergärten

Kindergarten St. Wolfgang I:
1.=Vorsitzende: Frau Eva Endreß
Schriftführerin: Frau Felicitas Skladny

Kindergarten St. Wolfang II:
1.=Vorsitzende: Frau Stefanie Moritz
2.=Vorsitzender: Herr Florian Schilling
Schriftführerin: Frau Heidrun Appl