Fragen an alteingesessene Kumpfmühler

Bekanntlich suchen Archäologen auf dem Gelände des neuen Kindergartens St.- Wolfgang I nach Römerfunden und haben sich teilweise bis auf 3 Meter Tiefe hinuntergegraben. Dass in 9 Meter Tiefe darunter ein Bierkeller liegt, der im Krieg als Luftschutzbunker diente, ist bekannt. Hier muss das Gelände für den späteren Neubau doppelt abgesichert werden.

Neu und besonders für die Archäologen unerklärlich ist, dass bei diesen Römergrabungen in 4 Meter Tiefe plötzlich ein weiterer kleiner Hohlraum aus kreuzweise verlegten, massiven Stahlträgern zutage trat. Offenbar war es eine Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg, die wir aber nicht einordnen können und zu der es keinerlei Unterlagen gibt.

Darum die Frage an die “echten“ Kumpfmühler oder deren Kinder: Wer weiß, wann und wozu diese kleine Bunkeranlage oberhalb des Bierkellers errichtet wurde? Wurde er geheim errichtet? Wozu diente der Keller? Oder war es ein Waffenlager? Für jeden Hinweis sind wir dankbar.

Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez stellt sich vor

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Worte unseres H. H. Bischofs zum kommenden Advent

Unser Bischof Rudolf erwartet von der Corona-Krise positive Auswirkungen auf Weihnachten. Womöglich werde die Pandemie "dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest von manchen Dingen befreit sein wird, die nicht unbedingt mit der Feier der Geburt unseres Herrn Jesus Christus zu tun haben, sie sogar eher verdunkeln". "Vielleicht wird Corona das Weihnachtsfest sogar reinigen und seinen wahren Inhalt neu freilegen." Vor allem der Advent sei als Zeit der Stille, des Fastens und der Besinnung aus dem Blick geraten. Die Corona-Beschränkungen könnten dabei helfen, dies neu zu entdecken.

Der Advent darf nicht die Zeit vorweggenommener Weihnachtsfeiern sein. Christen sollen ihn als Zeit der Erwartung und der Bereitung des eigenen Herzens für die wieder neue Ankunft des Herrn im eigenen Leben begreifen. Die geistliche Tradition bietet dazu viele Hilfestellungen: zum Beispiel die Reue, das Lesen der Bibel und das Feiern von Hausgottesdiensten. "Eine schöne Idee, gerade auch für Kinder, ist die Kombination von Adventskalender und Aufbau einer Krippe", dabei kann man der Krippe jeden Tag eine neue Figur hinzufügen, bis am 24. Dezember das Jesulein ankommt.

Das "Weihnachtsgeschäft" im Advent ist sicher sinnvoll, weil es mit dem Brauch des Schenkens zu tun hat, dies führt ins Zentrum von Weihnachten. "Gott beschenkt uns mit sich selbst. Das erste Weihnachtsgeschenk der Geschichte ist der in Windeln gewickelte Gottessohn. Als Beschenkte dürfen wir weiterschenken, einander beschenken."

Wie die Kirche in diesem Jahr Advent und Weihnachten feiern werde, lässt sich nicht absehen. Eines aber steht fest: "Nichts lassen wir ausfallen. Stattdessen lassen wir uns etwas einfallen", so der Bischof.

Für unsere Pfarrei bedeutet das: Es hat sich im Oktober unser Pfarrgemeinderat getroffen, um Vorüberlegungen auch für den Hl. Abend anzustellen und Möglichkeiten für Christmetten auszuloten. Die Gottesdienstordnung wird dann Anfang Dezember im Pfarrgemeinderat für die Veröffentlichung in der Weihnachtsrosette festgelegt, wenn bis dahin der Erfolg des gegenwärtigen Teil-Lockdowns abzusehen ist. Es ist jetzt besser, „auf Sicht zu fahren“.