Pfarrbüro, neue Öffnungszeiten

Das Pfarrbüro hat ab Montag, 18. Mai wieder für den Parteiverkehr offen. Wir bitten, den Aufenthalt im Pfarrbüro dennoch auf das Nötigste zu beschränken oder, wenn möglich, die Anliegen über den Briefkasten abzuwickeln. Zutritt hat immer nur eine Person nach Aufforderung durch die Pfarrsekretärin. Das Tragen von Mundschutz und vorherige Händedesinfektion (Spender befindet sich vor dem Pfarrbüro) sind verpflichtend.

Neue Öffnungszeiten: Montag 14.00 - 16.30 Uhr, Dienstag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr

Rückzahlung der Theaterkarten

Liebe Freunde des Wolfganger Brettl, wie bereits in der letzten Rosette angekündigt, werden wir selbstverständlich die Kosten für die bereits verkauften Karten für unsere - leider dem Corona-Virus zum Opfer gefallenen - Aufführungen im Mai dieses Jahres in vollem Umfang zurückerstatten. Um die Damen im Pfarrbüro nicht über Gebühr zu beanspruchen bzw. durch zusätzlichen Publikumsverkehr in unnötige Gefahr zu bringen, haben wir folgende Vorgehensweise vereinbart:

Das Geld wurde anhand der Reservierungspläne in Kuverts mit den dort vermerkten Namen sortiert. Die Kuverts wurden im Pfarrbüro hinterlegt und können dort ab sofort - nach telefonischer Voranmeldung - kontaktlos abgeholt werden. Die Karten müssen nicht zurückgegeben werden, aber die Rückzahlung ist bei Abholung schriftlich zu bestätigen.Wir halten diese Vorgehensweise angesichts der immer noch nicht vollständig gebannten Ansteckungsgefahr für die für alle Beteiligten sicherste und unkomplizierteste Variante.

Und seid versichert: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die neuen Termine für nächstes Jahr sind bereits fest für den Mai im Kalender gebucht (07./08./14./15.05.) und wir freuen uns schon Alle darauf, Euch in gewohnter Manier zu unterhalten.

Bleibt’s weiterhin gesund! Euer Wolfganger Brettl! Viele Grüße, Bernhard Bielmeier

Hl. Messen während der Pandemie

Wir Priester von St. Wolfgang freuen uns, dass die Hl. Messen in der Pfarrkirche ab Montag, 4. Mai 2020 wieder zusammen gefeiert werden können. Aber es ist noch lange nicht alles „vorbei“ und so wie früher, vieles bleibt immer noch sehr eingeschränkt. Die Umstellung erfolgt darum schrittweise, damit wir uns an die neuen Regeln gewöhnen.

Ab sofort gilt in der Pfarrkirche wieder die übliche Gottesdienstordnung, sie ist auf den vorderen Seiten dieses Pfarrbriefs abgedruckt, dazu läuten die Glocken. Unser Pfarrgemeinderat hatte in einer virtuellen Sitzung die diözesanen Anweisungen für die Liturgie zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften besprochen und Maßnahmen zu deren Umsetzung für unsere Pfarrei vorgeschlagen.

Unser PGR-Sprecher Andreas Jäger hat das perfekt und souverän organisiert. Dafür danken wir sehr! Als Schutzkonzept ist nun folgendes festgelegt:

Wir verteilen uns auf alle Bänke

Zur Mitfeier der Hl. Messen in der Wolfgangskirche gibt es in den Bänken Bereiche (sie sind grün gekennzeichnet). Diese können besetzt werden. Ein Bereich ist entweder gedacht für eine Einzelperson oder auch für Paare. Ganze Familien sollten in den Bänken der Kreuzarme Platz nehmen, denn dort sind die grünen Bereiche breiter. Diese Zonen haben mindestens 2 Meter Abstand voneinander und erfüllen damit die Vorgaben. Somit muss keine Hausgemeinschaft getrennt werden, so lässt sich viel besser mitfeiern! Ein Ordnungsdienst des Pfarrgemeinderates wird Ihnen besonders bei den Gottesdiensten ab 9./10. Mai behilflich sein.

Die 5 Regeln beim Besuch jeder hl. Messe:

1. Kommen Sie bitte immer besonders frühzeitig mit Ihrer Schutzmaske durch das Hauptportal, die Schwingtüre ist vor und nach den Gottesdiensten offen, sodass immer der gebotene Abstand gewährleistet ist. Ihr Gotteslob benötigen Sie zurzeit noch nicht, da wir mit Masken schwerlich singen können. Es gibt fünf Sonntagsmessen, nutzen wir auch die Vorabend- und die Abendmesse.

2. Desinfektion der Hände gleich beim Betreten der Kirche, zwei Behälter stehen bereit. Unser Ordnungsdienst hilft Ihnen, dann einen Platz in einem grünen Bereich zu finden. Dem Ordnungsdienst ist unbedingt Folge zu leisten.

3. Die Messfeiern werden natürlich einfacher gestaltet sein, kaum Gesang, keine Lektoren, keine Ministranten. Aber wir sind trotz schwieriger Zeit endlich wieder eine Gemeinschaft um und mit Christus. Im Lauf der künftigen Wochen werden wir versuchen, die Liturgie etwas auszubauen, soweit es die Vorschriften dann ermöglichen.

4. Wir empfangen die hl. Kommunion wie in den letzten Wochen in geistiger Weise, sie ist bei diesem Extremfall der Pandemie voll gültig. Der Priester betet dazu das Gebet zum Empfang der geistigen Kommunion für alle vor. Solange bei einer Spendung diese gegenwärtig sehr strengen hygienischen Vorschriften gelten, und wir uns daran halten wollen, ist eine Austeilung bei uns schlichtweg nicht durchführbar und wäre der Würde des heiligen Sakramentes auch nicht angemessen. Kranken und Sterbenden wird die Kommunion immer gereicht.

5. Vor dem Verlassen der Pfarrkirche können Sie Ihre Opfergabe in ein Körbchen legen. Am Kirchplatz vermeiden Sie bitte Gruppenbildungen, auch hier gilt das übliche Abstandsgebot. Daheim bitte wieder gründlich Hände waschen.

(Ausnahme: Nur nach der 10-Uhr-Messe sollen Sie die Kirche durch die vorderen Ausgänge Simmernstraße oder Portal zum Garten hin, dort Stufen, verlassen, um keinen Gegenverkehr für die Besucher der 11-Uhr-Messe zu erzeugen).

Wer soll zur hl. Messe in die Kirche kommen?

Wer Fieber oder Atemwegsprobleme hat, wenn Sie sich infiziert haben, unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Erkrankten gehabt hatten oder keinen Platz mehr in der Kirche findet, der soll bitte die Sonntagsmesse wie bisher am TV daheim mitfeiern. Die Sonntagspflicht ist für sie damit erfüllt, solange diese Notzeit anhält. Wer aufgrund des Alters oder einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört, möge bitte selbst entscheiden, ob er die hl. Messe besuchen kann.

Alle Regeln gelten auch bei den Werktagsmessen und bei einem Requiem.

Hygienevorschriften

Aktion „Jung hilft Alt“: Einkaufservice.

Wenn Sie in der Pfarrei wohnen und das Haus wegen der Seuche nicht gern verlassen wollen oder können, bieten Ihnen inzwischen viele junge Mitglieder des Studentengebetskreises "Ruach" ihre Dienste beim Einkaufen an. Dazu stehen etliche junge Leute für Telefonate bereit. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro St. Wolfgang.

Wenn der Einkauf getätigt ist, werden Sie kurz zuvor angerufen, damit Sie wissen, wer vor der Tür steht, und das Geld bereithalten können.

Diözesane Anweisungen für die Liturgie unter Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften (Auszug)

Hl. Taufe: Bei einer Taufe gelten dieselben Platz- und Abstandsregeln wie bei der Messe. Die Mitfeiernden sollen während der Taufliturgie auf einem festen Platz bleiben, mit Ausnahme des Täuflings, der Eltern, des Paten/der Patin und ggf. der Geschwister des Täuflings. Der Taufpriester trägt zum Taufritus im engeren Sinne und zu den ausdeutenden Riten Mund-Nase-Bedeckung und Handschuhe.

Die hl. Erstkommunion findet zu einem späteren Zeitpunkt statt, leider nicht mehr in diesem Schuljahr. Ich selbst hätte für uns geplant, den Kindern in vielen Kleinguppen jeden Sonntag im Juni/Juli die hl. Erstkommunion zu reichen, denn dann wäre endlich deutlich geworden, worauf es wirklich ankommt: nur und allein auf den Empfang Jesu Christi im Herzen, das allein ist das größte aller Geschenke. Mehr braucht es nicht. Nicht auf das „Drumherum“, auf das große Essen, Riesenrad, Geschenke und auf die vielen Verwandten, so wichtig das natürlich auch sein mag und irgendwie dazugehört. Aber vor September ist uns offiziell nun nichts mehr erlaubt. Eltern und Kinder haben inzwischen vom Herrn Kaplan jeweils ein kleines Religionsbüchlein erhalten – zum gefälligen Heimstudium.

Hl. Firmung: Alle Firmungen für das Jahr 2020 werden ausgesetzt. Alles Weitere wird für das Jahr 2021 neu geregelt.

Trauung: Für die Trauung im engen Familien- und Freundeskreis gelten dieselben Platz- und Abstandsregeln wie bei der Messe. Dies gilt insbesondere auch für den Vermählungsteil mit Vermählungsspruch. Bei der Bestätigung der Vermählung reichen sich die Brautleute nur die Hände, die Deuteworte bleiben, der Stola-Ritus und die Handauflegung müssen entfallen. Dies alles wäre notwendig für die Gültigkeit dieses Sakramentes, die Kirche aber gibt darauf eine Dispens, solange diese Notzeit anhält, damit ist das Sakrament in diesem Falle immer voll wirksam. Ob eine anschließende Hochzeitsfeier möglich ist, muss das Brautpaar anderweitig unter Beachtung der staatlichen Vorschriften klären.

Beichte: Eine persönliche Beichte muss vorher terminlich vereinbart werden unter Wahrung eines großen Abstandes (mind. 2,5 m) in der Kirche außerhalb des Beichtstuhls. Zur Wahrung des Beichtgeheimnisses darf sich keine weitere Person in der Kirche befinden.

Hl. Krankensalbung und Krankenkommunion: Dazu müssen wir Priester zur Mund-Nase-Bedeckung und Handschuhen nun auch eine komplette Schutzkleidung tragen und ausreichenden Abstand wahren. Die heilige Salbung geschieht bei den vorgeschriebenen Gebeten ausnahmsweise ohne direkte Berührung, was grundsätzlich unabdingbare Voraussetzung für die Gültigkeit dieses Sakramentes wäre, diesmal nun nur mittelbar mit Einmalhandschuhen. Es hat Jesus, in dessen Auftrag das Sakrament gespendet wird, immer direkt die Kranken berührt und damit seelisch ganz gesundet, wie es alle Evangelien berichten. Das heilige Sakrament wird darum nur in dieser Notzeit auch ohne diese vorgeschriebene direkte Berührung immer ganz und gültig und vollkommen gespendet. Alle Hinscheidenden sind damit für die Ewigkeit vorerst bestens versorgt, soweit wir das von uns aus hier vermögen. Diese Dispens gewährt uns die Kirche gottlob während dieser Pandemie.

Hl. Kommunion als Wegzehrung: Die staatlichen Vorgaben genehmigen ausdrücklich die Begleitung Sterbender. Beim Reichen der Wegzehrung (= letzte hl. Kommunion in dieser Welt, bevor dann die letztgültige Gottesbegegnung bei jedem erfolgen wird) in privaten Wohnungen hat der Priester die komplette Schutzkleidung und Handschuhe, genügend Abstand zum Sterbenden und nach den vorgesehenen Gebeten die hl. Kommunion mit aller hygienischen Vorsicht in die Hand des/der Sterbenden zu legen, nicht in den Mund, sofern die letzten Kräfte des Scheidenden die Hinführung in seinen Mund dies noch ermöglichen.

Sterbebegleitung: Ein Besuch in einem Krankenhaus oder Altenheim oder Pflegeheim ist für den Priester immer möglich zur Sterbebegleitung.

Kirchliches Begräbnis: Für Bestattungen gelten allein die staatlichen Vorschriften. Danach darf bei Bestattungen nur ein Kreis von max. 50 Personen teilnehmen, diese Zahl ist seit 12. Mai neu. Die Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander immer ein. Trauerfeiern in der Trauerhalle, die bisher verboten waren, sind seit einer Woche wieder zulässig, wenn die Türen geöffnet sind. Für das Requiem gelten die kirchlichen Vorgaben für die Feier der Messe.

Worte zum Tag

Aus dem heiligen Evangelium vom letzten Sonntag nach Johannes. In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“.

Aus der Predigt am 10. Mai von Pfarrer Alois Möstl: In den Tagen dieser großen Unsicherheit kann uns dieses Wort Jesu Trost und Stärkung sein, denn es ist nicht nur die Sorge um die Gesundheit. Da kommt noch so vieles hinzu: Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Angst vor Ansteckung, Verlust der Existenz. Das Alltagsleben war wochenlang wie tot und ist auch jetzt noch sehr eingeschränkt. Wir meinten immer, das Leben von Jahr zu Jahr sicherer gemacht zu haben. Die Lebenserwartung ist ständig gestiegen. Gegen Krankheiten haben wir Medikamente und Impfungen. Wir meinten immer: Wir sind gut abgesichert! Alles im Griff!Und dann ist dieser Schock mitten im abgesicherten Leben. Über Nacht sind alle unsere aufgebauten Sicherheiten zusammengebrochen. Die Illusion der modernen Gesellschaften, eine solche Pandemie problemlos meistern zu können, ist zerplatzt.

Jesus sagt uns heute: „Ich bin der Weg“. Sein Weg führt mitten durch diese Welt, er ist kein Höhenflug und keine Illusion, er führt durch die Sorgen, auch durch Kummer und Leid, jetzt durch die Krise. Darum: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Niemand weiß, was noch alles auf uns zukommen wird, darum halten wir uns an Christus. Dieser Weg ist der Einzige, der hindurch führt durch das Elend dieser Zeit, hinausführt aus Illusionen, aus der Rat- und Hilflosigkeit dieser Welt.Und sind wir dankbar für jeden Tag in Gesundheit, dass wir nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist und wir nicht alles kontrollieren können.

Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. Euer Herz lasse sich nicht verwirren.

Ordnung der hl. Messen für St. Theresia

Die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften bedeutet einen enormen Aufwand, alles wird sich erst einspielen müssen. Darum beginnen wir zuerst mit der Pfarrkirche. Für die Nebenkirche St. Theresia werden wir zeitnah entscheiden, auch dort wird es dann ein Schutzkonzept geben.

Rückblick auf die „gottesdienst-lose“ Zeit des Corona-Virus

Vier Wochen vor dem Osterfest traf es uns alle wie ein Blitz, mit voller Wucht, wie eine Katastrophe: Ab 17. März 2020 durften die Gläubigen nicht mehr die Hl. Messen mitfeiern. Schon vier Tage davor, ab 13. März, mussten unsere beiden Kindergärten (bis auf eine Notgruppe) geschlossen werden.

Zum Problem wurde dabei das Verfassen der zum Druck anstehende Osterrosette, da sie wegen der täglich neuen Beschränkungen und Absagen dreimal umgeschrieben werden musste. Doch es kam für viele noch schwerer und erdrückender: Kurzarbeit, Ladenschließungen, Arbeitslosigkeit, Angst vor dem Virus, Ausgangsbeschränkungen. Das Alltagsleben war wie tot. Auch das Pfarrheim, wo sich täglich viele unserer Gruppen treffen, musste geschlossen werden. In diesen ersten sieben Wochen der Kontaktarmut versuchten wir immer wieder, Verbindung zu den Pfarrangehörigen zu halten, soweit das eben ging: Das war einmal unsere Homepage, die sehr oft angeklickt wurde, dazu gab es täglich auch einen geistlichen Impuls zu den Schriftlesungen des Tages, wo wir ein wenig verkosten vom Reichtum der Heiligen Schrift.

Pfarrer Alois Möstl sprach am 21. März auf YouTube ein Trostwort, das viele Male gesehen wurde. Am Palmsonntag lagen 200 Palmbuschen aus, mit Liebe daheim von Familien des Familienkreises Lichtblick gebastelt. Osterbeichten waren beim vorgeschriebenen Mindestabstand in unseren Beichtstühlen nicht möglich, die Gläubigen wurden zu einer Reuebeichte aufgerufen, ebenso sollen sie die heilige Kommunion geistig empfangen. Für unsere Fleißigsten warteten 100 Ostereiertüten in der Wolfgangskirche aufs Mitnehmen: für die Chormitglieder, für das Schmuckteam des Frauenbundes, für das Büchereiteam und die Kirchenputzgruppe, und jeder Ministrant holte sich seinen lila Schokohasen ab.

Die Gottesdienste an den drei Kartagen wurden im Internet übertragen und jeweils über 800 Mal aufgerufen, danke dem Übertragungs- und Aufnahmeteam Andreas Jäger, Matthias und Valentin Schatz. Da oft die ganze Familie diese Liturgie verfolgte, waren es weitaus mehr Mitfeiernde. Sie können auch jetzt noch auf unserem YouTube-Kanal nochmals gesehen werden.

Liturgie am Karfreitag: https://youtu.be/m9uEboWfS-0

Feier der Osternacht: https://youtu.be/4T2sp83goLw

Am Ostersonntag gab es dann das geweihte Ostertaufwasser zum Abholen, immer war es ein kleiner, persönlicher Ostergruß, dann gab es kleine Weihwasser-Fläschchen in der Pfarrkirche zum Mitnehmen.

Erste hl. Messen mit strengen Hygienemaßnahmen und begrenzter Teilnehmerzahl waren erst wieder ab 4. Mai erlaubt. Unsere Kindergärten sind noch immer geschlossen. Dank dem PGR, der mit seinem Einsatz aus vielen Ordnern die Gottesdienste ab 10. Mai 2020 wieder zu einem geregelten Leben mit allen Sicherheitsvorkehrungen zurückführte.

Wir werden eine sehr lange Zeit mit dem Virus leben lernen müssen.

Einmalig in der Geschichte unserer Pfarrei

Dass unsere Gläubigen die Hl. Messen seit sieben Wochen nicht persönlich mitfeiern durften, ist einmalig in der fast 100-jährigen Geschichte unserer Pfarrei. Seit der Benediktion der damals eben fertig erbauten Wolfgangskirche am 3. März 1940 wurden darin 80 Jahre lang durchgehend täglich Hl. Messen bis zum 17. März 2020 immer mit den Gläubigen gefeiert, unterbrochen nur durch die Bombardierung am 28. Dezember 1944 bis zur Wiedereröffnung am 19. März 1948, ein Jahr vor der feierlichen Kirchweihe. Aber auch während dieser schweren drei Aufbaujahre nach dem Krieg konnten die Gläubigen immer und jederzeit auf die hl. Messen in der Krypta und in St. Vitus ausweichen. Ein Ausweichen irgendwohin für einen Messbesuch war in diesen letzten 48 Tagen jedoch nicht möglich.