Unsere Angebote in der Fastenzeitzum Misereor-Motto und zum Hungertuch

In diesem Jahr lautet das Misereor-Motto für die Fastenzeit: „Mach was draus: Sei Zukunft!“ Dieses Thema sowie das Hungertuch des Künstlers Uwe Appold laden uns ein, in der Fastenzeit nicht nur auf so manchen leiblichen Genuss zu verzichten, sondern vielmehr die 40 Tage vor Ostern zu nutzen, uns anzureichern mit Begegnungen mit Gott und dem Hören auf sein Wort. „Mensch, wo bist du?“, so fragt Gott Adam und Eva im Paradies.
„Mensch, wo bist du?“, so fragt Gott auch uns im Titel des Hungertuches an. Ja, wo sind wir? Und was machen wir aus der Zukunft? Wir laden die ganze Gemeinde herzlich dazu ein, diesen beiden Fragen in diesen Tagen der Umkehr und Ausrichtung auf Ostern nachzugehen. Das liturgische Kernstück bilden die fünf Familiengottesdienste, die besonders Kinder, aber auch alle anderen Gläubigen ansprechen wollen:

- So., 10. März, 10.00 Uhr: Familiengottesdienst „Mensch, wo bist du?“
- So., 17. März, 10.00 Uhr: Familiengottesdienst „Ein Heiligenschein?– Nur Mut!“
- So., 24. März, 10.00 Uhr: Familiengottesdienst „Ein Ring als Zeichen derTreue? – Ich bin.“
- So., 31. März, 10.00 Uhr: Familiengottesdienst „Ein Rettungsring?– Hab Erbarmen!“
- So., 07. April, 10.00 Uhr: Familiengottesdienst am Misereor-Sonntag„Mach was draus: Sei Zukunft!“
- Fr., 29. März, 17.45 Uhr: Misereor-Kreuzweg für Familien

Hier wird jeweils ein Bogen gespannt zwischen den Texten der Bibel, in denen Gott eine Beziehung zu den Menschen sucht und seinerseits ganz tiefgehende Zusagen für diese Beziehung macht, und den Darstellungen des Hungertuches. Und letztlich führt jede Begegnung mit Gott zu der Frage, wie wir – gestärkt durch seine Zuwendungen – unsere Zukunft im Hier und Jetzt anpacken wollen. Auf diesem Weg werden uns das Lied „Schritte wagen“ sowie Impulse für Zuhause begleiten, die (jeweils als eigenes Angebot für Kinder oder Erwachsene) mit dem Liedblatt mitgenommen werden können.Aber auch weitere liturgische Angebote werden explizit das Fastenmotto und/oder die Betrachtung des Hungertuches in den Mittelpunkt stellen:

- Mi., 13. März, 6.00 Uhr: Morgenlob in der Krypta, gestaltet durch denSingkreis
- Fr., 22. März, 18:15 Uhr: Misereor-Kreuzweg für Erwachsene
- Mi., 27. März, 6.00 Uhr: Morgenlob in der Krypta, gestaltet durch denSingkreis

Für mehr Informationen beachten Sie bitte zudem die Aushänge und Ankündigungen hierzu und zu allen weiteren Angeboten in der Fastenzeit! Auch die Begegnungen und der Austausch untereinander sollen in der Vorbereitung auf Ostern nicht zu kurz kommen: Jeweils nach dem Mor-genlob ergeht freundliche Einladung zu einem schlichten, aber herzlichen Beisammensein bei einer Tasse Tee und frischem Brot im Pfarrheim.

Außerdem findet am 17. März ein Kirchencafé und am 7. April das Fastenessen statt, deren Erlös jeweils der Misereor-Aktion zugutekommt.

Fühlen Sie sich eingeladen, egal ob Groß oder Klein, sich in der Fasten-zeit immer wieder neu auf Gott auszurichten, der stets schon auf uns war-tet: „Mensch, wo bist du?“

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Komm zur Schnupper-Gruppenstunde am Samstag, 16. Februar von 16.00 bis 18.00 Uhr ins Pfarrheim, für alle Mädels der 1. und 2. Klasse.
Die Gruppenstunde ist zukünftig immer donnerstags von 16.30 - 17.30 Uhr im Pfarrheim.
Kontakt: Kathrin Hauda. Mobil: 0152-035 25 204. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wechsel im Amt des Kirchenpflegers

Der neue Kirchenpfleger von St. Wolfgang heißt Peter Eibl. Bei der konstituierenden Sitzung der Kirchenverwaltung St. Wolfgang am 24. Januar 2019 wurde er einstimmig zum neuen Kirchenpfleger gewählt. Er gehört seit 2013 der Kirchenverwaltung an und hat sich seitdem als Kirchenrechner intensiv in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und in die umfangreiche Materie eingearbeitet. Pfarrer Alois Möstl gratulierte dem neuen Kirchenpfleger und wünschte sich beste Zusammenarbeit. Peter Eibl ist der 6. Kirchenpfleger in der 98-jährigen Geschichte der Pfarrei, es ist die 19. Sitzungsperiode seit 1921. H. Eibl wird auch das Amt des Kirchenrechners noch weiterführen. Als neuer Schriftführer fungiert Dr. Rainer Girg, Frau Bernadette Krebs-Neudert wird für ein Jahr die Kirchenverwaltung als Gast in den Sitzungen des Pfarrgemeinderats vertreten. - - - Dank an den bisherigen Kirchenpfleger Prof. Dr. Gottfried Nahr: Nach 24 Jahren hat Prof. Dr. Nahr das Amt des Kirchenpflegers zurückgegeben. Am 10. Januar 1995 wurde er damals erstmals gewählt, drei Wiederwahlen folgten. Zuvor war er acht Jahre Mitglied im Pfarrgemeinderat. Sein Wirken während seiner Amtszeit kann sich wahrlich sehen lassen: der Pfarrheimbau (1996 – 1998), die große Kirchenrenovierung (2001 - 2005), die Sanierung beider Kindergärten, die Planungen für einen Kindergarten-Neubau, dazu die jüngste Orgelreparatur von 2018, um nur einiges zu erwähnen. Als Mitglied des Diözesansteuerausschusses seit 2002 wurde Herrn Prof. Nahr 2015 vom Bischof die Wolfgangsmedaille überreicht, die höchste Auszeichnung der Diözese für Laien. Pfarrer Alois Möstl dankte ihm für seine überaus große Mithilfe und äußerst fachliche Kompetenz in allen Belangen, Personal- und Finanzfragen der Pfarrei und meinte: "Prof. Dr. Nahr hat sich um die Pfarrei sehr verdient gemacht".

Ein klein wenig Heimatgeschichte kann nicht schaden Zum 300. Todestag von Prior Sigmund Diez (Ochsenfurt 1637 – Karthaus-Prüll 1719)

Er war von 1677 bis zu seinem Tode der wohl bedeutendste und wichtigste Prior der Kartause (Für Ordensgemeinschaften, die keinen Abt kennen, ist der Prior der Vorsteher des Klosters). Vor seinem Eintritt in den Kartäuserorden war er Sekretär des Fürsten Lobkowitz in Wien und kam daher mit ihm oft zum Reichstag nach Regensburg. So konnte er das Kloster Prüll besuchen und fand so sehr Freude daran, dass er 1664 als Novize mit dem Ordensnamen Sigismund eintrat. Durch seine immer noch besten Kontakte zu Mitgliedern des Immerwährenden Reichstags konnte er mit erbetener Spende die kunstvolle Ausstattung seiner Klosterkirche als Prior angehen.
Er wird als äußerst kunstsinnig, gelehrt und tatkräftig bezeichnet. Bedeutende Künstler wie Carlone, Perdet und Andreas Wolf holte er für die Ausstattung seines Klosters und seiner Klosterkirche nach Prüll. Auch baute er die Pfarr- 9 kirche St. Vitus und die Brunnenfassung des Vitusbaches neu. In die Zeit des Priors fiel auch die große Pestepidemie im Jahre 1713/14 (Angaben nach J. Schuegraf, K. Bauer und Dr. H. Reidel). Die Grabplatte von Prior Sigmund Dietz ist am dritten Pfeiler links in der Vituskirche zu finden, darauf sein Name in der 4. Zeile von unten, in der letzten Zeile heißt es, dass er am 20. Januar 1719 verstorben ist (Hl. Messe um 19.00 Uhr). Nicht nur für die Lateiner unter uns ist es köstlich, darauf die Reime in Versform zu lesen, die alle seine Tugenden in buntesten Farben posthum schildern (siehe hier: Pfarrei - St. Vitus - Besichtigung, dort ist die Übersetzung der Inschrift auf dem Grabstein zu lesen).

Wie ist das mit der Hauspflege?

Ich wohne allein und bin schon etwas älter, immer öfter brauche ich Unterstützung. Oder ich pflege meinen Vater, meine Mutter, doch ist da noch die Familie, ich selbst bin in der Arbeit. Wie ist das, wenn ich fremde Hilfe ins Haus holen muss? Oder die Oma wird aus dem Krankenhaus entlassen. Wie sollen wir mit der Pflege zurechtkommen?

Die Pfarrei St. Wolfgang bietet Hilfe an. Seit 1921 kümmerten sich Ordensschwestern um die Hauskranken, dann gründeten wir als Pfarrei 1985 eine eigene Sozialstation, seit 2011 haben wir uns mit der Sozialstation Mitte-Ost zusammengeschlossen, diese wird nun von mehreren Pfarreien getragen und ist damit noch effektiver. Krankenschwestern, Altenpflegerinnen, Pflegehelferinnen und Haushaltshilfen stehen an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung, täglich sind mehrere Autos zu den Hauspatienten unterwegs.

Auch vermitteln wir "Essen auf Rädern", das ins Haus geliefert wird.

Wir versuchen so zu helfen, wie Sie es gerne möchten und so, dass Sie möglichst viel davon haben.
Unsere Fachleute in der Sozialstation beraten auch in allen Pflegefällen. Fragen Sie nach: CaritasSozialstation Mitte-Ost: Obermünsterplatz 5, 93047 Regensburg Telefon: (0941) 79 80 81 Vorankündigungen:

Wechsel beim Oberministranten

Alexander Kettl war 6 Jahre lang unser gewissenhafter Oberministrant (2012 – 2018), seit 2003 gehörte er zur Ministrantenschar, davon 7 Jahre als Gruppenleiter. In seiner Amtszeit hat sich die Zahl unserer Ministranten auf über 100 erhöht, wunderbar!

Im Dezember gab er nun wegen seines Studiums sein Amt zurück. Pfarrer Alois Möstl, ebenso alle anwesenden Eltern und natürlich alle Ministranten dankten ihm im Rahmen einer sehr würde- und stilvollen Weihnachtsfeier im gefüllten Pfarrsaal für seine vorbildliche Leitung mit mehrfach tosendem Applaus. Neuer 1. Oberministrant ist nun Luka Neudert, der 2. Oberministrant ist Severin Häusler, die inzwischen die zahlreichen und natürlich auch "choreografisch aufwändigen" Weihnachtsfeierlichkeiten am Altar perfekt bestanden haben.

Wir wünschen beiden ein schnelles Eingewöhnen.

Blasius-Segen

Der Segen auf die Fürsprache des hl. Bischofs, Märtyrers und Nothelfer Blasius wird an Maria Lichtmess und tags darauf (3. Februar) am Schluss der hl. Messen gespendet. Er geht zurück auf jene Begebenheit, als der hl. Blasius für ein halskrankes Kind betete und es wieder heilte.

Großer Dank an die Sternsinger

Ganze 10.250 Euro in bar haben unsere Sternsinger während der drei Tage gesammelt, als sie Anfang Januar von Haus zu Haus zogen, jedem ein gutes Neujahr angesungen haben und das „Christus segne dieses Haus“ als Türschild angebracht haben. Kommende Überweisungen sind in dieser Summe noch nicht mitgerechnet.
25 Kinder, darunter viele Ministranten, angehende Firmlinge und Erstkommunionkinder sammelten dabei aber nicht für sich, sondern für Kinder in schwierigen Lebenslagen. Vergelt‘s Gott Ihnen, den vielen Spendern in der Pfarrei, ein weiteres großes Danke unseren Sternsingern, besonders aber dem eifrigen Team aus engagierten Eltern und Helfern, die die Planung, Einteilung, Begleitung, Fahrdienste und Verköstigung der Kinder übernommen haben. Haben Sie bitte auch in Zukunft Verständnis, wenn unsere Sternsinger nur eine Grußkarte hinterlassen mussten, wenn niemand öffnete. Die Straßen der Pfarrei sind so viele, die Wohnungen so zahlreich, das Gebiet so groß, dass es für die emsigen Mädchen und Buben ein endloses Unterfangen wäre, mehrmals in der Kälte denselben Straßenzug durchzugehen, um wirklich alle daheim anzutreffen.