Kinder wollen sich sozial engagieren

Felix und Moritz, zwei Kinder aus der Pfarrei St. Wolfgang, wollen sich inder Corona-Zeit sozial engagieren. Nachdem in der Nachbarschaft keine Einkaufshilfe benötigt wurde, entschlossen sie sich dazu, den Gemeindemitgliedern von St. Wolfgang eine kleine Freude zu bereiten und gleichzeitig die Pfarrei zu unterstützen. Dazu haben sie 22 Teelichtgläser mit einem Regenbogen aus Glasmalfarbe verziert, welche gegen eine  kleine Spende am Schriftenstand zum Mitnehmen bereitstehen (Kasse Schriftenstand).
Wir freuen uns sehr über diese nette Aktion und bedanken unsrecht herzlich bei den beiden für ihr Engagement. Großartig!

Pfadfinderinnen in Zeiten von Corona

Es wurde eine sogenannte „Weltträumerin-Challenge“ angeboten, bei der die Kinder wöchentlich neue Aufgaben für zuhause bekamen. Es gab zum Beispiel Anleitungen, wie man Haargummis näht oder Seedbombs basteln kann oder leckere Rezepte für Blütenbrot oder einen Ingwer-Shot.
Die Mädchen konnten dabei einen Aufnäher gewinnen. Das ausgefallene Zeltlager wurde durch einen Lagerbrief ersetzt, dem einige typische Zeltlagerutensilien beigelegt waren, mit denen die Pfadfinderinnen auch ein Zeltlager zuhause umsetzen konnten.
Außerdem fanden bei einigen Gruppen Online-Gruppenstunden statt, die sehr gut angenommen wurden. Außerdem konnte, wie geplant, unser Leiteraktionstag Anfang Juli stattfinden.
Dort lernten wir im Rahmen einer Stadtführung die bedeutendsten Frauen kennen, die die Geschichte Regensburgs im Laufe der Zeit geprägt haben, bevor anschließend der Tag noch mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet wurde.
Es bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Veranstaltungen und Aktionen im Stamm bald wieder stattfinden können Gut Pfad!

Goldenes Priesterjubiläum von H. H. BGR Nikolaus Poitsch

Pfarrer Klaus Poitsch wurde vor 75 Jahren in Regensburg geboren und am 18. Juli 1970 zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle hieß Schierling, dann wurde er 1972 zum Diözesanseelsorger der Kath. Jugend (BDKJ) ernannt. Im gleichen Jahr kam er für 4 Jahre als Kaplan zu uns nach St. Wolfgang.
1976 wurde er Pfarrkurat und dann Pfarrer in der Pfarrei Bach a.D., wo er acht Jahre wirkte. Sein Hauptschaffen jedoch fiel in die Zeit von 1984 bis 2015, als er 31 Jahre Stadtpfarrer in Regensburg-Hl. Geist war und ob seiner hervorragenden Verdienste 2009 den Ehrentitel Bischöfl. Geistl. Rat erhielt.
Seit September 2015 verbringt er seinen Ruhestand bei uns, wobei sich der Kreis seines Lebens irgendwie schloss, war er doch vor beinahe 50 Jahren hier bereits Kaplan. Pfarrer Poitsch wird im Ruhestand bei uns sehr benötigt, anfangs in der täglichen Zelebration in St. Theresia, nun aber regelmäßig in der Pfarrkirche St. Wolfgang.
Ein Goldenes Priesterjubiläum wäre normalerweise eine Sternstunde für die ganze Pfarrei mit Festmesse, feierlichem Festakt und Festmahl. Dies alles ist unter Corona nicht möglich. So wollen wir mit ihm in einfacher, aber deshalb ebenso dankbarer und inniger Weise sein großes Fest feiern.

Wann öffnet endlich das Pfarrheim?

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben über die Nutzung des Pfarrheims beraten. Im großen Saal dürften zurzeit nur wenige Leute Platz nehmen. Auch für unsere Jugendgruppen wären die Abstands- und Hygienevorschriften in keinem einzigen Gruppenraum umzusetzen. Dennoch werden alle Erwachsenen-, Familien- und unsere vielen Pfarrjugendgruppen gebeten, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu, besonders Treffen oder Unternehmungen im Freien. Das Pfarrheim ist jetzt, zudem wie immer während der Sommerferien, geschlossen, da nötige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen und in dieser Zeit auch unser Hausmeister seinen Urlaub zu nehmen hat. Zum Schulbeginn wird bei den dann hoffentlich etwas gelockerten staatlichen Bestimmungen neu beraten, wie das Pfarrheim endlich wieder von allen genutzt werden kann.

Neues zum Neubau Kindergarten - Baueinrichtung

Im September ziehen die letzten Mieter aus dem Gelände Schmauskeller aus. Drei Baufirmen werden im Vorfeld anrücken: Zur Bodenuntersuchung des Denkmalamtes (etwaige Römerfunde), ebenso zur Kampfmittelerkundung (Bomben aus dem Weltkrieg) und schließlich eine Firma zur Bodenuntersuchung auf verseuchte Schadstoffe; wird doch das Erdreich derTiefgarage in Deponien wegtransportiert.
Offen ist, wo später der Baukran stehen soll: Am Kirchplatz oder vor dem Pfarrheim, denn im Hof des Schmauskellers ist wegen des Erdaushubs dazu keine Möglichkeit.

Wie andere unsere Wolfgangskirche schätzen

Der bundesweit bekannteste Komponist und Liedermacher für Neues Geistliches Liedgut Gregor Linßen war am 4. Juli in der Wolfgangskirche zu einem privaten Konzert, ganz allein. Von ihm stammen viele Gesänge für die Weltjugendtage und Mottolieder für Katholiken- und Kirchentage.
Er wohnt in Neuss bei Düsseldorf und suchte im Internet nach einer „wunderschönen Kirche“, wie er sagte. Er fand ausgerechnet unsere Wolfgangskirche, rief hier an und nahm einen Abend lang sein Konzert mit modernstem Videoequipment auf. Besonders die Architektur der Taufkapelle hatte es ihm angetan, worin er Teile des Konzerts für seine große Fangemeinde sang. In der Coronazeit, wo er keine Aufführung geben könne, suchte er sich gerade unsere Kirche als Kontext zu einem Podcast zum Streamen auf seiner Seite im Internet, YouTube usw. aus. Respekt!

Abschied von H. H. Pfarrvikar Dr. Andreas Ring

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschieden wir Dr. Andreas Ring. Er kam vor 43 Jahren in Oberwinkling bei Bogen a. Donau zur Welt. 2006 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht. Vier Jahre war seine erste Kaplanstelle in Mainburg und Oberempfenbach. 2010 wurde er zum Promotionsstudium freigestellt, dabei war er ein Jahr lang nebenamtlicher Pfarrvikar in Regensburg-Herz Marien.

Seit 2011 ist er dies hier bei uns, nur 2013/14 unterbrochen durch eine nebenamtliche Tätigkeit als Pfarrvikar am Bezirksklinikum. 2015 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Fach Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg, wo er im Frühjahr 2020 zum Doktor der Theologie promoviert wurde, seine Forschungsarbeit ging über Kardinal John Henry Newman. Seit 9 Jahren wirkt er nun nebenamtlich bei uns, war überall gern gesehen und besonders mit den Sonntagsmessen im Johannesstift und werktags mit den Frühmessen betraut. Nur ganz ungern lassen wir ihn ziehen.

Doch hat ihm Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum 1. Sept. 2020 die Pfarreien Geisenfeld St. Emmeram und Ainau St. Ulrich übertragen. Wir wollen Dr. Andreas Ring am Sonntag, 19. Juli bei der Familienmesse dankend verabschieden und ihm alles Gute als zukünftiger Stadtpfarrer in der Holledau (Oberbayern) wünschen. Sein Nachfolger wird ab September 2020 Pfarrvikar Andreas Reber sein, der damit eine hauptamtliche Stelle innehat.

Reisesegen am letzten Juli-Sonntag

In diesen Zeiten ist der Beistand Gottes besonders wichtig, nicht nur, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind oder kühne Abenteuer auf uns nehmen. Besonders erbitten wir Gottes Schutz, damit wir nicht mit dem lebensgefährlichen Virus zurückkommen, den wir irgendwo beim Schlange-Anstehen, am überfüllten Strand oder in einer gemütlichen Kneipe unbemerkt eingeatmet haben. Und wer daheim „auf Balkonien“ seinen Urlaub verbringt, muss achten, dass nicht Touristen die Gefahr zu uns einschleppen. Bei den hl. Messen am Sonntag, 25. und 26 Juli wollen wir den Reisesegen erbitten, damit wir nach den Sommerferien auch wieder heil und gesund heimkommen.