Ökumene

Eine Pfarrgemeinde schaut über den eigenen Kirchturm hinaus. Das wird sichtbar und spürbar in vielfältigen Beziehungen zur evangelischen Schwestergemeinde St. Johannes und zu anderen Ortskirchen in der Welt.

Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannes

In der ökumenischen Begegnung mit unserer Schwestergemeinde St. Johannes liegt die Chance, einander besser zu verstehen und anzunehmen. Hierbei haben die etwa 300 konfessionsverbindenden Ehen unserer Pfarrgemeinde besondere Bedeutung, weil in ihnen Ökumene konkret gelebt werden kann. Vieles können wir behutsam angehen und gemeinsam tun: Gebetsgottesdienste für die Einheit der Christen, der Weltgebetstag der Frauen oder Gesprächsabende, an denen wir uns gegenseitig die Schönheiten des eigenen Glaubens zeigen und Brücken über historische Gräben ziehen.

Ansprechpartner: Pfarrer

Anschrift

Ev.-Luth. Pfarramt St. Johannes
Adalbert-Stifter-Straße 1
D-93051 Regensburg

Homepage

Svetly Dom, Odessa

Partnerschaft mit dem "Hellen Haus" in Odessa

Seit 1997 haben die Pfadfinder der Pfarrei Kontakt zu einem Heim für Straßenkinder in Odessa. Dieses Haus wird aufgebaut und geleitet vom Salesianer Alexander Tshumakov. Im Sommer 2000 verbrachte eine Gruppe der Pfadfinder zwei Wochen mit Jugendlichen des Heimes in Odessa.

1999 gründete sich der Verein "Straßenkinder in Not e. V.", der das Heim finanziell und ideell unterstützt. Viele Christen aus der Pfarrei helfen dabei durch großzügige Spenden mit.

Ansprechpartner: Diakon Fritz Reil

Lochotin, Pilsen

Beziehungen zur Pfarrei St. Franziskus, Lochotin in Pilsen

Der im Norden Pilsens gelegene Stadtteil erhielt 1998 ein Pfarrzentrum mit Gemeinderaum, der als Kirche dient. Seit Jahren bestehen Kontakte zu dieser jungen Pfarrei, die von Franziskanerpatres geführt wird.

Anschrift der Pfarrei: Rimskokatolicka farnost, Komenskeho 17, cz 32313 Plzen

Unsere Missionare in der Welt

Bischof Dr. Hubert Bucher - Südafrika

geb. 21.6.1931, aufgewachsen auf dem Eisbuckl, Besuch der Oberrealschule, Abitur 1948, Priesterweihe 1957, Kaplan in Teublitz, ab 1958 als Missionar nach Südafrika, seit 1977 Bischof der Diözese Bethlehem (liegt nahe an Lesotho).

Mitglied des päpstlichen Rates für den Dialog mit den anderen Religionen. Er baute in den letzten Jahren ein Diözesanbildungshaus (John Paul II) und war stark engagiert für den Bau eines Tunnels für Wasser aus Lesotho in die wasserarme Region seiner Diözese.

Bischof Bucher ist mittlerweile emeritiert. Er lebt jedoch weiter in seiner vormaligen Diözese, um dort tatkräftig mitzuhelfen.

Pater Eugen Rucker SVD - Japan

geb. 26.12.1929 in der Simmernstraße. 1951 Eintritt in den Orden der Steyler, zunächst im Schuldienst der Heimatmission, kam mit 41 Jahren nach Japan. Er wurde Professor für Germanistik, lehrte Einführung in das Urchristentum und christliche Weltanschauung an der Nanzan-Universität.

Daneben baute er eine Pfarrei in Tokai am Südrand der Millionenstadt Nagoya und war neben seiner Tätigkeit als Professor dort Pfarrer. 1987 baute er ein Missionszentrum in Anjo (bei Toyota) und war auch dort Pfarrer. 1989 wurde er als Professor emeritiert. Nun hat er vom Bischof von Nagoya den Auftrag zur Errichtung einer Filiale der Pfarrei Anjo in Nishio, vor allem für zugewanderte katholische Ausländer, erhalten.

Pater Joe Forstner SVD - Papua New Guinea

geb. 30.1.1946, ebenfalls ein Eisbuckler (Vater Eisenbahner), Priesterweihe 1972 bei den Steyler Missionaren, seit 1973 in Papua - New Guinea, lange Jahre Pfarrer in Saidor (mit etwa 45 Dörfern), ein körperlich strapaziöser Einsatz in heißem Klima und hoher Luftfeuchtigkeit, lange, oft nur unter größten Mühen auf fast unpassierbaren Wegen zu bewältigende Entfernungen zu den Gemeinden.

Ab 1977 Administrator an der Holy Spirit Cathedral in Madang, betreut er mehrere Dörfer.

Während eines Heimaturlaubes, verstarb Pater Forstner im Oktober 2009 in Regensburg