Die Pfarrei St. Wolfgang

Lage

  

Die Pfarrei St. Wolfgang ist eine der größten der 24 Stadtpfarreien Regensburgs und liegt im Südwesten der Stadt. Vielfach wird sie mit dem Stadtteil Kumpfmühl gleichgesetzt. Im Norden und Süden stößt sie an das Bahngelände beziehungsweise an die Autobahn. Im Osten und Westen liegen die Universität und Teile von Königswiesen auf dem Pfarrgebiet.

Mehrere große Einrichtungen prägen die Struktur der Pfarrei:

St. Wolfgang ist eine der größten Pfarreien der Stadt Regensburg:

  • 7.300 Katholiken mit Hauptwohnsitz
  • 1.500 Katholiken mit Zweitwohnsitz
  • 3.000 Evangelische Christen im Pfarrgebiet

Pfarrzentrum

Geschichte

Kumpfmühl ist der älteste Stadtteil Regensburgs; die Römer errichteten um 79 nach Chr. bei der heutigen Wolfgangskirche ein Kastell.

Bis zur Säkularisation 1803 wurde das Dorf Kumpfmühl seelsorglich von der Klosterpfarrei Karthaus-Prüll betreut, danach kurzzeitig von der Pfarrei Dechbetten. Von 1816 bis 1921 war das Dorf der Stadtpfarrei St. Rupert bei St. Emmeram zugeteilt.

Am 13. September 1921 errichtete Bischof Antonius von Henle die Pfarrei St. Wolfgang. Johann Baptist Meister wurde der erste Pfarrer von St. Wolfgang.

Von 1938 bis 1940 wurde die Wolfgangskirche errichtet (Bildergallerie). Architekt war der berühmte Dominikus Böhm aus Köln. Eine Konsekrierung (Kirchenweihe) konnte wegen des Krieges nicht erfolgen. Nach schwerer Beschädigung durch Fliegerbomben am 28. Dezember 1944 und Wiederaufbau wurde am 12. Juni 1949 die Wolfgangskirche durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger feierlich konsekriert.

Von 1996 bis 1998 wurde das Pfarrheim erbaut. Architekt war Peter Böhm aus Köln. Am 8. März 1998 wurde das Haus durch Bischof Manfred Müller gesegnet.