Was tun bei einem Todesfall?

Jedes Pfarramt in Regensburg erfährt vom  Tod eines Pfarrangehörigen zuerst vom Städtischen Bestattungsamt, es sei denn, ein Priester wurde bereits beim Sterben gerufen. Das Amt teilt uns Tag und Stunde der Beerdigung oder Trauerfeier (bei späterer Einäscherung) mit.

Das Requiem (Trauermesse mit Chor und Orgel) findet an diesem Tag in St. Wolfgang um 8.00 Uhr oder um 8.45 Uhr statt. Da Priester, Sänger und Kirchenbedienstete weitere Verpflichtungen im Anschluss daran haben, ist eine Verlegung des Trauergottesdienstes auf den späten Vormittag kaum möglich. Haben Sie dafür Verständnis und nutzen Sie die Gelegenheit nach dem Requiem für einen Besuch am Friedhof, bevor Sie sich zu einer Stärkung niederlassen.

Die liturgische Farbe des Requiems in St. Wolfgang ist Schwarz, seit alters die Farbe der Trauer, wenngleich der Tod der Beginn eines neuen Lebens bei Gott ist. Violett ist die Farbe der Buße, dazu besteht aber keinerlei Anlass, ebenso würde das liturgische Weiß den frischen Schmerz der Angehörigen nicht berücksichtigen.

Wenn Sie tags zuvor den Sterberosenkranz beten wollen: Täglich gegen 18.20 Uhr betet eine Gemeinschaft den Rosenkranz in St. Wolfgang. Sie können gerne dazukommen und mitbeten.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um über eine würdige Gestaltung des Begräbnisses zu sprechen und persönliche Worte der Traueransprache einzufügen, sofern Sie dies wünschen.

Die pfarrlichen Unkosten bei einem Trauerfall sind die geringsten im Vergleich zu den weiteren anfallenden Gebühren. Nicht das Pfarrbüro, sondern die Kath. Bestattungskasse sendet den Angehörigen darüber eine Aufstellung der Dienste Ihrer Pfarrei.