Wechsel in der Leitung des Frauen- und Müttervereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Frauen- und Müttervereins am 11. Januar 2012 legte Martha Tezzele nach 22 Jahren ihren Vorsitz nieder. Sie meinte, dass sie sehr gern den großen Frauenverband leitete, doch sei es an der Zeit, zumal sich eine Nachfolgerin bereit erklärte, das Amt, das viel Freude, aber auch Kraft und Energie koste, in jüngere Hände zu legen.

Pfarrer Möstl, der geistliche Beirat, nannte den Wechsel ein einschneidendes Ereignis in der 86-jährigen Geschichte des Verbandes und dankte Frau Martha Tezzele für ihre großartigen Leistungen, die auch der Pfarrei zugutegekommen sind und überreichte 22 Rosen, eine für jedes Jahr.  Bei der Neuwahl wurde Ursula Reitmeier einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt, zu ihrer Vertretung wurde ein Kreis, bestehend aus Ursula Tezzele, Margit Frimberger, Gerlinde Hillebrand, Helga Antesberger und Bettina Gabler, bestimmt.

Herzlichen Glückwunsch!

Schuldenschnitt

Ratlosigkeit macht sich breit. Was soll man den Enkelkindern bloß schenken? Kennen wir überhaupt ihre Wünsche? Die Drei Könige jedenfalls schenkten keine Strampelhöschen, sondern Luxusartikel, als kämen sie auf Staatsbesuch. Was aber könnte das nackte Christkind mit dem Gold und mit dem Luxusparfüm Weihrauch anfangen? Bei solchen Preziosen im Stall denkt man unwillkürlich an Gott, Gold und Geld.

Gold hat in den letzten Monaten eine steile Karriere hinter sich. Der Preis ist enorm geklettert. Gleichzeitig hat man uns alle inzwischen zu Finanzexperten gemacht. Wir wissen, was ein Rettungsschirm ist, kennen alle Nachteile von Euro-Bonds und wissen, was Staatsbankrott bedeutet. Begriffe, von denen wir vor einem Jahr noch keine Ahnung hatten. In den Nachrichten vernehmen wir von unvorstellbaren Billionen, es geht inzwischen nicht mehr nur um Milliarden. Es hat den Anschein, Geld regiert und rettet letztendlich die Welt.

Wir feiern Weihnachten. Was bringen wir dem Jesuskind mit? Jesus zeigt sich als der wunderbar freigiebige und ewigreiche Gott. Er kam an Weihnachten einfach umsonst zu uns, weil die Welt gewissermaßen am Rand der Zahlungsunfähigkeit stand.

„Welt ging verloren, Christ ward geboren, freue dich, o Christenheit“, singen wir. Am Ende kann uns nur noch dieser Schuldenschnitt helfen. Er kommt und schenkt sich, auch wenn wir hoch verschuldet sind. Er gewährte aber nicht nur einen großzügigen Schuldenerlass von oben, sondern sein Preis war unendlich hoch: sein eigenes Leben am Kreuz. Welch heiliger Tausch vollzieht sich an diesem Fest! Gut, dass wir nicht unter die gestrengen Augen einer Rating-Agentur geraten, sondern in den barmherzigen Lichtblick des Gottessohnes. Er schenkt uns Ansehen und Würde, auch wenn wir eigentlich nicht kreditwürdig sind.

Zwei junge Priester kommen nach St. Wolfgang; neue Praktikantin

Wir freuen uns sehr, dass ab Mitte September 2011 wieder zwei junge Priester der Pfarrei St. Wolfgang zugeteilt sind. Wir stellen sie Ihnen kurz vor:

Der neue Kaplan Dominik Mitterer
wurde 1983 geboren, er ist aufgewachsen unweit von Amberg in der Herzogsstadt Sulzbach-Rosenberg. Dort hat er die Pestalozzi-Grundschule und das Herzog-Christian-August-Gymnasium besucht. Im Jahr 2002 beendete er seine Schullaufbahn mit dem Abitur. Anschließend trat er in das Priesterseminar Regensburg ein. Mit Ende seines Studiums der Theologie an der Universität Regensburg begann er im September 2007 sein einjähriges Pastoralpraktikum in Hl. Dreifaltigkeit, Amberg. Nach Abschluss des Pastoralkurses wurde er vom Hwst. H. Bischof Gerhard Ludwig 2008 im Hohen Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war für drei Jahre in Amberg - St. Georg. Nun kann er hier bei uns in St. Wolfgang seinen Dienst als Kaplan tun. Wir heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns auf viele nette Begegnungen mit ihm. Kaplan Dominik Mitterer wird sich am 10./11. September bei allen Gottesdiensten vorstellen.

Der neue Pfarrvikar Andreas Ring
ist 1977 geboren und stammt aus Oberwinkling bei Bogen. Nach dem Praktikum in Ergoldsbach wurde er 2006 im Hohen Dom zu Regensburg zum Priester geweiht und war dann für vier Jahre Kaplan in Mainburg, das letzte Jahr half der Priester Andreas Ring in der Pfarrei Herz-Marien in Regensburg mit. Nun ist er (als Nachfolger von Pfarrer Winfried Larisch) ab September 2011 uns zugeteilt zur Mithilfe bei den hl. Messen. Pfarrvikar Ring studiert im Fachgebiet Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg und bereitet sich dabei auf seine Promotion vor. Wir wünschen ihm ein gutes Eingewöhnen und viele Kontakte mit den Pfarrangehörigen.

 
Neue Praktikantin
Frau Monika Zeitler stammt aus Mitterteich und ist hauptamtlich im Bischöflichen Ordinariat beschäftigt. Sie wird ab September bei uns ihr Praktikum als berufsbegleitende Maßnahme in Teilzeit leisten, da sie sich gleichzeitig auf den Beruf einer Pastoralreferentin vorbereitet. Wir wünschen Frau Zeitler viele gute Erfahrungen bei uns.

30 Jahre Ministrantenväter

Im Jahre 1982 fuhren die damaligen Väter der Ministranten aus St. Wolfgang erstmals mit dem H. H. Kaplan Häusler nach Lambach, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen.

Insgesamt traf sich seitdem die Männerschar 21 x in Lambach, 2 x in Kostenz, 1 x in Immenreuth, 2 x im Kloster Strahlfeld und jetzt zuletzt 2 x im Haus Spektrum-Kirche in Passau/Maria Hilf.

Das letzte Wochenende (18. bis 20. Februar) begann wieder in Hinding (Österreich) mit dem Mittagessen. Leider war durch den Nebel der Blick auf Passau in diesem Jahr verwehrt.

ministrantenvaeter-passau.jpgNachdem die Zimmer im Haus Spektrum-Kirche bezogen und das Abendessen eingenommen worden war, machten sich die 15 Männer zu Fuß auf den ca. 7 km langen Weg nach Schardenberg (Österreich) zur Fatima-Kapelle im Wald von Schardenberg. Der Grundstein für die heutige Kapelle wurde 1949 gelegt und die Marienstatue 1951 geweiht. Die Muttergottes-Statue stammt von derselben Künstlerhand wie das Original in Fatima, Portugal. Von Mai bis Oktober werden die Fatimatage gefeiert. Am letzten Tag des gemeinsamen Wochenendes, dem Sonntag, feierten die Mini-Väter im Dom zu Passau, in Anwesenheit des Altbischofs des Bistums Passau, Dr. Franz Xaver Eder, den Gottesdienst.

Bilder und weitere Berichte [...]

Karl Frimberger

Ehejubilare

Am Sonntag, 23. September 2012 feiern wir wieder den festlichen Dankgottesdienst der Ehejubilare um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche.

Alle Ehepaare, die heuer 5, 10, 15 … 50, 55 usw. Jahre verheiratet sind, laden wir dazu herzlich ein. Im Anschluss an die Hl. Messe findet ein kleiner Empfang im Pfarrheim statt. Jedes Ehepaar wird dabei eine Urkunde erhalten. Um planen zu können, bitten wir Sie im rechtzeitige Anmeldung im Pfarrbüro (Tel. 97088).

Der Kinder- und Jugendchor und die Flötengruppen suchen Nachwuchs

Hast du Freude am Singen und Musizieren? Möchtest du aktiv an den Gottesdiensten teilnehmen?
Dann schau doch mal bei und im Kinder- und Jugendchor oder in der Flötengruppe vorbei!
Wir üben gemeinsam kirchliche und weltliche Lieder, werden stimmlich und musikalisch ausgebildet
und haben nach den Proben noch Spaß beim Spielen.

Chorproben finden jeden Freitag von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Pfarrheim (Bücherei) statt.
Die Flötengruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) üben nach Absprache.

Kontakt:  Thomas Engler

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23 Pilger aus St. Wolfgang auf dem Weg nach Altötting

Zum 48. Mal hieß es am Christi Himmelfahrt 2011 "Wir pilgern nach Altötting". 23 Männer der Pfarrei St. Wolfgang machten sich am "Vatertag" auf, um in drei Tagen in der Gnadenkapelle in Altötting bei der Mutter Gottes anzukommen. Wolfgang Hesl, ein Mann der ersten Stunde, war auch wieder dabei.

  • 2011-06-03-Pb-Mallerdorf


In drei Etappen wurde die Pilgerreise zurückgelegt: Der ersten Tag führte bis Mallersdorf, wo im Kloster übernachtet wurde. Um 3:00 Uhr früh war Wecken, um sich für die zweite Etappe vorzubereiten. Nach einem Gottesdienst in der Klosterkapelle machten sich die Pilger wieder auf den Weg, der an diesem Tag in Loizenkirchen endete. Auch hier wurden die St. Wolfgang-Pilger bereits zum 40. Mal in Privatquartieren aufgenommen. Aus diesem Anlass wurden die Gastgeber zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen und erhielten zur Erinnerung eine gesegnete Medaille aus Altötting. Der dritte Tag begann um 5:00 Uhr mit einer Morgenandacht und die letzten 41 km von insgesamt 114 wurden in Angriff genommen.

 

  • 2011-06-04-Pb-Ankunft-1
  • 2011-06-04-Pb-Ankunft-2
Auf dem Weg nach Altötting gab es mehrere Lesungen (Meditationen) zu den Themen: Zuflucht, Gottesbilder, Wege, Guter Gott – trotz allem Bösen, Gebet, Gebet-Schweigen-Ergeben und Dunkelheit.

Nach 3 Tagen und ca. 37 Stunden (täglich jeweils 11, 12 und 14 Stunden) "Unterwegssein" war dann das Pilgerziel Altötting erreicht.

 

 

 

Unser Pfarrer Alois Möstl erneut zum Stadtdekan ernannt

Pfarrer Prälat Alois Möstl ist von H. H. Bischof für weitere fünf Jahre zum Dekan von Regensburg bestellt worden. Der Ernennung ging eine geheime Wahl aller Mitglieder der Dekanatskonferenz und eine Empfehlung der Stadtpfarrer Regensburgs voraus. Für Pfarrer Möstl ist dies die fünfte Amtsperiode in Folge und gleichzeitig ein großes Zeichen des Vertrauens seitens der Seelsorger der Stadt. Erstmals wurde er 1994 zum Dekan gewählt, Wiederwahlen folgten 1999, dann nach der Dekanatsreform 2001 und schließlich 2006.

Dem Dekan obliegt die Visitation der Pfarrgemeinden, er ist laut Satzung Dienstvorgesetzter für die Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiter/-innen im Dekanat, er leitet die Konferenzen und vertritt das Dekanat nach außen hin und hält Kontakt zu den Behörden und Einrichtungen der Stadt.

Seit 2004 ist Pfarrer Möstl zudem Sekretär des Priesterrates der Diözese, einem wichtigen Gremium aus 71 Mitgliedern, dem auch alle 33 Dekane des Bistums angehören. Pfarrer Möstl kann diese zusätzlichen Aufgaben nur ausüben, da ihm fleißige Mitarbeiter im Pfarrteam zur Seite gestellt sind.